Wirtschaftinformatik

Technische Universität Wien
In Wien (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Wien (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Aufgrund der weiterhin zunehmenden Bedeutung der Informationsverarbeitung und bereitstellung in vielen Bereichen der Wirtschaft ist das Jobprofil der AbsolventInnen breit gestreut: inner- und außerbetriebliche Beratung, Systemanalyse und -design, Projektmanagement, betriebliche und institutionelle Organisationsentwicklung, strategische Unternehmensentwicklung sowie Wissens- und Innovationsmanagement.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Wien
Getreidemarkt 9/E180, 1060, Wien, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Abschluss einer inländischen studienberechtigenden Mittelschule (AHS oder BHS) oder die Ablegung einer Studienberechtigungsprüfung oder die Anerkennung eines gleichwertigen Mittelschulabschlusses.

Themenkreis

Bachelorstudium Wirtschaftinformatik

Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung, die zunehmend auch in private Haushalte hineinwirken. Informations-
und Kommunikationssysteme umfassen menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme). Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es wichtigster Zweck der Systeme ist, Aufgabenträger, seien es Menschen oder Maschinen, mit Informationen zu versorgen und das betriebliche Geschehen mit Hilfe von Informationen zu steuern bzw. zu lenken. Das Wort „Kommunikation“ soll aussagen, dass eine Koordination zwischen den Aufgabenträgern stattfindet. Im Mittelpunkt stehen die Analyse, Konzeption, Entwicklung, Einführung, Nutzung und Wartung von (betrieblichen) Anwendungssystemen.

Die Wirtschaftsinformatik versteht sich als interdisziplinäres Fach zwischen Wirtschaftswissenschaften und Informatik, sie enthält auch informations- bzw. allgemein-technische Lehr- und Forschungsgegenstände. Sie bietet mehr als die Schnittmenge zwischen diesen Disziplinen, beispielsweise besondere Methoden zur Abstimmung von Unternehmensstrategie und
Informationsverarbeitung. Im Vordergrund stehen insbesondere die formale und informationstechnische Abbildung betrieblicher Strukturen und Abläufe sowie deren Modellierung zum Zweck der Entscheidungsunterstützung. Dies erfordert die Fähigkeit zu analytischem Denken und zum Erkennen von Zusammenhängen.

Konnte man ursprünglich die Wirtschaftsinformatik zumindest teilweise als eines von mehreren Gebieten der BWL oder der Informatik begreifen, so hat sich das Fach zu einer gleichberechtigten, eigenständigen Disziplin entwickelt. Dies bezeugen unter anderem eigene Studien mit speziellen
akademischen Abschlüssen und wachsenden Studierendenzahlen, eigene nationale und internationale Fachgesellschaften, Tagungen, Fachzeitschriften und Universitätsinstitute.

Die Rolle der Wirtschaftsinformatik im Unternehmen wandelte sich zunehmend: Ursprünglich half sie, Rationalisierungserfolge auf den ausführenden Ebenen des Unternehmens zu ermöglichen. Dann wandte sie sich der Herausforderung zu, menschliche Dispositionen zu ersetzen, beispielsweise mit Methoden der Mathematik, der Statistik oder der Künstlichen Intelligenz. Anschließend begann die Wirtschaftsinformatik zu helfen, die strategische Position des Unternehmens zu halten und zu verbessern. Gegenwärtig spielt die Wirtschaftsinformatik auch die Rolle des „Enablers“, d. h., sie ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung. Hier sind vor allem Bereiche zu nennen, die sich die Möglichkeiten des Internets zu Nutze machen (E-Business, E-Government).

Das Studium soll das Feld der Wirtschaftsinformatik unter Berücksichtigung des theoretischen Hintergrundes vermitteln. Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftsinformatik werden nicht zuletzt aufgrund der rasant zunehmenden Bedeutung der Informationsverarbeitung und -bereitstellung und der damit einhergehenden Planung und Umsetzung neuer Organisationskonzepte in weiten Bereichen der Wirtschaft sowie den damit verbundenen wissenschaftlichen Forschungsgebieten eingesetzt.

Den Mittelpunkt des Bachelorstudiums bildet die ganzheitliche Organisation betrieblicher und mit etwas geringerem Gewicht institutioneller Informations und Entscheidungsinfrastrukturen. Fundamentale Aufgabenstellungen sind folglich die Analyse betrieblicher bzw. überhaupt.

wirtschaftlicher Informationsströme und deren ökonomische Bewertung, die formale Modellierung und quantitative Untersuchung betrieblicher und ökonomischer Planungs-, Organisations und Entscheidungsstrukturen, die Umsetzung solcher Modelle und Untersuchungsergebnisse in technisch, wirtschaftlich und sozial realisierbare Informationssysteme und Informationsnetze sowie das Management von Projekten zur Entwicklung, Implementierung und Evaluierung solcher Systeme. Neben diese inzwischen traditionellen Aufgaben und Inhalte tritt zunehmend auch die wirtschaftliche Nutzung der digitalen Medien als Produktivressource des Information Business (z.B. Online-Dienste mit Informationsgütern).

Die Lehrveranstaltungen sind in die Fächer Wirtschaftsinformatik, Informationstechnologie, Wirtschaftswissenschaften, Strukturwissenschaften und freie Wahlfächer bzw. Soft Skills gegliedert. Die Wirtschaftsinformatik an der TU Wien setzt Schwerpunkte bei IT Governance, E-Commerce, Business Process Reengineering, Model Engineering, Information Economics, Semantic Web und IT Security.

Bewerbungsfrist
Wintersemester 2009/10:
13. Juli bis 30. Oktober, Nachfrist bis 30. November 2009

Sommersemester 2010:
8. Februar bis 31. März, Nachfrist bis 30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeitrag - 363,36 Euro öh-beitrag - 16,83 Euro