Staatlich geprüfte/r Krankenpflegehelfer/in

Euro-Schulen Zittau
In

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Wichtige informationen

  • Berufsausbildung
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung


Gerichtet an: Ausbildungssuchende. RealschülerInnen. HauptschülerInnen

Wichtige informationen

Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

• Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss und • der Nachweis über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes, der im Zeitpunkt des Aufnahmeantrags nicht älter als drei Monate sein darf Die Ausbildung kann um ein Jahr verkürzt werden, wenn die einjährige Berufsfachschule für Gesundheit und Pflege erfolgreich absolviert wurde. Die Teilnahme an einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger oder zum Altenpfleger kann im Umfang ihrer Gleichwertigkeit bis zu einem Jahr auf die Ausbildung zum/r KrankenpflegehelferIn angerechnet werden.

Themenkreis

Beschreibung

Krankenpflegehelfer/innen unterstützen Pflegefachkräfte bei der Versorgung und Pflege von Patientinnen und Patienten. Sie assistieren bei Diagnostik und Therapie und sind zuständig für Sauberkeit und Hygiene.

Die Krankenpflegehelfer/innen übernehmen vorwiegend assistierende und unterstützende Aufgaben, wie z. B. in der Krankenbeobachtung oder dem Verbandswechsel. Die Krankenpflegehelfer/innen übernehmen in Absprache mit Fachpflegepersonal zudem eigenverantwortlich Tätigkeiten in der Pflege.

Im Zentrum der Ausbildung zum/zur Krankenpflegehelfer/in steht der Erwerb beruflicher Kompetenzen, um alte und kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderungen unter Anleitung einer Fachkraft qualifiziert zu pflegen und zu betreuen. Dabei sind die eigenverantwortliche Durchführung grundpflegerischer Maßnahmen und die Dokumentation der ausgeführten pflegerischen Leistungen, die Mitwirkung bei der Umsetzung spezifischer Pflegekonzepte sowie die assistierende Mitwirkung bei der Durchführung der Behandlungspflege zentrale Aufgabenbereiche.

Der Beruf des Krankenpflegehelfers hat sich 1965 entwickelt. Von 1985 bis 2003 war die Ausbildung bundesweit geregelt. Im Jahr 2004 trat das neue Krankenpflegegesetz in Kraft. Seither ist die Ausbildung landesrechtlich geregelt und sowohl unter der Bezeichnung Krankenpflegehelfer/in als auch unter der Bezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in sind möglich.

Ablauf / Besonderheiten

Die Ausbildung in der Berufsfachschule dauert zwei Jahre.

Die Ausbildung ist landesrechtlich geregelt. Die Ausbildung gliedert sich in einem berufsübergreifenden und einem berufsbezogenen Lernbereich (1540 Stunden) sowie einem praktischen Ausbildungsteil (1440 Stunden). Der theoretische und fachpraktische Unterricht richtet sich auf die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz und findet an der Berufsfachschule für Pflegehilfe an den Euro-Schulen statt.

Lernfelder des theoretischen und fachpraktischen Unterrichts sind:

  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und berufliche Anforderungen bewältigen
  • Pflegesituationen erkennen und bei Pflegemaßnahmen mitwirken
  • Eigene Arbeit strukturieren und organisieren
  • Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten
  • Situationsgerecht kommunizieren
  • Gesundheit erhalten und fördern
  • Lebensraum und Lebenszeit gestalten
  • In akuten Notfällen adäquat handeln

Die berufspraktische Ausbildung wird in Kooperationseinrichtungen der stationären Pflege absolviert. Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen.

Berufliche Perspektiven

Bei Bestehen erlangen die Absolventen/innen einen bundesweit anerkannten Berufsabschluss. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Krankenpflegehelferin“ oder „Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer“. .

Weiterführende Qualifikationen

Der Abschluss in dem Gesundheitsfachberuf „Staatlich geprüfte/r Krankenpflegehelfer/in“ beinhaltet sowohl die Chance als auch die Verpflichtung für vielfältige fachbezogene Fort- und Weiterbildungen. Mit Ihrem Abschluss können Sie sich dann zum/zur Altenpfleger/in (staatl. geprüft) weiterqualifizieren. Sie erfüllen mit dem Abschluss zum/zur Altenpflegehelfer/in die Voraussetzungen für die verkürzte, als auch für die berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in (staatlich geprüft).


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