Landschafts- und Freiraumentwicklung

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)
In Dresden

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  • Bachelor
  • Dresden
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Studiengang ist ein praxisbezogener Studiengang auf wissenschaftlicher Grundlage mit fachlich querschnittsorientierter Ausrichtung. Studienziel ist das Erlangen eines berufsqualifizierenden Abschlusses für landschafts- und freiraumbezogene Aufgabenfelder, die unter anderem durch die Gesetze zu Umwelt-, Natur- und Denkmalschutz, Raumordnung und Bau sowie das Berufsrecht (HOAI) umrissen werden.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Dresden
Friedrich-List-Platz 1, 01069, Sachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) / Fachhochschulreife / fachgebundene Hochschulreife / Meisterprüfung in einer dem Studiengang entsprechenden Fachrichtung. - Empfohlen wird eine fachspezifische berufspraktische Tätigkeit im Umfang von mindestens acht Wochen.

Meinungen

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Themenkreis

Aufgabenfelder

Landschaft und Freiraum im besiedelten und unbesiedelten Bereich sind Lebensgrundlage des Menschen, Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie Erholungsraum und Kulturerbe. Sie haben soziale, kulturelle, ästhetische, ökonomische und ökologische Funktionen. Lage, Größe und Ausprägung sind entscheidend für die Umwelt- und Lebensqualität unserer Gesellschaft.

Schutz, Pflege und Entwicklung von Landschaft und Freiraum sind gesetzlich verankerte Aufgaben der Berufsfelder Landschaftsarchitektur, Städtebau, Stadt- und Regionalentwicklung. Die Umsetzung erfolgt durch den Garten- und Landschaftsbau und die Landschaftspflege. Inhalte und Methoden des Aufgabenfeldes liegen auf naturwissenschaftlichem, technischem und gesellschaftswissenschaftlich-künstlerischem Gebiet.

Schwerpunkte der Landschafts- und Freiraumentwicklung sind unter anderem
- Beiträge zu Regionalentwicklung, Stadtplanung, Landschaftsplanung und Naturschutz
- Analyse, Planung und Entwurf von Freiflächen für Erholung, Freizeit, Kultur und Sport
- Erhaltung und Entwicklung historischer Landschaften, Garten- und Parkanlagen
- Bau und Unterhaltung von Freiflächen im Garten- und Landschaftsbau
- Projektsteuerung und Moderation von Planungsverfahren
- sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Die Aufgaben können auf regionaler, kommunaler oder lokaler Ebene angesiedelt und mit anderen Disziplinen verknüpft sein, z. B. mit Städtebau, Hochbau, Agrar- und Wasserwirtschaft, Gartenbau, Umweltmonitoring und Naturschutz.

Berufsaussichten

Berufliche Chancen bestehen unter anderem
- im privaten Dienstverhältnis bei Landschaftsarchitekten, Stadtplanern, Architekten, Ingenieuren und Verbänden sowie im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau,
- im öffentlichen Dienst bei Grünflächen-, Umwelt- und Planungsämtern und -betrieben der Kommunen
- in selbstständiger Berufspraxis als Planungsbüro bzw. nach Weiterqualifikation als freie/r Landschaftsarchitekt/in.

Hinweise zum Praktikum

Die Studienordnung schreibt ein zusätzliches mindestens achtwöchiges Praktikum vor, welches nicht Bestandteil des Studiums ist und bei dem keine Studienleistungen (Credits) erworben werden. Es ist Zulassungsvoraussetzung zu Modulprüfungen des zweiten Studienjahres. Das Praktikum ist in Betrieben und Einrichtungen des Tätigkeitsfeldes Landschafts- und Freiraumentwicklung abzuleisten, z. B. in Landschaftsbau und Landschaftspflege. Verständnis für Aufgaben und Anforderungen des Berufsfeldes soll dadurch entwickelt werden. Es wird dringend empfohlen, möglichst vor Studienbeginn Praxiserfahrungen zu gewinnen - am besten über eine ganze Vegetationsperiode. Die Hochschule bietet zur Auswahl von Praktikumsstellen ggf. Beratung an.

Studienablauf

Das Studium ist in Module gegliedert. Module und Lehrveranstaltungen haben aufeinander abgestimmte Inhalte und Lehrformen (Vorlesung, Übung, Projekt, Seminar, Labor- bzw. Freilandpraktikum und Exkursion).

In den Modulen steht der Umfang der betreuten Stunden in einem bestimmten Verhältnis zum Arbeitsaufwand für Vor- und Nachbereitung sowie Selbststudium. Studienprojekte mit einem hohen Selbststudiumsanteil bieten Gelegenheit für eigenverantwortliches Lernen. Der gesamte Arbeitsaufwand je Modul wird durch die Anzahl der Credits ausgedrückt. Ein ganzes Studiensemester umfasst 30 Credits.

Das Lehrangebot besteht aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen. Pflichtmodule sind für alle Studierenden verbindlich. Wahlpflichtmodule können aus einem Katalog gewählt werden.

