Zukunftsenergien

Hochschule Ostwestfalen-Lippe
In Lemgo

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  • Bachelor
  • Lemgo
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Mit der anwendungsorientierten, interdisziplinären Ausbildung erwerben die Absolventinnen und Absolventen fundierte Kenntnisse in den Bereichen Maschinenbau, konventionelle Energietechnik und Erneuerbare Energien. Sie verfügen über theoretische und praktische Kompetenz in der Entwicklung, Planung, der Realisierung und dem Betrieb von Energieerzeugungsanlagen konventioneller und innovativer Bauart. Sie sind in der Lage, Ingenieuraufgaben aus diesen Bereichen effizient und praxisgerecht zu bearbeiten.
Gerichtet an: Studierende, die ein starkes Interesse haben an: der ingenieurmäßigen Bearbeitung energietechnischer Fragestellungen aus den Bereichen regenerative und konventionelle Energieerzeugung. der aktiven Mitgestaltung und Umsetzung innovativer Energieversorgungskonzepte. der Entwicklung, Konzeption und maschinen- bzw. anlagenbaulichen Umsetzung energietechnischer Projekte. der Weiterentwicklung bzw. Optimierung künftig bedeutender Energieversorgungstechnologien. und sich sich engagieren für: den umweltbewussten, Klima schonenden Einsatz von Energieträgern und Energieversorgungstechniken.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Lemgo
Liebigstraße 87, 32657, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Nachweis eines entsprechenden Schulabschlusses (Fachhochschulreife) und einer einschlägigen praktischen Tätigkeit (Berufsausbildung oder Praktikum). - Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule Technik / Maschinenbau, - Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule Technik / Elektrotechnik bzw. Metalltechnik und 8 Wochen Praktikum, - allgemeine Hochschulreife (Gymnasium, Abendgymnasium, Kollegschule) und 16 Wochen Praktikum, ...

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Zukunftsenergien

Themenkreis

Vor dem Hintergrund drohender Ressourcenknappheit und angesichts des zu erwartenden Klimawandels wird die Energieversorgung und -verwendung zu den wichtigsten zukünftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft zählen. Zukünftige Energieversorgungskonzepte und deren technische Realisierung müssen den Anforderungen an Nachhaltigkeit (im ökologischen, aber auch wirtschaftlichen Sinne) und an Klimaverträglichkeit genügen.
Der effiziente Einsatz konventioneller Energieträger sowie die innovative Nutzung regenerativer Energiequellen erfordern auf diesen Gebieten gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure. Der Studiengang wird mit seinen auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und deren zukünftige Entwicklung ausgerichteten Angebot den derzeitigen Mangel an geeigneten Ingenieurinnen und Ingenieuren beheben helfen.

Tätigkeitsfelder
Den Absolventinnen und Absolventen bieten sich auf Grund ihres breiten Wissens in den Bereichen Maschinenbau und Energietechnik und damit ihrer flexiblen Einsetzbarkeit eine Vielzahl von Tätigkeiten und Einsatzbereichen in Unternehmen wie z. B.:
- Ingenieurbüros für Energie- und/oder Umwelttechnik
- Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus (Kraftwerkstechnik, Windkraft, Biogasanlagen, BHKW, Geothermie und Solarthermie, Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft)
- Energieversorgungsunternehmen
- Behörden (Kommunalverwaltungen, Bezirksregierungen, Ministerien, staatliche Umweltämter)
- Überwachungs- und Prüfinstitutionen (TÜV, DEKRA etc.)
- FuE-Einrichtungen
- Energieagenturen und -verbänden
Übliche Tätigkeiten in diesen Unternehmen sind:
- Entwicklung von Verfahrenskonzepten zur Strom- und Wärmegewinnung aus fossilen und regenerativen Energieträgern:
× Konventionelle Kraftwerkstechnik
× Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mittels Gas- und Dampfturbinenkraftwerken (GuD) oder Biogas bzw. Pflanzenöl befeuerten Blockheizkraftwerken (BHKW)
× Nutzung von Biomassen durch Vergärung, Vergasung oder Umwandlung zu Biotreibstoffen
× Wärmepumpentechnik
× Brennstoffzellentechnik; Wasserstofftechnologie
× Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft sowie Geothermie
- Planung und Berechnung von Energieerzeugungsanlagen
- Entwicklung und Konstruktion von Maschinen- und Anlagenkomponenten
- Optimierung und Betrieb von Energieerzeugungsanlagen unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz, Umwelt- und Ressourcenschonung
- Management von Kraftwerksprojekten
Angebotskalkulation
Darüber hinaus bieten sich Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Versuch und Erprobung, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Betrieb von Anlagen sowie im Vertrieb.

