Bauingenieurwesen

Hochschule Konstanz Technik Wirtschaft und Gestaltung
In Konstanz

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  • Master
  • Konstanz
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Das Bauwesen ist nach wie vor eine der umsatzstarken Branchen der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitsbereiche der Bauingenieurinnen und Bauingenieure sind breit gefächert. Bauingenieure planen, konstruieren, berechnen, kalkulieren und bauen Gebäude, Brücken, Industrieanlagen, Sendetürme, Straßen, Schienenwege, Wasserstrassen, Flughäfen, Tunnel, Kläranlagen, Hafenanlagen, Talsperren etc..

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Konstanz
Brauneggerstrasse 55, D-78405, Baden-Württemberg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

- ein abgeschlossenes Diplom- oder Bachelorstudium in Maschinenbau mit überdurchschnittlichen Noten, - für ausländische Studierende eine Deutschprüfung (DHS).

Themenkreis

Zum Master of Engineering des Bauingenieurwesens führt ein dreisemestriges Studium in Vollzeit. Mit Aus­nahme der Lehrveranstaltung Wirtschaftsenglisch finden die Lehrveranstaltungen im ersten und zweiten Semester statt. Das dritte Semester ist einem umfangreicheren Projekt, dem so genannten Masterprojekt, und der Masterarbeit vorbehalten. Die Masterarbeit kann auch im Ausland ange­fertigt werden. Es werden die beiden Vertiefungsrichtungen Konstruktion sowie Wasserbau und Verkehr angeboten. In beiden Vertiefungsrichtungen umfasst das Curriculum 50 Semesterwochenstunden.

Von Seiten der Bauwirtschaft wird beklagt, dass es schwierig ist Generalisten zu finden, die, ausgestattet mit einem breit angelegten Grundlagenwissen, Freude daran finden sich immer wieder in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten und die bereit sind zu koordinieren und zu führen. Der Abschluss "Master of Engineering" des Bauingenieurwesens ist auf Führungspositionen mit fachlicher Verantwortung ausgerichtet und befähigt zu Tätigkeiten in Unternehmen mit internationaler Ausrichtung.

Der Masterstudiengang "Bauingenieurwesen" bietet Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Bauingenieurwesen gewissermaßen maßgeschneidert die Möglichkeit, sich dieses über die Inhalte ihres bisherigen Studiums hinausgehende Wissen anzueignen. Wissensvermittlung ist hierbei nicht Selbstzweck, sondern soll Teil einer Denkschule sein, die junge Bauingenieurinnen und Bauingenieure in die Lage versetzt, Probleme zu erkennen und zu strukturieren, um sie schließlich methodisch einer Lösung zuzuführen.iele des Studiums sind sowohl die Vermittlung von anwendungsbezogenen, vertieften ingenieurwissenschaftlichen Kenntnissen als auch die Förderung des vernetzten Denkens des Generalplaners. Obwohl zwei Ver­tiefungsrichtungen - Konstruktion sowie Wasserbau und Verkehr - angeboten werden, ist es nicht in erster Linie das Ziel dieses Studiengangs sich auf einem bestimmten Gebiet des Bauingenieurwe­sens ein Spezialwissen anzueignen, sondern das Fachwissen auf großer Breite zu vertiefen. Diese Ausrichtung des Studiengangs ist arbeitsmarktpolitisch sinnvoll, da sie eine hohe Flexibilität garantiert.

Da es sich um einen konsekutiven Studiengang handelt, wird auf eine Erweiterung des Grundlagenwissens großen Wert gelegt. Dies drückt das Curriculum deutlich aus. Die Vertiefung des Fachwis­sens bedingt zwangsläufig auf Grund der höheren theoretischen Anforderungen auch eine Vertie­fung des Grundlagenwissens in Mathematik, Technischer Mechanik und Informatik. Schlüsselqualifikationen im Masterstudiengang sind Inhalt der Lehrveranstaltungen Wirtschaftsenglisch, Betriebswirtschaft II, Unternehmensethik, Projektsteuerung, Vertrags / Baurecht und Bauökologie.

Die fachliche Ausrichtung des Masterstudiengangs wird getrennt nach den beiden Vertiefungsrichtungen über die nachfolgend stichwortartig angegebenen Studieninhalte definiert.

Spezielle Inhalte der Vertiefungsrichtung "Konstruktiver Ingenieurbau" sind:
Neuere Verfahren der Tragwerksplanung wie Finite-Element-Methoden, nichtlineare Statik, Stabilitätstheorie und Baudynamik. Theoretische Bodenmechanik und neue Verfahren zur Stabilisierung bindiger Böden. Spezielle Kapitel des Stahlbetonbaus wie vorgespannte Flachdecken, Konstruieren mit Fachwerkmodellen, Erdbebensicherung von Gebäuden, Bauerhaltung und Bausanierung.
Spezielle Kapitel des Stahl- und Holzbaus wie Traglastverfahren nach Theorie II. Ordnung, orthotrope Fahrbahnplatten, Skelett- und Holztafelbauten, Holzbrücken.

Besondere Schwerpunkte der Vertiefungsrichtung "Wasserbau und Verkehr" sind:
Schutz des Wassers als natürliche Lebensgrundlage, ökologischer Gewässerausbau, Grundwasser­hydraulik, hydrologische Flussgebietsmodelle, Regenwasserbewirtschaftung, instationäre Kanalnetzberechnungen und Schmutzfrachtmodelle, weitergehende Abwasserreinigung, Einsatz von Geoinformationssystemen.
Knotenpunkte, Fahrdynamik, Unfallanalyse, dreidimensionale Sichtweitenberechnungen mit CAD, Straßenerhaltung, öffentlicher Verkehr, Umwelt- und Straßenrecht.

Die Bewerbungsfristen:

01. Juni für das Wintersemester, Vorlesungsbeginn Anfang Oktober
01. Dezember für das Sommersemester, Vorlesungsbeginn Mitte März

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Es besteht für Sie unabhängig von der eventuellen Ausnahme/ Befreiung von der Studiengebühr (500,00 EUR) in jedem Fall eine Zahlungspflicht für den Verwaltungskostenbeitrag und den Studentenwerksbeitrag (zusammen 92,70 EUR).

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