Ludwig-Maximilians-Universität München

Lateinische Philologie

Ludwig-Maximilians-Universität München
In Münster

Preis auf Anfrage
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Wichtige informationen

Tipologie Master
Ort Münster
Beginn nach Wahl
  • Master
  • Münster
  • Beginn:
    nach Wahl
Beschreibung

Tätigkeits- und Berufsfelder
Ein klar definierbares Berufsfeld gibt es für Magister-Absolventen nicht. Denn Sie erwerben mit dem Magisterabschluss in erster Linie eine wissenschaftliche Qualifikation, die – außer für Lehr- und Forschungstätigkeiten an der Universität – meist nicht direkt berufsbezogen ist. Im engeren Bereich Ihres Faches wird es in aller Regel nur wenige Arbeitsstellen geben. Dagegen gibt es ein breites unspezifisches Berufsfeld, für das zwar ein abgeschlossenes Hochschulstudium notwendig, jedoch keine spezielle Fachrichtung vorgeschrieben ist. In vielen Arbeitsfeldern tritt die fachlich-wissenschaftliche Qualifikation in den Hintergrund gegenüber so genannten Schlüsselqualifikationen, wie analytischem Denken, geistiger Flexibilität, Organisationstalent, schnellem und selbständigem Einarbeiten in neue Arbeitsfelder, sozialer Kompetenz etc., die Sie im Laufe Ihres Studiums innerhalb, aber auch außerhalb der Universität erwerben können. Sinnvolle berufsbezogene Ergänzungen können auch Praktika in Firmen und Betrieben und Zusatzqualifikationen sein, sofern diese nicht zu sehr vom Studium ablenken.

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Münster (Bayern)
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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Kultur
Texten

Themenkreis

Beschreibung des Studienfachs Gegenstand und Methode

Texte als schriftliche Niederlegungen sprachlicher Äußerungen sind wichtige Mittel der Verständigung. Ein Verstehen von Texten ist verhältnismäßig unproblematisch, wenn sie der gleichen Zeit, dem gleichen Sprachraum und der gleichen Kultur entstammen wie der Leser. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich freilich da, wo zeitliche, räumliche und kulturelle Distanzen zu überbrücken sind; ebendies ist der Fall, wenn ein moderner Leser mit antiken griechischen oder lateinischen Texten konfrontiert wird. Die Klassische Philologie (Altphilologie) versucht, diese Verständnisprobleme zu lösen, indem sie antike Texte nach folgenden Gesichtspunkten untersucht:

  • Es kann sich darum handeln, den authentischen Wortlaut eines Textes zu ermitteln (Textkritik, Editionstechnik, daneben auch Überlieferungsgeschichte von Texten);
  • es kann darum gehen, die Sprache eines Textes zu verstehen oder zu erläutern (Lexikographie, Grammatik, sprachliche Kommentierung, sprachgeschichtliche und linguistische Phänomene);
  • es kann bei literarischen Texten auf ein angemessenes Verständnis des Textes als eines Stücks Literatur ankommen (Interpretation). Dazu gehört auch die sachlich-inhaltliche Klärung des Textes und seine Einordnung in den historischen Zusammenhang sowie eine möglichst genaue Erfassung seiner literarischen Dimensionen.

Die meisten antiken Texte erfordern eine Behandlung unter allen genannten Aspekten: Eine sprachliche Erklärung ist nicht ohne gesicherten Text, aber andererseits ist die Texterstellung nicht ohne Erörterung der sprachlichen Eigenheiten eines Textes möglich. Literarisches Verständnis setzt einen gesicherten Text und sprachliches Verständnis voraus, ermöglicht aber andererseits in bestimmten Fällen erst die Entscheidung über den Wortlaut des Textes und den Sinn bestimmter Ausdrücke.

Die Texte, mit denen sich die Klassische Philologie beschäftigt, stellen die frühesten literarischen Zeugnisse der abendländischen Kultur dar; sie umfassen den Zeitraum vom 8. vorchristlichen bis etwa zur Mitte des 6. nachchristlichen Jahrhunderts. Die thematische Vielfalt dieser Schriften lässt dem Studierenden weiten Spielraum für eine Spezialisierung nach seinen individuellen Interessen. Das Spektrum reicht von epischen, lyrischen und dramatischen Dichtungen über philosophische, historische, rhetorische, medizinische und juristische Texte bis hin zu fiktionaler Erzählprosa und theologischen Streitschriften.

Berührungspunkte mit anderen Fächern

Selbstverständlich berührt sich die Klassische Philologie aufs engste mit den anderen Disziplinen der Altertumswissenschaft, etwa der Alten Geschichte, der Klassischen Archäologie und der Byzantinistik, aber auch mit Fächern wie der Theologie, der Lateinischen Philologie des Mittelalters oder der Philosophie. Die faktischen Erkenntnisse wie auch die methodischen Leistungen der einen Disziplin sind oft unentbehrliche Grundlage für ein erfolgreiches Arbeiten in der anderen. Darüber hinaus ergeben sich aufgrund der großen Bedeutung antiker Texte für die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte vielfach Berührungspunkte mit Bereichen wie der Germanistik, der Anglistik, der Kunstgeschichte oder der Theater- und der Musikwissenschaft. Hier wird in zunehmendem Maße interdisziplinärer Kontakt gesucht.

Eine Kombination des Studiums der Klassischen Philologie mit dem einer anderen geisteswissenschaftlichen Disziplin ist also in jedem Fall fruchtbar und anregend.

Forschungsschwerpunkte

Lateinische Philologie: Lateinische Literaturgeschichte, Staatsbegriff der Römer, Cicero, Catull, römische Liebeselegie, Vergil, Horaz, Ovid, Martial, Tacitus, Literatur der Spätantike, Neulateinische Dichtung.

Zusätzliche Informationen

Studiengang: Lateinische Philologie (Magister Artium) Abschluss: Magister Artium Abschlussgrad: M.A. Fachtyp: Hauptfach Studienform: Grundständiges Studium mit erstem berufsqualifizierenden Abschluss Studienbeginn: Das Studium kann im Winter- und Sommersemester begonnen werden. Regelstudienzeit: 9 Fachsemester Fakultät: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Fächergruppe: Sprach- und Kulturwissenschaften Beiträge: Die Universität erhebt für das Studentenwerk München den Grundbeitrag in Höhe von 62 Euro sowie den Solidarbeitrag Semesterticket in Höhe von 67,40 Euro. (Weitere Informationen zu Gebühren und Beiträgen) Formale Studienvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung Zulassungsmodus 1. Semester: Keine Zulassung von Studienanfängern Zulassungsmodus höheres Semester: Keine Zulassung höherer Fachsemester Eignungs- feststellungs- verfahren: Eine Eignungsprüfung ist nicht notwendig. Link zum Fach:

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