Staats- und Sozialwissenschaften

Universität der Bundeswehr München
In Neubiberg

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Wichtige informationen

  • Master
  • Neubiberg
  • Dauer:
    21 Monate
Beschreibung

Der auf fünf Trimester angelegte Master-Studiengang Staats- und Sozialwissenschaften baut auf den im Bachelor-Studiengang vermittelten Kenntnissen auf und führt die Vertiefungsrichtungen fort. Die Studierenden werden befähigt, wissenschaftliche Fragestellungen der Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft, Volkswirtschaft, Soziologie und Ethik auch interdisziplinär zu entwickeln und diese praxisgerecht, methodensicher und lösungsorientiert zu bearbeiten.
Gerichtet an: Zu einem konsekutiven Master- Studiengang an der Universität der Bundeswehr München wird zugelassen, wer im Bachelor- Studiengang bis zum Ende des 2. Studienjahrs 120 ECTS-Leistungspunkten erreicht hat. Zusätzliche Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt bis 3,0. Studierende mit einer schlechteren Note (bis 3,5) können ihre Befähigung in einem Qualifizierungsgespräch nachweisen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Neubiberg
Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Teilnahme am Master-Studiengang Staats- und Sozialwissenschaften setzt den Abschluss des Bachelor-Studiengangs Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr München oder eines mindestens gleichwertigen Hochschulstudiums voraus.

Themenkreis

Studiengangbeschreibung

Gleichzeitig machen sich die Studierenden mit der Theorieentwicklung und Theoriedebatten der verschiedenen Disziplinen sowie den neuesten Forschungsergebnissen auch in interdisziplinärer Perspektive
vertraut. Neben der Vermittlung von vertieftem Fachwissen wird die analytische Kompetenz weiter gefördert, werden Methodenkenntnisse auf konkrete Forschungsfragen angewandt und fachspezifische Techniken und Fertigkeiten vertieft. Weitere detaillierte Angaben zu Studienverlauf und -inhalten finden Sie auf der Homepage der Fakultät.
Im Rahmen der Vertiefungsrichtung „Politik und Gesellschaft" befassen sich die Studierenden mit den politischen und sozialen Charakteristika verschiedener Staats- und Gesellschaftssysteme in Geschichte
und Gegenwart und untersuchen neben deren ideengeschichtlichen Grundlagen u.a. gesellschaftliche Konfliktlinien, Globalisierungsstrategien sowie verschiedene Muster und Formen der Bildung kollektiver Identitäten. In der Vertiefungsrichtung „Internationales Recht und Politik" setzen sich
die Studierenden u.a. mit dem Wandel des Völkerrechts vom Zwischenstaatenrecht zu einer das Individuum berechtigenden und verpflichtenden Rechtsordnung auseinander, erkennen Globalisierung
und Regionalisierung als komplementäre Prozesse und werden befähigt, die Ergebnisse der politikund sozialwissenschaftlichen Konfliktforschung auf aktuelle wie historische Fälle anzuwenden.

Fähigkeiten und Neigungen

Ein erfolgreiches Absolvieren des Master-Studiengangs Staats- und Sozialwissenschaften setzt die Fähigkeit zur Identifizierung und wissenschaftlichen Analyse politischer, rechtlicher, historischer, sozialer
und wirtschaftlicher Probleme voraus. Unerlässlich ist eine sehr gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift sowie die Bereitschaft und Fähigkeit, sich mit längeren fachwissenschaftlichen Texten, häufig in englischer Sprache, selbständig auseinander zu setzen. Für den Studienerfolg ist ein hohes Maß an geistiger Aufnahmefähigkeit, intellektueller Leistungsbereitschaft und logischem Denkvermögen
erforderlich.

