Universität Heidelberg - Wissenschaftliche Weiterbildung

Straßenpädagogik

Universität Heidelberg - Wissenschaftliche Weiterbildung
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Wichtige informationen

Tipologie Kurs berufsbegleitend
Niveau Fortgeschritten
Methodologie Online
Unterrichtsstunden 600h
Dauer 16 Monate
Beginn 20.09.2020
Virtueller Unterricht Ja
Präsenzprüfung Ja
  • Kurs berufsbegleitend
  • Fortgeschritten
  • Online
  • 600h
  • Dauer:
    16 Monate
  • Beginn:
    20.09.2020
  • Virtueller Unterricht
  • Präsenzprüfung
Beschreibung

Millionen von Kindern und Jugendlichen weltweit schlagen sich als Bettler, Diebe, Prostituierte und Drogendealer durch. Selbst in Deutschland fallen Jahr für Jahr unzählige Jugendliche aus der Schul- und Berufslaufbahn heraus; sie landen im gesellschaftlichen Abseits.
In diesem Kurs lernen Sie, wie mit diesen Kindern und Jugendlichen nachhaltige Bildungsangebote durchgeführt werden können, um sie in die Gesellschaft zurück zu holen und ihnen ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Format: Berufs- oder studienbegleitendes E-Learning-Programm ohne Präsenzzeiten, Selbststudium, Aufgabenerfüllung mit Kommentierung und Benotung. Als TeilnehmerIn sind Sie nicht immatrikuliert, jedoch als Weiterbildungsstudierender registriert.

Umfang: 32 ECTS-Punkte, Arbeitsaufwand ca. 900 Stunden

Dauer: ca. 16 Monate

Abschluss: Bei erfolgreicher Teilnahme an dem Programm erhalten Sie ein Zertifikat der Universität Heidelberg. TeilnehmerInnen, die bis Ende der Weiterbildung ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen können, erhalten darüber hinaus ein Diploma of Advanced Studies (DAS) der Universität.

Einrichtungen (1)
Wo und wann
Beginn Lage
20.Sep 2020
Online
Beginn 20.Sep 2020
Lage
Online

Zu berücksichtigen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Als Teilnehmer am E-Learning-Programm erwerben Sie ein umfangreiches empirisches, theoretisches und historisches Wissen über Schicksale und Alltag von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in prekären Lebenslagen - von Straßenkindern, "Kindermüttern", Kindersoldaten, Kriegskindern und Flüchtlingskindern. * Sie reflektieren das Phänomen gesellschaftlicher Exklusion Minderjähriger vor dem Hintergrund der Geschichte der Kindheit sowie einschlägiger Theorien und Konzeptionen zu Armut, Globalisierung und weltweiter (Un-) Gerechtigkeit. * Sie werden befähigt, die jeweiligen politischen, sozialen und historisch bedingten Lebensumstände Betroffener in ihren globalen Ausprägungen mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren. * Sie vertiefen ihre Selbstkompetenz durch Reflektion ihrer eigenen emotionalen und kognitiven Wahrnehmung. * Sie lernen Forschungsmethoden im Feld der Straße kennen und entwickeln auf deren Grundlage lebensdienliche Orientierungs- und Bildungsangebote, die die Selbstkompetenz gesellschaftlich benachteiligter junger Menschen fördern.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Studierende und Absolventen unterschiedlicher Fachbereiche, z.B.: Sozialarbeit, Sozialpädagogik; staatlicher oder kirchlicher Entwicklungsdienst; Psychologen; Pädagogen aller Schulformen einschließlich berufsbildender Schulen, Elementarpädagogen, Schulpsychologen, Beratungslehrer, pädagogische Mitarbeiter von Wohlfahrtseinrichtungen.

Fragen & Antworten

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Pädagogik
Interkulturelle Kommunikation
Alteritätsforschung
Geschichte der Kindheit
Kndheitstheorien
Ethnographie
Biographieforschung
Selbstwirksamkeitserwartung
Resilienz
Coping
Bildungsangebote

Dozenten

Prof. Dr. Heinz Schmidt
Prof. Dr. Heinz Schmidt
Diakoniewissenschaft

1994-2009 Professor für Praktische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg 2001-2009 Leiter des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg Forschungsschwerpunkte: Theorie und Methoden Praktischer TheologieDiakoniewissenschaftliche Forschung, Non-Profit-Organisationen,

Themenkreis

Das E-Learning-Programm umfasst sechs Kurse mit jeweils rund 20 Aufgabenstellungen, die von Ihren Betreuern zeitnah kommentiert und bewertet werden. Diskussionsforen sorgen dafür, dass Sie sich mit den anderen KursteilnehmerInnen über Ihre Kenntnisse und Erfahrungen austauschen können. Der vielfältige Einsatz von Medien – Filme, Interviews, Fotodokumentationen – trägt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit betroffener junger Menschen bei.

Zusätzliche Informationen

http://www.uni-heidelberg.de/wisswb/paedagogik/strassenpaedagogik/index.html