Begonnen: L20120: Spiegelbild im Kinderauge - Literatur als Hobby

Volkshochschule Wiesbaden
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  • Seminar
  • Wiesbaden
  • Wann:
    02.02.2017
Beschreibung

Romane, in denen die Erwachsenenwelt aus der Perspektive eines Kindes dargestellt wird, gibt es erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Bis dahin galten Kinder entweder als Erwachsene im Kleinformat - unfertig, aber nicht grundsätzlich anders -, oder sie wurden wie in der Romantik zu unschuldigen, idealen Naturwesen verklärt.
Erst anhand der Erkenntnisse Sigmund Freuds begann man, Kinder als komplexe, eigenständige Menschen zu sehen, die auf eine sehr spezielle Weise das wahrnehmen, was um sie herum geschieht. So entstanden Romane über die Diskrepanz zwischen erwachsenem Verhalten und der Sichtweise des Kindes, das die gesellschaftlichen Normen noch nicht kennt. Wenn es sie auf seine Weise missversteht, löst dies die Konflikte der Romanhandlung aus. Besonders eindringlich da, wo das Geschehen durchgängig aus der Perspektive des Kindes geschildert wird: die Technik des "innocent eye", wie die amerikanische Literaturwissenschaft sie nennt. Sie bietet die Chance, gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten der Erwachsenen-Welt in einem neuen Licht zu sehen!
Folgende Romane bzw. Kurzgeschichten werden im Seminar diskutiert und in einen literarischen Zusammenhang gestellt:
Zsuzsa Bánk, Der Schwimmer (Fischer Taschenbuch) diesen Text bitte zum ersten Seminartermin lesen!
Ernest Hemingway, Die Nick-Adams-Stories (Rowohlt)
Ilse Aichinger, Die größere Hoffnung (Fischer Taschenbuch)
Harper Lee, Wer die Nachtigall stört (Rowohlt)

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Veranstaltungsort(e)

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Beginn Lage
02.Februar 2017
Wiesbaden
Hessen, Deutschland
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Kinder
Perspektive
Hobby
Literaturwissenschaft
Literatur
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Themenkreis




Romane, in denen die Erwachsenenwelt aus der Perspektive eines Kindes dargestellt wird, gibt es erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Bis dahin galten Kinder entweder als Erwachsene im Kleinformat - unfertig, aber nicht grundsätzlich anders -, oder sie wurden wie in der Romantik zu unschuldigen, idealen Naturwesen verklärt.
Erst anhand der Erkenntnisse Sigmund Freuds begann man, Kinder als komplexe, eigenständige Menschen zu sehen, die auf eine sehr spezielle Weise das wahrnehmen, was um sie herum geschieht. So entstanden Romane über die Diskrepanz zwischen erwachsenem Verhalten und der Sichtweise des Kindes, das die gesellschaftlichen Normen noch nicht kennt. Wenn es sie auf seine Weise missversteht, löst dies die Konflikte der Romanhandlung aus. Besonders eindringlich da, wo das Geschehen durchgängig aus der Perspektive des Kindes geschildert wird: die Technik des "innocent eye", wie die amerikanische Literaturwissenschaft sie nennt. Sie bietet die Chance, gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten der Erwachsenen-Welt in einem neuen Licht zu sehen!
Folgende Romane bzw. Kurzgeschichten werden im Seminar diskutiert und in einen literarischen Zusammenhang gestellt:
Zsuzsa Bánk, Der Schwimmer (Fischer Taschenbuch) diesen Text bitte zum ersten Seminartermin lesen!
Ernest Hemingway, Die Nick-Adams-Stories (Rowohlt)
Ilse Aichinger, Die größere Hoffnung (Fischer Taschenbuch)
Harper Lee, Wer die Nachtigall stört (Rowohlt)

Kursnummer: L20120
Kosten: 72,00 €€

Di. 02/02/20/06/- Di. /06/04/20/06//p

Kurs läuft bereits

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Biebricher Allee 42
/06/187 Wiesbaden
Villa Schnitzler; Raum 24; Bibliothek
Anfahrt (Google-Maps)

Dr. Ulrike-Sofie Scholtz

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