Biedermeier Mode - Schute und Sonnenschirm

VHS Nordkreis Aachen
In Herzogenrath

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  • VHS
  • Herzogenrath
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

Doch die fließenden Kleider mit den sehr hoch sitzenden Taillen des Empires wurden bald durch die gebauschten Röcke der Wienerinnen abgelöst. Die Damenwelt bevorzugte neue Stoffmuster; sie lieferten beispielsweise auch die Tuchfabriken aus Monschau und Aachen. Die Herren hingegen zwängten sich in ein Hemd mit Stehkragen. Gehrock und lange Hosen gehören seit dieser Epoche zur Standardgarderobe; Frack, bestickte Seidenwesten und Kniehosen hingegen verschwanden aus dem Straßenbild.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Herzogenrath
Erkensstr. 1, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Dozenten

A. Holger
A. Holger
Dozent/in

Themenkreis

Zwei politisch-historische Daten rahmen eine Epoche: Auf dem Wiener Kongress von 1815 wurde das von Napoleon eroberte Europa neu aufgeteilt, Aachen und die Rheinlande wurden preußische Provinz. Die Revolution von 1848, die eine liberale Verfassung forderte, fand nicht nur in den großen Zentren Berlin und Frankfurt statt.
Die verschiedenen Kulturbereiche wurden von unterschiedlichen Strömungen berührt. Der "Vormärz" bestimmte die Literatur und die "Restauration" das politische Leben.
Das Biedermeier brachte neue Möbel, Kleider und kunstgewerbliche Gegenstände. Es ist ein Kunststil, der vor allem die privaten Lebensbereiche bestimmte; Paraden und öffentliche Galaempfänge waren eher selten. Dafür traf man sich in seiner häuslichen Umgebung und das Wohnzimmer wurde der wichtigste Ort im Haus. Hier saß die Familie zusammen, es wurde musiziert, vorgelesen, gehandarbeitet oder Scharaden aufgeführt. Der liebevoll herausgeputzte Weihnachtsbaum eroberte von den Biedermeier-Zimmern aus die weite Welt.

Mode - Schute und Sonnenschirm

Beim berühmten "Wiener Kongress", der ja nicht nur ein politisches, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges war, prägten noch die Kleider der französischen Kaiserinnen das Bild. Doch die fließenden Kleider mit den sehr hoch sitzenden Taillen des Empires wurden bald durch die gebauschten Röcke der Wienerinnen abgelöst. Die Damenwelt bevorzugte neue Stoffmuster; sie lieferten beispielsweise auch die Tuchfabriken aus Monschau und Aachen. Die Herren hingegen zwängten sich in ein Hemd mit Stehkragen. Gehrock und lange Hosen gehören seit dieser Epoche zur Standardgarderobe; Frack, bestickte Seidenwesten und Kniehosen hingegen verschwanden aus dem Straßenbild.

Telefonische Anmeldung bis 16.06.2010 erwünscht.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Entgelt 5,00 € Ermäßigtes Entgelt 5,00 Abendkasse: 5,00 € (bitte abgezählt bereithalten)
Maximale Teilnehmerzahl: 20

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