Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten

Psychosoziale Interventionen*

Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten
In Sankt Pölten (Österreich)

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Wichtige informationen

Tipologie Bachelor
Ort Sankt pölten (Österreich)
Dauer 6 Semesters
Beginn 01.10.2018
  • Bachelor
  • Sankt pölten (Österreich)
  • Dauer:
    6 Semesters
  • Beginn:
    01.10.2018
Beschreibung

*vorbehaltlich der Genehmigung durch die AQ Austria

Der Bachelor Studiengang „Psychosoziale Interventionen“ beinhaltet den ersten Teil der Psychotherapieausbildung nach den Vorgaben des Österreichischen Psychotherapiegesetzes und vermittelt die wissenschaftlichen Grundlagen psychosozialer Interventionen und Psychotherapie. Hauptaugenmerk liegt auf der Vermittlung von Grundlagen professioneller Interventionsmethoden. Psychosoziale Interventionen zielen auf Veränderungsprozesse bei auf- bzw. hilfesuchendem Klientel (Einzelne, Paare, Familien, Gruppen, Organisationen, Institutionen). Der Studiengang umfasst auch den Abschluss des Propädeutikums und bildet die Basis für das konsekutive Studium der Psychotherapie.

Einrichtungen (1)
Wo und wann
Beginn Lage
01.Okt 2018
Sankt Pölten
Matthias Corvinus-Straße 15, 3100, Niederösterreich, Österreich
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Beginn 01.Okt 2018
Lage
Sankt Pölten
Matthias Corvinus-Straße 15, 3100, Niederösterreich, Österreich
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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Psychotherapie
Soft Skills
Kunst
Psychologie Kommunikation
Psychiatrie
Pharmakologie
Psychologie
Intervention
Soziologie
Psychosoziale Risiken

Dozenten

MMag. Dr. Markus Böckle
MMag. Dr. Markus Böckle
Psychotherapie

Themenkreis

Einführung in die psychotherapeutischen Grundlagen

Es werden Grundlagenkenntnisse zur Psychotherapie, Psychologie, Psychiatrie, Psychopharmakologie und medizinischer Terminologie sowie entsprechende Unterschiede, Abgrenzungen und Interventionsmöglichkeiten vermittelt.

Wesentlicher Bestandteil in den ersten Semestern sind außerdem die Theorien und Haltungen der unterschiedlichen psychotherapeutischen Schulen, was die Studierenden auch bei der Auswahl ihres fachspezifischen Wahlpflichtfaches im fünften Semester unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grundlagen der Persönlichkeitstheorien und der psychotherapierelevanten Diagnostik. Selbsterfahrungsprozesse werden in Gang gesetzt.

Persönlicher und gesellschaftlicher Kontext von Psychotherapie

Absolventinnen und Absolventen werden dazu befähigt, transkulturelle Zusammenhänge zu verorten, lebensweltliche und individuelle Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Hintergrund sozio-kultureller Wandlungsprozesse zu verstehen und zu analysieren. Sie sind in der Lage, die eigenen ethischen, moralischen und biografisch gewordenen, kulturell bedingten Wertmaßstäbe zu reflektieren und ko-konstruktiv in Begegnungssituationen anzuwenden. Ein besonderer Fokus liegt auch auf der Reflexion der eigenen kulturellen „Befangenheit“ und dem „Fremden in sich selbst“ als Basis eigenkultureller Öffnung.

Wissenschaftliche Reflexion

Studierende lernen unterschiedliche Forschungslogiken (quantitativ/qualitativ, mixed methods) und die dahinterliegende erkenntnisstheoretische Orientierung kennen, sodass relevante Forschungsstudien verstanden werden und auf eigene Forschungsanliegen übertragen und reflektiert werden können. Ansätze und Methoden der empirischen Sozialforschungen werden vermittelt. Anhand von Übungen aus der aktuellen Schreibdidaktik und der amerikanischen Schreiwerkstatt-Tradition werden Strategien und Kniffe vermittelt, die ein systematisches Lesen, Verstehen, einordnen und argumentativ begründetes Kommentieren verstandenen Wissens fördert. Aus vorhandenen Ideen und Forschungsfragen entstehen Bachelorarbeiten.

Praktikum

Im Ausmaß von 480 Stunden ist ein Praktikum in anerkannten Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens zu absolvieren. Die dort gemachten Erfahrungen werden in einem der Module „Forschendes Lernen“ reflektiert. Theorie wird mit dem praktischen Lernen verknüpft.

Bachelorarbeiten

Im Rahmen des Studiums sind zwei Bachelorarbeiten zu verfassen, die eine komplexe humanwissenschaftlich relevante Fragestellung aus dem jeweiligen Handlungsfeld der prozessorientierten und szenischen Interventionsarbeit analysieren, ausarbeiten und bewerten und mit Kriterien professioneller Handlungskompetenzen verknüpfen.