Energieberatende für Baudenkmale Wohngebäude - Basismodul
Kurs
In Dresden
Beschreibung
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Kursart
Kurs
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Niveau
Mittelstufe
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Ort
Dresden
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Unterrichtsstunden
84h
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Dauer
2 Monate
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Beginn
nach Wahl
Die Beurteilung der Denkmalverträglichkeit energetischer Maßnahmen am historischen Baubestand geht weit über die technische und bauphysikalische Bestandsanalyse hinaus. Sie kann nur von qualifizierten Experten eingeschätzt werden, die die bauphysikalischen und bautechnischen Möglichkeiten im Einklang mit denkmalpflegerischen Belangen nachhaltig betrachten.
Energieberatende für Baudenkmale sind verpflichtende Partner der KfW- und BAFA-Programme zur energetischen Sanierung für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Standorte und Zeitplan
Lage
Beginn
Beginn
Hinweise zu diesem Kurs
Durch die Teilnahme an der Fachfortbildung werden Energieberatende in die Lage versetzt, Bauherrn umfassend zu beraten, denkmalverträgliche und nachhaltige Energiekonzepte für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz zu entwickeln sowie selbstständig KfW-Förderanträge in Zusammenarbeit mit den zuständigen Denkmalbehörden und
-fachämtern zu stellen.
Sachverständige für Energieeffizienz (EIPOS), Effizienzhausplaner/-baubegleiter (Wohn- und Nichtwohngebäude), Architekten, Ingenieure (Bau- und TGA-Ingenieure), Bauphysiker bzw. Handwerker mit Erfahrungen in der Denkmalpflege
Grundqualifikation:
Die Grundqualifikation, um sich als „Energieberatende bzw. Energieberatender für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz - Wohngebäude“ eintragen zu lassen, wird über die Ausstellungsberechtigung nach § 88 GEG nachgewiesen. Die nach § 113 GEG berechtigten Personen sind hiervon ausgeschlossen.
Zusatzqualifikation:
Personen gemäß § 88 Absatz 1 Nr. 2 GEG mit Hochschulabschluss benötigen das hierfür geltende Basismodul (80 UE) sowie das Vertiefungsmodul Wohngebäude (40 UE) gemäß dem EEE-Regelheft
Personen gemäß § 88 Absatz 1 Nr. 3 und 4 GEG benötigen das hierfür geltende Basismodul (160 UE) sowie das Vertiefungsmodul Wohngebäude (40 UE) gemäß dem EEE-Regelheft
Abweichend von den vorherigen aufgeführten Punkten gilt folgendes: Die Zusatzqualifikation „Energieeffizienz“ kann über einen zum Zeitpunkt bestehenden Eintrag in der Kategorie „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude“ (Energieeffizienz-Expertenliste) nachgewiesen werden.
Energieberatender für Baudenkmale Wohngebäude – Basismodul (EIPOS)
Die Fachfortbildung ist von der Koordinierungsstelle „Energieberater für Baudenkmale“ (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) / Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (VdL) als Fortbildungskurs „Energieberatende für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Sinne § 88 GEG“ anerkannt.
Meinungen
Themen
- Energieeffizienz von Gebäuden
- Energieeffizienz-Expertenliste
- Aktuelle Normen und Gesetze
- Beurteilung Denkmäler
- Bewertung des historischen Bes
Dozenten
Dr.-Ing. Ronald Franke
Energieberatung
Inhalte
Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz
- Grundlagen des Denkmalschutzes
- Grundlagen der Denkmalpflege
- Umgang und Methoden der Instandsetzung
- Denkmalpflegerische Bestandsanalyse
- Historische Bauweisen und Baustile
- Besonders erhaltenswerte Bausubstanz
Möglichkeiten der Förderung
- Förderprogramme für Baudenkmale
- Steuerliche Vergünstigungen
- Verfahren zur Anerkennung/Rezertifizierung von „Energieberatende für Baudenkmale“
Bewertung des historischen Bestandes – bauphysikalische Anamnese
- Materialien, Baukonstruktion
- Bauphysik (Mindestwärmeschutz / Feuchteschutz)
- Raumluft/Raumklima
- Anlagentechnik
- Bauschäden
- Nutzungsanforderungen und Nutzerverhalten
Werkzeuge und Methoden (systemische Betrachtung) – Gebäude und Quartiere
- Standortbezogene Merkmale
- Nutzungsbezogene Merkmale
- Berechnungsmöglichkeiten und -modelle
- Lebenszyklusbetrachtung / Ressourcenschonung
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
Konzeption denkmalverträglicher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
- Nutzungsprofil und Nutzungsansprüche und ihre Auswirkungen
- Energetisches Nutzungskonzept
- Energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle
- Energetisches Versorgungskonzept
- Anlagentechnische Maßnahmen / Haustechnik
Denkmalpflegerisches Planungs- und Instandsetzungskonzept
- Grundsätze altbaugerechter Planung
- Konzepterstellung
- Beratungsbericht
Ausführungspraxis
- Qualitätssicherung denkmalgerechte Ausführung
Zusätzliche Informationen
Derzeit sind wir in Abstimmung neuer Kurstermine. Die Veröffentlichung der neuen Termine erfolgt in Kürze.
Modulare Teilnahme zur Relistung Zur Qualitätssicherung und Überprüfung der Fachkenntnisse der in der Erstliste eingetragenen Sachverständigen ist alle drei Jahre eine Verlängerung der Anerkennung und des Listeneintrags notwendig. Nachzuweisen ist die erfolgreiche Teilnahme an Fortbildungen im Umfang von mindestens 16 Unterrichtseinheiten aus dem Zeitraum seit der letzten Anerkennung als Sachverständiger (8 UE aus dem Bereich Sanierung/Instandsetzung baukulturell bedeutsamer Wohngebäude und 8 UE energetischen bzw. bauphysikalischen Bereich) Zusätzlich ist ein Praxisnachweis erforderlich. Fehlt der Praxisnachweis, müssen 40 Unterrichtseinheiten nachgewiesen werden. Eine modulare Teilnahme an ausgewiesenen Seminaren der Fachfortbildung „Energieberater für Baudenkmale“ ist dafür möglich und wird mit einer Teilnahmebescheinigung bestätigt. dena: Die Fachfortbildung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 48 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 24 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) und 24 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand) angerechnet
Energieberatende für Baudenkmale Wohngebäude - Basismodul
