Radiologietechnologie

Fachhochschule Wiener Neustadt
In Wiener Neustadt (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Wiener neustadt (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

RadiologietechnologInnen führen eigenverantwortlich medizinisch indizierte Untersuchungen in der Röntgendiagnostik, Magnetresonanztomografie, Computertomografie, Ultraschall und Nuklearmedizin durch. Sie nehmen Therapien mittels hochenergetischer Strahlung vor und beschäftigen sich mit millimetergenauer, präziser Therapieplanung (z.B. auch im künftigen Tumor-Therapiezentrum Med-Austron). RadiologietechnologInnen sind zusätzlich für den gesamten Patienten- und Managementprozess zuständig, man findet sie oft in Führungspositionen. Wer Teamarbeit schätzt, ist in diesem Beruf richtig.
Gerichtet an: Abiturientinnen und Abiturienten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Wiener Neustadt
Johannes Gutenberg-Straße 3, 2700, Niederösterreich, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

- Reifeprüfungszeugnis oder mindestes ein gleichwertiges ausländisches Zeugnis (zur Anmeldung vorlegen: Abschlusszeugnis der 7. AHS- bzw. 4. BHS-Schulstufe - Reifeprüfungszeugnis muss nachgereicht werden) - Oder - Nachweis der Studienberechtigungsprüfung/Medizin - Oder - einschlägige Berufliche Qualifikation (Abschlusszeugnis und Diplom einer GuKP-Schule od. MTF-Schule sowie Nachweis der Kenntnis der englischen Sprache auf dem Niveau "Lebende Fremdsprache 2" sowie „Oberstufenmathematik“ und „Oberstufenphysik“) - Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Themenkreis

Auf Spurensuche im Körper.

Interesse an Medizin und technisch interessiert? Mit Menschen arbeiten und zur Gesundung beitragen? Sehen was dahinter steckt? Dann sind Sie hier richtig! Es ist ein Beruf am Puls der Medizin, der quasi eine Reise durch das Innere des Menschen ermöglicht.

RadiologietechnologInnen sehen den ganzen Menschen und sind sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie tätig. Sie arbeiten im currativen und palliativen Bereich sowie in der Prävention.
Sie arbeiten mit Ärzten, Physikern und anderen Berufsgruppen zusammen. Aufgrund ihrer Eigenverantwortung nehmen sie auch eine zentrale Stellung in der Teleradiologie ein.

Radiologietechnologen legen in der Diagnostik die wichtige Basis für nachfolgende Therapien und sie führen selbst Therapien mittels Strahlung durch. Die Bereitschaft zur multiprofessionellen Zusammenarbeit in Teams, soziale Kompetenz, Begleitung des Menschen in schwierigen Lebensabschnitten und rasches situationsgerechtes Agieren in Akutfällen sowie ständige Weiterbildung sind wichtige Aspekte in diesem Beruf.

Fähigkeiten und Erfordernisse: Flexibilität im Denken und Handeln, das Zugehen können auf Menschen, sowie räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Interesse sind wichtige Kriterien für den Erfolg im Beruf. Das praktische Training an modernen Geräten beginnt schon während des Studiums. Auf die Absolventen wartet ein spannendes Berufsfeld.

Radiologietechnologen / Radiologietechnologinnen arbeiten in Universitätskliniken, Krankenhäusern, Ordinationen, Instituten, in der Industrie, Veterinärmedizin und Forschung sowie freiberuflich.

Studienaufbau

Das Bachelorstudium Radiologietechnologie umfasst 6 Semester, und ist ein Vollzeitstudium.

In unterschiedlichen Lehrveranstaltungen (LV) werden sowohl theoretische als auch praktische Inhalte vermittelt. Übungssequenzen in den LV im jeweiligen Semester bereiten auf das Berufsfeld vor. Klinische Praktika finden aufbauend vom 2. bis zum 6. Semester statt.

Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen, wie z.B. Ethik, Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement, ergänzen die breite Palette von studiengangsspezifischen Angeboten.

So wird ein Übungsfeld geschaffen in dem die Studierenden fachliche, persönliche und soziale Kompetenzen entwickeln können. Nach positiver Absolvierung aller Prüfungen inkl. Bachelorarbeiten und kommissioneller Prüfung folgt die Graduierung zum Bachelor of Science in Health Studies in Radiologietechnologie.

Der Berufsbezeichnung lautet „Radiologietechnologin", „Radiologietechnologe".