Aufbau des Studiengangs

Der Master-Studiengang Staats- und Sozialwissenschaften differenziert sich ab dem Einstiegstrimester in die beiden Vertiefungsrichtungen „Politik und Gesellschaft" (PuG) und „Internationales Recht und Politik" (IRuP). Im IRuP-Zweig befassen sich die Studierenden in Pflichtveranstaltungen u.a. mit politik-, rechts- und geschichtswissenschaftlichen Interpretationen und Kontroversen zur Frage nach einer gerechten Ordnung zwischen Staaten und Völkern, setzen sich mit Forschungsfragen und Forschungsergebnissen der qualitativen und quantitativen Konfliktforschung auseinander und untersuchen aktuelle Streitfälle des Völkerrechts. Wahlmöglichkeiten öffnen sich den Studierenden u.a. im 10.
und 11. Trimester, wo sie - je nach Vorkenntnissen - einerseits zwischen einem ökonomischen oder politikwissenschaftlichen Modul wählen können und sich andererseits zwischen Vertiefungsseminaren in Geschichte, Politik, Ethik oder Soziologie entscheiden. Veranstaltungen des PuG-Zweigs analysieren u.a. die Weiterbildung von Verfassungsrecht unter politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Anforderungen oder untersuchen, wie Globalisierung die Politik zwischen Staaten verändert. Gegenstand eines interdisziplinären Moduls sind historische,
politikwissenschaftliche sowie soziologische Forschungsansätze zu gesellschaftlichen Auseinandersetzungen wie Verteilungskonflikten, vor allem im 19. und 20. Jahrhundert. In beiden Vertiefungsrichtungen erhalten die Studierenden die Gelegenheit, ihr erworbenes Wissen in
auf zwei Trimester angelegten Planspielen konkret anzuwenden und zu vertiefen. Im Rahmen von PuG kann dieses Simulationsmodul alternativ zu einem geschichtswissenschaftlichen Modul, das zum Teil auch mit Exkursionen verbunden ist, gewählt werden. Bei IRuP besteht zusätzlich die Alternative eines ökonomischen Moduls. Auch im Masterstudiengang ist ein Sommermodul vorgesehen: Studierende können ein Praktikum
leisten, eine anerkannte Qualifikation in einer Fremdsprache erwerben oder an einer ausländischen Universität an einer so genannten Summer School teilnehmen. Für die abschließende Master-Arbeit ist ein Bearbeitungszeitraum von 5 Monaten vorgesehen.

Berufsbilder

Studierende des Master-Studiengangs lernen politisch-gesellschaftliche Probleme in ihrer Komplexität und strukturellen Bedingtheit zu erfassen. In der Vertiefungsrichtung „Politik und Gesellschaft" üben sie sich darin, historische, politische und gesellschaftliche Strukturen sowohl von funktionierenden Demokratien als auch von so genannten „defekten" Demokratien zu verstehen und zu analysieren; sie werden in die Lage versetzt, deren konkrete Probleme und Entwicklungschancen zu beurteilen. Die Absolventen beider Vertiefungen erfahren, welche Auswirkungen Globalisierung auf verschiedene Daseinsbereiche der eigenen und fremden Gesellschaften hat und welche - unter Umständen auch
sicherheitspolitisch relevanten - Konfliktpotentiale sich daraus ergeben können. Gleichzeitig vermitteln ihnen die Lehrangebote der Angewandten Ethik das Instrumentarium, um selbständig mögliche Lösungsansätze
auf ihre Eignung zu prüfen. Die in der Vertiefungsrichtung „Internationales Recht und Politik" erworbenen Kenntnisse im Völkerund Europarecht, in Internationaler Politik, Sicherheitspolitik, Konfliktursachenforschung und Konfliktbewältigungsstrategien sind nicht nur für die spätere Berufspraxis in der Bundeswehr von höchster praktischer Relevanz. Absolventinnen und Absolventen beider Vertiefungsrichtungen finden Betätigungsfelder
in Ministerien und Behörden sowie in der zunehmenden Anzahl europäischer Institutionen, zum Beispiel auch den Gemeinschaftsagenturen mit sicherheitspolitischem Bezug. Mögliche
berufliche Einsatzbereiche sind auch internationale Organisationen, Verbände, politische Stiftungen und Akademien, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Medien, Unternehmen, speziell der Dienstleistungsbranche, oder die Politikberatung.

Weiterführende Information

An der Universität der Bundeswehr München haben Sie auch die Möglichkeit, Teile Ihres Studiums im Ausland zu absolvieren.

Unterrichtssprache: Deutsch

Studienbeginn: Wintertrimester

Bewerbungsfrist:

Zivilisten richten ihre Bewerbung bis zum 31. März des Jahres des geplanten Studienbeginns


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