Die Krise der Römischen Republik - von den Gracchen bis Julius Caesar

VHS Würzburg
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Beschreibung

Aktuelles, das in der Zeitung steht, diskutiert wird zu hinterfragen, politische Streitpunkte, kommunale Ereignisse oder Gedenktage aufzugreifen und zu durchleuchten, ist unser Ziel im Programmbereich Gesellschaft. Aktuelles, heute als NEWS behandelt, ist oft nur noch für wenige Tage ein paar Schlagzeilen wert. "Infotainment" hat in den Medien nur noch 90 Sekunden Raum. Die vhs dagegen will Hintergründe aufspüren, Zusammenhänge erklären, Fachleute zu Wort kommen lassen, Raum zur Diskussion geben und zur eigenen Meinung herausfordern.

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Würzburg
Münzstraße 1, 97070, Bayern, Deutschland
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Die Zerstörung Karthagos im 3. Punischen Krieg 146 v. Chr. ist in der Wahrnehmung vieler antiker Historiographen der Anfang vom Ende der Römischen Republik. Mit dem Wegfall des äußeren Feindes konnten sich destruktive Elemente wie Korruption, Schwäche und Hybris einschleichen und den Staatsapparat unterhöhlen - diese Dekadenztheorie liefert allerdings nur einen moralisierenden Erklärungsansatz für den raschen Verfall der republikanischen Institutionen nach der eindeutigen Etablierung Roms als Herrscherin über den Mittelmeerraum. Betrachtet man diese Zeit genauer, entspann sich eine komplexe Problematik aus außenpolitischer Instabilität, innerer Desintegration und persönlichen Ambitionen, die letztlich zum Untergang der Römischen Republik führte. Charismatische Staatsmänner wie die Brüder Tiberius und Gaius Sempronius Gracchus, Marius, Sulla, Pompeius und schließlich Caesar wirkten als Katalysatoren dieser Entwicklung mit ganz eigenen Motiven mit. Der Vortrag gibt einen Überblick über diese bewegte Zeit des römischen Staates.

Nach dem Abschluss des Studiums der Alten Geschichte und Klassischen Philologie ist Stefanie Weidmann momentan als Projektmitarbeiterin an einer historischen Ausstellung von Archiv und Bibliothek der Diözese Würzburg beschäftigt. Parallel dazu gibt sie Seminare in Alter Geschichte an der Universität Würzburg.





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