Studienplan

1. Semester:

Anatomie und Physiologie, Pathologie, Hygiene, Strahlenphysik, Strahlenschutz, Kommunikation und Gesprächsführung, Teambildung, Ethik, aber auch Englisch usw. Die Lehrveranstaltungen finden teilweise interdisziplinär statt. Das ermöglicht ein Zusammenwachsen der Studenten der Gesundheitswissenschaften und ein gegenseitiges Verstehen in den einzelnen Aufgabengebieten.

2. Semester:

Da finden sich Lehrveranstaltungen wie: Bildanalytik, Projektionsradiographie, Pharmazie und Biochemie, Technik und Kontrastmittelapplikation, sowie Notfallmaßnahmen und Strahlenschutz. Diese Fächer bereiten auf den Einsatz in der allgemeinen Radiologie vor. Patientenfälle jeden Alters werden behandelt. Übungen in den eigenen Übungslabors lassen es zu, dass die Studenten experimentieren, bevor sie ins erste klinische Praktikum gehen.

3. Semester:

Die Schwerpunktsetzung liegt in den Schnittbildverfahren, wie Computertomographie, Magnetresonanz, Ultraschall und in der Nuklearmedizin. Sowohl medizinische, als auch technische Inhalte werden vermittelt und von den Studenten erarbeitet.
Übungen innerhalb der LV ergänzen das Studium und rüsten die Studenten für den klinischen Patientenbetrieb.

4. Semester:

Ab diesem Zeitpunkt erarbeiten sich die Studenten das Thema der Strahlentherapie mit allen Facetten. Angefangen bei der vertiefenden Strahlenbiologie über Behandlungskonzepte mittels Strahlentherapie über Patientenmanagement in diesem Bereich und den technischen Erfordernissen sowie der Qualitätsprüfung. Ein weiters Thema dieses Semesters ist die Angiographie und Interventionelle Radiologie. Darin lernen die Studenten das Arbeiten im Sterilbereich. Technisches Know how ist auch hier erforderlich und Übungen in Kleingruppen bieten einen hohen Praxisbezug, bevor die Studenten wieder ins klinische Praktikum wechseln.

5. Semester:

In diesem Semester können die Studenten aus 2 Wahlmodulen Lehrveranstaltungen mit eigener Schwerpunktsetzung wählen.
Weiters finden sich Fächer wie Unternehmensgründung, Rechtsgrundlagen für Gesundheitsberufe aber auch Psychologie sowie Soziologie. Die erste Bachelor-Arbeit ist zu verfassen. Interdisziplinäre LV für die Gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge runden das Studiensemester ab. Ergänzend finden, diesmal nach eigenen Schwerpunkten, klinische Praktika statt.

6. Semester:

Dieses Semester ist hauptsächlich dem klinischen Praktikum und der 2. Bachelor-Arbeit gewidmet. Die Bachelorprüfung bildet den Abschluss.

Radiologietechnologinnen / Radiologietechnologen

Sind SpezialistInnen für die Projektionen und die Anwendung bildgebender Verfahren in der Medizin (Röntgen, Schnittbildverfahren, Nuklearmedizin) und für die Durchführung von Therapien mit ionisierender Strahlung (Strahlentherapie).

Sie führen Untersuchungen und Therapien nach ärztlicher Indikation eigenverantwortlich durch und sind Ansprechpartner der PatientInnen und betreuen diese während der gesamten Untersuchung und Therapie.
Sie arbeiten mit modernster Medizintechnik und mit hochspezialisierter Software.

Sie werden als Strahlenschutzbeauftragte tätig; d. h. sind für den Schutz von Patienten und Personal vor den Gefahren ionisierender Strahlung zuständig.

Sie präparieren Radiopharmaka, punktieren Venen und verabreichen Kontrastmittel.

Sie sind für die Erstellung, Administration, Dokumentation und Archivierung von Patientendaten und Bildmaterial zuständig.

Sie sind SpezialistInnen im Bereich von radiologischen Informationstechnologien (Datenerhebung und Datentransfer).
Sie arbeiten in der Wissenschaft, Forschung und Industrie: Sie sind daher maßgeblich an der Entwicklung von spezifischen Geräten und Software beteiligt, arbeiten aber auch im Umfeld der Gerichtsmedizin und der Anthropologie. Als ExpertInnen schulen Sie das Personal beim Ankauf von Anlagen und Geräten. Ihre Kompetenzen setzen Radiologietechnologen auch in der Veterinärmedizin eín. Sie betreiben Qualitätssicherung von Röntgenanlagen, bilderzeugenden Systemen und filmverarbeitenden Geräten.

Anmeldung für das Studienjahr 2011/2012:
ab sofort - bis 30.April 2011

Preis:

Die Studiengebühr beträgt pro Semester 363,36 Euro + 16,50 Euro ÖH-Beitrag.