Studienverlauf
Das Lehrangebot lässt sich unter der Formel "60 + 20 + 40" zusammenfassen. 60% traditioneller Maschinenbau, 20% konventionelle Energietechnik und 40% erneuerbare Energien. Die Überzeichnung rührt daher, dass im Bereich der Erneuerbaren Energien eine attraktive Auswahlmöglichkeit geschaffen werden soll.
Das Studium bietet eine
- intensive mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung in den Grundlagenfächern Mathematik, Technische Mechanik und Werkstoffkunde
- intensive ingenieurwissenschaftliche Ausbildung in den Themenbereichen Konstruktion, CAD, Fluiddynamik, Thermodynamik, Elektro- und Messtechnik sowie Automatisierungstechnik
intensive ingenieurwissenschaftliche Ausbildung in den energietechnischen Anwendungs-gebieten Energiesysteme Erneuerbarer Energien, Energie aus Biomasse, Motor- und Wärmekraftwerke, Wärmepumpen, Elektro- und Fluidenergiemaschinen, Geothermie, solare Energieerzeugung, Anlagenplanung
- Vermittlung von Methodenkompetenz hinsichtlich der Fächer Projekt- und Kostenmanagement und Technische Fremdsprache
Aus dem Katalog der Wahlpflichtfächer sind mindesten acht Module zu wählen und durch eine Prüfung abzuschließen.
Ein wesentliches Element des Studiums ist „Learning by doing". Daher besteht ein bedeutender Teil der Lehrveranstaltungen aus Praktika, die in den Laboren, aber auch an in realem Einsatz befindlichen Großmaschinen und einem Energie-Technikum stattfinden.

Hochschulkraftwerk / Energie-Technikum
Zur besonders attraktiven Gestaltung des Studiums ist die Schaffung eines Hochschulkraftwerks und eines Energie-Technikums vorgesehen. Die Hochschule OWL verfügt auf dem Campus Lemgo über exzellente Rahmenbedingungen: es besteht ein Zugang zu den Versorgungsnetzen Gas, Strom und Fernwärme sowie über ausreichend freie Erweiterungsfläche. Mit den Stadtwerken Lemgo wurde eine Kooperation über den Zugang zu diesen Netzen vereinbart. Dies ermöglicht nicht nur die Entnahme, sondern auch die Einspeisung von Wärme, Strom und Gas.
Es wird angestrebt, alle heute und zukünftig relevanten Techniken zur Energieerzeugung auf dem Campus zu errichten und durch die Stadtwerke Lemgo zu betreiben. Hierzu zählen z.B. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf der Basis von Erdgas oder Biogas, die Nutzung von Diesel-BHKWs auch unter Verwendung von biogenen Treibstoffen (Pflanzenöl, BTL) oder die Nutzung einer solarthermischen Anlage in Kombination mit elektrischen Wärmepumpen.
Im neu zu errichtenden Energie-Technikum sind kleinere Energieversorgungseinheiten vorgesehen. Hier sind kleinere Kraft-Wärme-Kopplungsgeräte, Wärmepumpen, Geothermieanlagen usw. geplant. Den Studierenden bietet sich somit die Möglichkeit, wesentliche Einflussparameter für optimale Betriebsbedingungen von Energieerzeugungsmaschinen und -anlagen kennen und beurteilen zu lernen.

