Institut für Persönlichkeitsentwicklung (IFP)

      Geschlechtsbewusste Jungenarbeit in der Schule

      Institut für Persönlichkeitsentwicklung (IFP)
      Inhouse

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      Wichtige informationen

      Tipologie Seminar
      Niveau Anfänger
      Methodologie Inhouse
      • Seminar
      • Anfänger
      • Inhouse
      Beschreibung

      Klärung der Notwendigkeit und die Entscheidung für das Thema als inhaltlichen Schwerpunkt innerhalb der Schulentwicklungsplanung. Feststellung des Bedarfs an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, der inhaltlichen Schwerpunkte, des zeitlichen Rahmens und der Finanzierung. Festlegung und Gewährleistung eines Abstimmungsprozesses zwischen den Inhalten der Fortbildung und der Schulentwicklungsplanung ("strukturierter Dialog").
      Gerichtet an: Kollegien aller Schulformen und Schulstufen

      Fragen & Antworten

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      Themenkreis

      Rahmenkonzeption zur Implantation der Inhalte innerhalb der internen Schulentwicklungsplanung.
      Die Diskussionen um die Veränderungsprozesse in Schule und Bildung sind in den vergangenen Jahren unter anderem zu dem Ziel gekommen auch Schulen als lernenden Organisationen zu definieren. Dies stellt an die einzelne Schule als einen Ort der Bildung und an die Professionalität von Lehrern und Lehrerinnen ganz neue Anforderungen. Die Diskussionen einzelner Schulen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages münden zunehmend in der Erkenntnis, dass es notwendig ist, die fachbezogene Weiterbildung und Qualifizierung von Lehrern und Lehrerinnen mit den schulischen und organisatorischen Veränderungsprozessen zu koppeln. Elemente einer systematischen Implantation des Themas geschlechtsbewusste Jungenarbeit sind (bzw. können sein) im Rahmen dieses Angebotes:

      O. Diskussion
      innerhalb eines Schulkollegiums zur geschlechterbewussten Jungen und Mädchenarbeit.

      1. Lehrerfortbildung
      zum Thema geschlechtsbewusste Jungenarbeit mit folgenden Inhalten 1.1. Auseinandersetzung mit dem Dasein als Lehrer-Mann, in einer Arbeitswelt, in der Kolleginnen oftmals (zahlenmäßig) dominieren oder aufgrund ihres jahrelangen Erfahrungsvorsprungs in Frauengruppen bewusster mit iher Geschlechtszugehörigkeit umgehen.
      1.2. Erkennen der besonderen Verantwortung für eine bewusste und selbstbewusste Arbeit mit Jungen, die geschlechtsbewusste Aspekte nicht vernachlässigt.
      1.3. Annäherung an die eigene Jungen- und Männersozialisation.
      1.4. Kennenlernen eines Praxismodells zur geschlechtsbewussten Arbeit mit Jungen.
      1.5. Planung und Durchführung eines Projektes "geschlechtsbewusste Jungenarbeit" Eine bewusst gestaltete und reflektierte Jungenarbeit stellt den heranwachsenden Männern einen Übungs- und Erprobungsraum zur Verfügung, der ihnen ein Spektrum von Verhaltensmöglichkeiten eröffnet, was ihnen gewöhnlich in der Auseinandersetzung mit den traditionellen Männer(n)-bildern verschlossen bleibt. Es geht darum, Lebenstüchtigkeit, ganzheitlich in emotionaler, kognitiver und sozialer Hinsicht zu erlernen, kooperatives Agieren in den eigenen Lebenszusammenhängen zu erfahren, Stärken sozialverträglich einzusetzen und die Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten zu erweitern.

      2. Begleitende Projektsupervision
      Bearbeitung von inhaltlichen und persönlichen Fragestellungen und Problemen während des Projektes.

      3. Trainings- und Workshopeinheiten mit folgenden Schwerpunkten:
      3.1. Lebens- und Konfliktbewältigung
      3.2. Freundschaft und Nähe
      3.3. Gefühle und Sexualität
      3.4. Erlebnis Männlichkeit
      3.5. Umwelt- und Naturverantwortung
      3.6. Bewältigung von körperlicher- und sexueller Gewalterfahrung Diese Trainingseinheiten dienen der Erarbeitung und Erprobung von Methoden und Inhalten für die durchzuführende Projektarbeiten

      4. Geschlechtsbewusste Koedukation
      Seninarworkshop für Lehrer und Lehrerinnen zum Thema geschlechtsbewusste Jungen-- und Mädchenarbeit ("geschlechtsbewusste Koedukation"). Die Ergebnisse der geschlechtergetrennten Arbeit und Projekte müssen wieder in die gemeinsame Kommunikation eingebracht werden. Dazu bedarf es des Informationsaustausches, der Verständigung und der Entwicklung von "Orten" und/oder einer Interaktionskultur an der Schule. Auch hierin sind die Lehrer und Lehrerinnen wieder Vorbilder.

      5. Elternarbeit
      Erarbeitung eines Konzeptes zur Einbeziehung der Eltern.

      6. Aufbau eines Netzwerkes
      mit dem Ziel die unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen einzelner Lehrer, Lehrerinnen und Schulen gegenseitig nutzbar zu machen und zur Verfügung zu stellen.


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