Wirtschaftsinformatik

Universität der Bundeswehr München
In Neubiberg

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Neubiberg
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung, die zunehmend auch in die privaten Haushalte hineinwirken. Diese Systeme sind sozio-technische Systeme d. h. die Aufgaben werden von personellen und maschinellen Aufgabenträgern kooperativ durchgeführt.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Neubiberg
Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Idealerweise verfügt der Student/ die Studentin über sehr gute Deutschkenntnisse, um Sachverhalte sicher zu formulieren, sowie über gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Ein Mathematik- oder Informatik-Leistungskurs oder alternativ der Abschluss an einem Wirtschaftsgymnasium ist empfehlenswert. Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich.

Themenkreis

Studiengangbeschreibung

Aufgabe der Wirtschaftsinformatik ist die Entwicklung und Anwendung von Theorien, Konzepten, Modellen, Methoden und Werkzeugen für die Analyse, Gestaltung und Nutzung von Informationssystemen. Die Erforschung von komplexen Prozessen und Operationen in Unternehmen („Operations Research") ist eine wichtige Grundlage dafür. Neben organisatorischen Aspekten werden die inner- und zwischenbetriebliche Integration der Informationsverarbeitung und branchenspezifische Anwendungen
ebenso behandelt wie Prinzipien, Methoden und Werkzeuge der Systemgestaltung. Dabei greift die Wirtschaftsinformatik auf Ansätze der Betriebswirtschaftslehre und gelegentlich der Volkswirtschaftslehre
sowie der Informatik zurück, die sie erweitert, integriert und um eigene spezifische Ansätze ergänzt. Dementsprechend ist das Studium der Wirtschaftsinformatik interdisziplinär und wird von den beiden Fakultäten Informatik und Wirtschafts- und Organisationswissenschaften getragen.
Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik vermittelt Grundkenntnisse zur Konzeption, für die Gestaltung sowie für den wirtschaftlichen Betrieb von Anwendungssystemen. Als Basis dafür sind die Studieninhalte aus den Wirtschaftswissenschaften und der Informatik zentral. Außerdem stehen mathematische Methoden zur Analyse und Beschreibung von Informationsverarbeitungsprozessen sowie typische Vorgehensweisen bei der Entwicklung von betrieblichen Systemen im Mittelpunkt. Dabei wird
mehr Gewicht auf abstrakte Strukturen und Vorgehensweisen gelegt als auf die Kenntnis und den Umgang mit konkreten Werkzeugen oder Technologien.

Vorbereitung auf das Studium

Zur Vorbereitung auf das Studium wird empfohlen, die Mathematikkenntnisse aufzufrischen sowie gegebenenfalls die Englischkenntnisse zu üben. Als vorbereitende Lektüre empfiehlt sich Rainer Thome: „Grundzüge der Wirtschaftsinformatik", München 2006.

Fähigkeiten und Neigungen

Spezielle Computer-Kenntnisse oder Kenntnisse bestimmter Programmiersprachen oder Anwendungssysteme sind hilfreich, aber nicht erforderlich. Ebenso ist es nicht erforderlich, (Wirtschafts-) Informatik als Schulfach belegt zu haben. Die entscheidende Voraussetzung ist die Fähigkeit zum strukturierten, abstrakten Denken. Dies wird in der Schule am ehesten in der Mathematik gefordert: Wer Spaß an Mathematik hat, bringt beste Voraussetzungen für diesen Studiengang mit! Wirtschaftsinformatik betrifft aber auch die ingenieurmäßige Konstruktion von Systemen für Anwender. Daher sind Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten gefragt, um ein System im Dialog mit den Anwendern zu ihrem Nutzen zu entwickeln. Auch die gesellschaftlichen, psychologischen, politischen,
vor allem aber die ökonomischen Voraussetzungen und Wirkungen der Systeme sind dabei zu betrachten. Schließlich sind Teamfähigkeit und gute Englischkenntnisse wichtige Eigenschaften im Wirtschaftsinformatikumfeld. Zudem ist Wirtschaftsinformatik eine Wissenschaft mit sehr hoher Änderungsgeschwindigkeit. Wichtig ist daher die Bereitschaft, sich immer wieder mit neuen Themen zu befassen und sich bei Bedarf die erforderlichen Fähigkeiten anzueignen.

Aufbau des Studiengangs

Der wesentliche Teil des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsinformatik besteht aus Pflichtmodulen, die die Grundlagen in den vier Bereichen „Wirtschaftsinformatik", „Mathematische Methoden", „Informatik"
und „Wirtschaftswissenschaften" vermitteln. Der Bereich „Informatik" beinhaltet dabei ein umfangreiches Programmierprojekt am Beginn des zweiten Jahres, in dem die erlernten Fähigkeiten in kleinen
Teams praktisch umgesetzt werden. Neben rein theoretisch orientierten Veranstaltungen gehörenProjektseminare ebenso zu den Studieninhalten wie Fallstudien sowie ein praktisches Projektstudium, das normalerweise in enger Kooperation mit der Industrie durchgeführt wird. Die Abschlussarbeit dauert 3 Monate und liegt am Ende des 3. Studienjahres.

Berufsbilder

Häufig werden Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsinformatik-Studiums in der Beratungsbranche eingesetzt. Ihr analytisches und komplexes Denkvermögen, das im Studium in einem hohen Maße gefördert wird, versetzt sie in die Lage, an der Schnittstelle von „Betriebswirtschaftslehre", „Informatik" und den „Ingenieurwissenschaften" als Vermittler und Systemanalytiker tätig zu sein. Typische Tätigkeitsfelder sind insbesondere Planung, Auswahl, Aufbau, Management und Nutzung
von informations- und kommunikationstechnischen Infrastrukturen, von Datenbank- und Informationssystemen, von Geschäftsprozess-Organisationssystemen sowie der Wissensverarbeitung mit den
Einsatzbereichen wie Technologiemanagement, Systementwicklung, IT-Beratung, IT-Schulung, Organisationsentwicklung, Systemanalyse, Informationsmanager oder IT-Projektleiter. Neben der Fähigkeit,
einzelne Komponenten zu entwickeln oder gar zu programmieren, werden sie häufig mit der Aufgabe betraut, größere Systeme zu entwickeln, Softwarelösungen zu integrieren bzw. für vorhandene Lösungen Optimierungspotentiale zu identifizieren und umzusetzen. Wirtschaftsinformatik-Absolventinnen und -Absolventen sind nicht auf bestimmte Branchen festgelegt. Sie werden in der Regel eng mit Anwendern aus den verschiedensten Bereichen zusammenarbeiten.

Unterrichtssprache: Deutsch

Studienbeginn: Herbsttrimester

Bewerbungsfrist:

Zivilisten richten ihre Bewerbung bis zum 31. März des Jahres des geplanten Studienbeginn.


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