Zulassungsvoraussetzungen
Nachweis eines entsprechenden Schulabschlusses (Fachhochschulreife) und einer einschlägigen praktischen Tätigkeit (Berufsausbildung oder Praktikum).
- Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule Technik / Maschinenbau,
- Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule Technik / Elektrotechnik bzw. Metalltechnik und 8 Wochen Praktikum,
- allgemeine Hochschulreife (Gymnasium, Abendgymnasium, Kollegschule) und 16 Wochen Praktikum,
- Abschluss der Klasse 12 an weiterführenden Allgemeinbildenden Schulen bzw. Abschluss der Jahrgangsstufe 12 der gymnasialen Oberstufe (Versetzungszeugnis nach Klasse 13) und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein einjähriges gelenktes Praktikum,
- Abschlusszeugnis einer zweijährigen Höheren Berufsfachschule und eine einschlägige, abgeschlossene Berufsausbildung oder ein einjähriges einschlägiges Praktikum,
- eine fachlich entsprechende Meisterprüfung,
- vom Kultusminister als der Fachhochschulreife gleichwertig anerkanntes Zeugnis.

Praktikum
Das Praktikum soll in einem Industriebetrieb abgeleistet werden und möglichst vielseitige Tätigkeiten umfassen, die sich an der folgenden Aufzählung orientieren:
- Handwerkliche Arbeitstechniken an Metallen, Kunststoffen und anderen Werkstoffen
- Maschinelle Arbeitstechniken mit Zerspanungsmaschinen und Maschinen der spanlosen Formgebung
- Wärmebehandlung und Oberflächenbehandlung
- Montage und Inbetriebnahme von Maschinen, Geräten und Anlagen
- Messen und Prüfen, Qualitätswesen
- Betriebsaufbau und Organisation des Arbeitsablaufs.
Für die Anerkennung des Praktikums ist eine Tätigkeitsbeschreibung (z.B. in Form eines Berichtsheftes) und eine Bescheinigung des Betriebes vorzulegen. Einschlägige Tätigkeiten in Ausbildung und Beruf werden angerechnet.
Wird ein Praktikum verlangt, dann ist es spätestens bis zum Beginn der Lehrveranstaltungen im dritten Studiensemester (ein Jahr nach Studienbeginn) nachzuweisen. Bei Studienbeginn dürfen bis zu acht Wochen eines geforderten Praktikums noch ausstehen, die Zulassung erfolgt dann unter dem Vorbehalt, dass die vollständige Ableistung rechtzeitig erfolgt.

Gelenktes Praktikum
Für ein gelenktes Praktikum muss ein Praktikantenvertrag gemäß der Ausbildungsordnung abgeschlossen werden.

Zahlungsmodalitäten und weitere Preisinformationen
Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

Studienbeginn
jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungszeitraum
- 01.04. - bis 15. 07. eines jeden Jahres,
- falls danach noch Studienplätze frei sind, können Sie sich noch bewerben.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.
Praktikum: Das Praktikum soll in einem Industriebetrieb abgeleistet werden und möglichst vielseitige Tätigkeiten umfassen, die sich an der folgenden Aufzählung orientieren: - Handwerkliche Arbeitstechniken an Metallen, Kunststoffen und anderen Werkstoffen - Maschinelle Arbeitstechniken mit Zerspanungsmaschinen und Maschinen der spanlosen Formgebung - Wärmebehandlung und Oberflächenbehandlung - Montage und Inbetriebnahme von Maschinen, Geräten und Anlagen - Messen und Prüfen, Qualitätswesen - Betriebsaufbau und Organisation des Arbeitsablaufs. ...

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