Bachelor of Science in Holztechnik (Holzingenieur/-in)

Berner Fachhochschule
In Biel (Schweiz)

Fr. 3.600 - (3.349 )
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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Biel (Schweiz)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Ausbildung zum Bachelor ist europakompatibel. Sie basiert auf einer intensiven Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Unternehmen und Institutionen und geniesst eine hohe Akzeptanz in der Wirtschaft. Das Ausbildungskonzept ermöglicht eine durchgängige Karriereplanung von der Berufslehre mit Berufsmaturität respektive der gymnasialen Maturität bis hin zu leitenden Stellen in der Wirtschaft, im öffentlichen Dienst oder in der Forschung und Entwicklung sowie in der Lehre.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Biel
Solothurnstrasse 102, 2504, Bern, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zulassung: * Freude und Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Themen sowie praxisnahen Inhalten * Abgeschlossene Berufslehre in der Holzwirtschaft mit eidgenössischer Berufsmaturität * Gymnasiale Maturität mit Praktikum oder eine Ausbildung an einer höheren Fachschule. Die Passerelle unterstützt Sie dabei. * Aufnahme "sur Dossier"

Themenkreis

Bachelors of Science in Holztechnik sind Ingenieurinnen und Ingenieure, die mit dem Werkstoff Holz Bauten, Räume und Möbel entwickeln und verwirklichen. Sie verfügen über praktische und theoretische Kompetenzen in der Herstellung von Halbfabrikaten (Sägereien, Holzwerkstoff-produzenten) und von Produkten (Schreinerei, Möbelindustrie, Zimmerei, Ingenieurholzbau). Die in der Schweiz einmalige Ausbildung orientiert sich an den Anforderungen und Bedürfnissen der Holzwirtschaft und ihren verwandten Branchen. Unsere Abgängerinnen und Abgänger sind aufgrund ihrer Fachkompetenz und ihrer kommunikativen Fähigkeiten international gefragt.

Erstes Studienjahr

Sie erweitern ihre kommunikativen und verarbeitungstechnischen Fähigkeiten, erwerben natur- sowie werkstoffwissenschaftliche Kenntnisse und lernen die rechtlichen sowie volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen kennen. Gegen Ende des Studienjahrs entscheiden Sie sich für eine der drei Vertiefungsrichtungen:

  • Holztragwerke und Technologie (Timber Structures and Technology - TST)
  • Verfahrens- und Fertigungstechnik (Process Management - PCM)
  • Betriebsführung und Produktentwicklung (Product Management - PDM)

Zweites Studienjahr

Der Unterricht der gewählten Vertiefungsrichtung entspricht rund 30 Prozent des Studienjahrs. Die anderen Module beinhalten berufsbefähigendes, generalistisches Wissen. Im dritten Semester werden die Kurse in Mathematik, Baustatik und Informatik weitergeführt und abgeschlossen. Im vierten Semester startet der Projektunterricht mit einer Semesterarbeit: Betreut von den Dozierenden, machen Sie erste Erfahrungen mit Industriepartnern und verfassen eine wissenschaftlich-technische Arbeit.

Im dritten Studienjahr erstrecken sich die Wahlpflichtmodule der Vertiefungsrichtungen auf bis zu 60 Prozent des Studienjahrs. Ein ganzer Tag ist zudem für Ergänzungsmodule reserviert. Der Projektunterricht wird mit einer Projektarbeit im fünften Semester und einer wissenschaftlich-technischen Abschlussarbeit, der Bachelor Thesis, entweder im sechsten Semester oder im Praktikum fortgesetzt. Im sechsten Semester perfektionieren Sie mit dem Projekt Anlageplanung bzw. Businessplan die themenübergreifende Arbeit. Das Modul «Unternehmenspolitik & Ökologie» unterstützt diese Arbeit.

Holztragwerke und Technologie (Timber Structures and Technology - TST)
Mit dieser Wahl spezialisieren Sie sich in den Gebieten Statik, Berechnung und Bemessung, Konstruktion und Ausführung. Sie beherrschen die Grundkonzepte und wenden die europäischen Normen professionell an. Ihre Kenntnisse im Ingenieurholzbau umfassen den Einsatz des Werkstoffs Holz in allen Varianten und Einsatzgebieten, die Möglichkeiten der Vorfertigung und die Kombinationen mit Stahl- und Betonbau.