Lehrinhalte

1. bis 3. Semester: Naturwissenschaftliche, gestalterische, technische und planerische Grundlagen.
Projekte: Freiraumgestaltung, Werkplanung, Pflanzenverwendung.

4. und 5. Semester: Landschaftsanalyse, Recht, Stadtplanung, Pflanzenverwendung, zwei Praxismodule.
Projekte: Biotopkartierung, Freiraumentwicklung, Landschaftsbau.

6. Semester: Unternehmensführung und Projektmanagement, Wissenschaftliches Arbeiten, zwei Wahlpflichtmodule.
Bachelor-Thesis.

Lehr- und Lernformen

Vorlesungen dienen der Wissensvermittlung in Vortragsform. Übungen, Seminare und Projekte leiten zu selbstständiger Arbeit auf wissenschaftlicher Grundlage an. Vorgesehen sind aufeinander aufbauende Module und eine Verknüpfung inhaltlicher, methodischer und instrumenteller Qualifikationen bei Analyse, Planung, Entwurf, Bau und Management von Landschaft und Freiraum. Die Kommunikationsfähigkeit wird unterstützt durch grafische Darstellung, Visualisierung mit CAD und die Aneignung der englischen Fachsprache in zweisprachigen Modulen.

Besonderen Stellenwert haben die Studienprojekte. Lösungen werden individuell und im Team erarbeitet und die Ergebnisse in der Regel vor Praxispartnern öffentlich präsentiert und in Projektberichten dokumentiert.

Praxisprojekt

Das berufsbezogene Praxisprojekt gliedert sich in zwei Module am Ende des 4. und zu Beginn des 5. Semesters. Es beinhaltet eine berufspraktische Tätigkeit in Planung, Entwurf, Bau und Management von Landschaft und Freiraum. Die Betreuung erfolgt in Projektseminaren als Blockveranstaltung.

Das Praxisprojekt ermöglicht das Sammeln praktischer Erfahrungen in Institutionen und Unternehmen im Hinblick auf Methoden und Fachkenntnisse sowie die Überprüfung und Festigung eigener fachlicher Fähigkeiten, insbesondere im Themenbereich Pflanze und Vegetation. Zusätzlich trägt es zur Weiterentwicklung persönlicher Kompetenzen im Arbeitsprozess bei und macht mit Anforderungen und Rahmenbedingungen künftiger Aufgabenfelder vertraut. Es stellt eine Orientierung im Hinblick auf das weitere Studium und die Abschlussarbeit dar.

Auslandsstudium

Auslandssemester für Studium oder Praktikum können beantragt und durchgeführt werden. Studienleistungen werden mit der Heimat- und der Gasthochschule vereinbart (Learning Agreement) und nach erfolgreicher Teilnahme angerechnet bzw. als Zusatzleistung ausgewiesen. Im Studiengang bestehen Austauschvereinbarungen mit Hochschulen in Belgien, Österreich, Polen, Ungarn und Schweden.

Bachelorarbeit

Die erfolgreiche Durchführung der Module bildet die Voraussetzung für die Zulassung zur Bachelorarbeit.

In der Bachelorarbeit wird eine Fragestellung aus dem Aufgabenfeld der Landschafts- und Freiraumentwicklung praxisbezogen nach wissenschaftlichen Methoden selbstständig bearbeitet. Die Bearbeitungszeit beträgt zwölf Wochen.

Betreuung und Begutachtung der Bachelorarbeiten übernehmen Hochschullehrer bzw. qualifizierte externe Gutachter aus Wissenschaft oder Berufspraxis. Die Ergebnisse der Bachelorarbeit werden in einem Kolloquium (Verteidigung) vorgestellt und diskutiert.

Zahlungsmodalitäten und weitere Preisinformationen

Semesterbeitrag
Der Semesterbeitrag setzt sich jeweils aus einem Betrag für
- das Studentenwerk,
- den Studentenrat und
- das Semesterticket
zusammen.
Der genaue Betrag wird in jedem Semester vor dem jeweiligen Rückmeldezeitraum bekannt gegeben.

Studiengebühren
Für das Erststudium werden keine Studiengebühren erhoben.
Für ein Zweitstudium werden zusätzlich Gebühren in Höhe von 300 Euro erhoben, die unter bestimmten Voraussetzungen erlassen werden können.

Studienbeginn

Wintersemester.

Bewerbungsfrist

- 31.05. für Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung bereits vor dem 16.01. im Jahr des Studienbeginns erworben haben.
- 15.07. einschließlich Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung bis zum 15.07. im Jahr des Studienbeginns erwerben.
Der Endtermin ist eine Ausschlussfrist.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Semesterbeitrag Der Semesterbeitrag setzt sich jeweils aus einem Betrag für - das Studentenwerk, - den Studentenrat und - das Semesterticket zusammen. Der genaue Betrag wird in jedem Semester vor dem jeweiligen Rückmeldezeitraum bekannt gegeben. Studiengebühren Für das Erststudium werden keine Studiengebühren erhoben. Für ein Zweitstudium werden zusätzlich Gebühren in Höhe von 300 Euro erhoben, die unter bestimmten Voraussetzungen erlassen werden können.