Romanistik

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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  • Bachelor
  • Düsseldorf
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Bachelor-Studium Romanistik bereitet auf eine Tätigkeit in folgenden Berufsfeldern vor: mehrsprachiges Informations-, Wissens- und Kulturmanagement. Neue Medien (Medien- und Kommunikationstechnologien). Verlags- und Pressewesen. Rundfunk und Fernsehen. Tätigkeit bei europäischen und internationalen Organisationen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen

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Düsseldorf
Universitätsstr. 1, Geb. 23.21, 40225, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Kenntnisse in einer romanischen Sprache auf dem Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens (das Universitätssprachenzentrum der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bietet Kurse zur Erlangung dieses Niveaus an) sowie Grundkenntnisse der lateinischen Sprache (= zwei Jahre Schulunterricht), die studienbegleitend an der Heinrich-Heine-Universität erworben werden können.

Themenkreis

Aufbau

Wenn Romanistik als Kernfach gewählt ist, werden zwei romanische Sprachen, wenn Romanistik als Ergänzungsfach gewählt ist, wird nur eine romanische Sprache studiert. Zur Auswahl stehen Französisch, Italienisch und Spanisch. Das Studium dauert 6 Semester. Es umfasst die Teilbereiche Sprachpraxis, Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft sowie im Kernfach zusätzlich eines der drei fachspezifischen Optionsmodule Mediale Kommunikation, Kultur- und Regionalwissenschaft oder Anwendungsfelder der Sprachwissenschaft. Das Studium schließt mit der Bachelor-Arbeit (in Sprach- oder Literaturwissenschaft) ab.

Das Bachelor-Studium Romanistik bereitet auf eine Tätigkeit in folgenden Berufsfeldern vor:
- mehrsprachiges Informations-, Wissens- und Kulturmanagement
- Neue Medien (Medien- und Kommunikationstechnologien)
- Verlags- und Pressewesen
- Rundfunk und Fernsehen
- Tätigkeit bei europäischen und internationalen Organisationen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen
- internationales Projektmanagement
- internationale Öffentlichkeitsarbeit
- Tätigkeit in den neuen "Sprachindustrien" (z.B. Spartenbetreuung bei Portalen, Entwicklung digitaler Lexika, erstellung von Lernsoftware)
- Fremdsprachenlehrerin/Fremdsprachenlehrer im schulischen Bereich, im Bildungsmanagement oder in der Erwachsenenbildung
Wissen über fremde Kulturen, Sprachen, Texte und Medien soll vermittelt werden. Bei Abschluss des Studiums liegen die Sprachkenntnisse in der 1. romanischen Sprache auf dem Niveau C1 des europäischen Referenzrahmens und in der 2. romanischen Sprache auf dem Niveau B1. Zusätzlich zur fremdsprachlichen Kompetenz wird vertieftes Fachwissen in Literatur- und Sprachwissenschaft erworben: der Umgang mit verschiedenen Textsorten - von den traditionellen literarischen Genres bis hin zu den Bereichen Journalistik, Film, Werbung und Neue Medien - sowie die für erfolgreiche Kommunikation notwendige interkulturelle Medienkompetenz wird erlernt.

Romanistik ist das Studium der romanischen Sprachen und der romanischsprachigen Literaturen.

Größere Romanische Sprachen Europas sind Portugiesisch, Spanisch und katalanisch (iberoromanischer Bereich), Französisch (zusammen mit den okzitanischen und den frankoprovenzalischen Dialekten im südlichen Teil Frankreichs, galloromanischer Bereich), Italienisch (italoromanischer Bereich) und Rumänisch (balkanromanischer Bereich). Nach Zahl der Sprecher kleinere romanische Sprachen - auch sie wie die größeren Sprachen in verschiedene regionale Varianten und Dialekte aufgegliedert - sind zum Beispiel Rätoromanisch (in der Schweiz und Norditalien) oder Sardisch (auf Sardinien). Außerhalb Europas wurden seit dem Ende des 15. Jahrhunderts durch Kolonisation und Auswanderung in größerem Maß verbreitet: Spanisch (vor allem in Mittel- und Südamerika), Portugiesisch (vor allem in Brasilien und Westafrika) und Französisch (vor allem in der kanadischen Provinz Quebec und in Nord- und Zentralafrika). Auf der Basis von romanischen Sprachen haben sich verschiedene Mischsprachen, sogenannte Pidgins und Kreolsprachen entwickelt. Die romanischen Sprachen haben ihren gemeinsamen Ursprung in der von den Römern in Europa verbreiteten lateinischen Sprache. Ihre Grundlage ist allerdings die gesprochene Form des Lateins, das "Sprechlatein" oder "Vulgärlatein", das sich vor allem durch den Kontakt mit den verschiedenen Sprachen der eroberten Völker, z.B. der Gallier, und später durch den Kontakt mit den Sprachen der germanischen Eroberer, z.B. der Franken, regional ausdifferenzierte. Den ältesten zweifelsfrei als "romanisch" und nicht mehr als lateinisch anzusehenden Text enthalten die Straßburger Eide aus dem Jahr 842. Quellen für die Überlieferung der romanischen Sprachen sind neben den Zeugnissen in älterer Zeit Urkunden und Chroniken, seit dem 15. Jahrhundert zunehmend auch Fachtexte der verschiedensten Wissensgebiete und Sprachbeschreibungen in Wörterbüchern, Grammatiken, Sprachlehrbüchern, und sprachkritischen Traktaten. Vor allem seit dem 19. Jahrhundert kommen als Quellen schriftlicher Überlieferung Zeitschriften und Zeitungen hinzu, seit dem 20. Jahrhundert dann Quellen mündlicher Überlieferung wie Tonband, Schallplatte und Tonfilm. Die einzelnen romanischen Sprachen sind abhängig von der kulturellen und territorialen Entwicklung der Sprachgebiete in sehr unterschiedlichem Umfang dokumentiert.

Dauer: 6 Semester

Beginn: Winter

Bewerbungsfrist: Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 15.jan ,10 die Frist für das Wintersemester endet am 15. September,09

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Semesterbeitrag:203,92 Euro Studienbeitrag: 500 Euro