Verfahrens- und Fertigungstechnik (Process Management - PCM)
Bei dieser Vertiefungsrichtung befassen Sie sich mit Maschinen, Verarbeitungstechniken und Betriebsplanung. Sie werden befähigt, Prozesse zur Verwertung des Holzes zu konzipieren, neue Technologien für Fertigungsprozesse zu entwickeln, Anlagen für die Holzbearbeitung zu evaluieren und zu installieren sowie die Leitung der Produktion von Halbfabrikaten und Produkten aus Holz zu übernehmen.

Betriebsführung und Produktentwicklung (Product Management - PDM)
Hier erlernen Sie im Speziellen die Vorgehensweisen bei der Entwicklung von (Holz-)Produkten in Zusammenarbeit mit Designerinnen, Designern und Verfahrensspezialistinnen und -spezialisten unter Berücksichtigung der internationalen Märkte. Sie erfahren auch, wie Unternehmen nach neusten betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen organisiert sind und wie deren Leistungen entwickelt und vermarktet werden.

Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss eines mehrstufigen Studienmodells. Nach dem in Europa üblichen European Credit Transfer System (ECTS) sind für den Erwerb mindestens 180 Credits nötig. Zusätzlich 30 Credits werden an das Praktikum angerechnet. Die Lehrveranstaltungen sind in Module gegliedert. Ein Modul umfasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen und wird mit Credits bewertet. Gut 40 Prozent des Modulangebots absolvieren Sie im geführten Unterricht, der Rest im geführten und freien Selbststudium. Die Jahresleistung entspricht mindestens 60 Credits.

Vertiefungsrichtungen

Holztragwerke und Technologie (Timber Structures and Technology - TST)
Mit dieser Wahl spezialisieren Sie sich in den Gebieten Statik, Berechnung und Bemessung, Konstruktion und Ausführung. Sie beherrschen die Grundkonzepte und wenden die europäischen Normen professionell an. Ihre Kenntnisse im Ingenieurholzbau umfassen den Einsatz des Werkstoffs Holz in allen Varianten und Einsatzgebieten, die Möglichkeiten der Vorfertigung und die Kombinationen mit Stahl- und Betonbau.

Verfahrens- und Fertigungstechnik (Process Management - PCM)
Bei dieser Vertiefungsrichtung befassen Sie sich mit Maschinen, Verarbeitungstechniken und Betriebsplanung. Sie werden befähigt, Prozesse zur Verwertung des Holzes zu konzipieren, neue Technologien für Fertigungsprozesse zu entwickeln, Anlagen für die Holzbearbeitung zu evaluieren und zu installieren sowie die Leitung der Produktion von Halbfabrikaten und Produkten aus Holz zu übernehmen.

Betriebsführung und Produktentwicklung (Product Management - PDM)
Hier erlernen Sie im Speziellen die Vorgehensweisen bei der Entwicklung von (Holz-)Produkten in Zusammenarbeit mit Designerinnen, Designern und Verfahrensspezialistinnen und -spezialisten unter Berücksichtigung der internationalen Märkte. Sie erfahren auch, wie Unternehmen nach neusten betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen organisiert sind und wie deren Leistungen entwickelt und vermarktet werden.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studiengebühren * Einschreibegebühr CHF 100.– * Studienkosten je Semester CHF 600.– * Materialkosten je Semester CHF 300.– * Für Bücher und Exkursionen CHF 300.– (durchschnittlich pro Semester über die ganze Studiumsdauer verteilt) * Modulprüfungen CHF 80.–
Weitere Angaben: Das Studium startet im September Anmeldeschluss: 31. Juli 2009 Herbstsemester: Mitte September bis Mitte Januar Frühlingssemester: Mitte Februar bis anfangs Jun -Unterrichtssprache:- Hauptsächlich Deutsch. Einzelne Unterrichtseinheiten in Französisch oder Englisch..
Praktikum: Das Praktikum (mindestens neun Monate) in einem Unternehmen der Holzwirtschaft oder in einer auf Holz ausgerichteten Forschungsinstitution im In- oder Ausland können Sie nach dem fünften oder sechsten Semester absolvieren. Sie sammeln unter Betreuung von Dozierenden Ihre ersten Erfahrungen als Ingenieurin, als Ingenieur und verfassen die wissenschaftlich-technische Abschlussarbeit (Thesis).