Geographie

Paris-Lodron-Universität Salzburg
In Salzburg (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Master
  • Salzburg (Österreich)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Die AbsolventInnen des Masterstudiums Geographie sind in der Lage, eigenständig Forschungsfragen zu bearbeiten einschließlich Hypothesenbildung, Zielformulierung, Methodenselektion, Entwurf eines Arbeitsprogramms, Erhebung, Auswertung und Analyse der Erhebungsdaten sowie einer schriftlichen und mündlichen Präsentation und Interpretation der Ergebnisse. Sie sind mit unterschiedlichen Recherchearbeiten und relevanten Quellen für geographische und geowissenschaftliche Untersuchungen vertraut und können die Ergebnisse in angemessener Form publizieren.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Salzburg
Kapitelgasse 4-6, A-5020, Salzburg, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Empfohlen zur Zulassung zum Masterstudium sind AbsolventInnen eines Bachelorstudiums aus den Bereichen Geographie, Geologie, Geo-, Erd-, Umweltwissenschaften, Ökologie, Geoökologie, Geoinformatik, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und angrenzender Fachgebiete.

Themenkreis

Masterstudium Geographie

Das Masterstudium Geographie sieht eine Schwerpunktsetzung innerhalb der Fachgebiete der Geographie verpflichtend vor. Gleichzeitig wird fachübergreifendes Wissen vermittelt, um der fachimmanenten Vielfalt an Betrachtungsweisen und Ansätzen Rechnung zu tragen. Der naturwissen-
schaftlich ausgerichtete Schwerpunkt im Masterstudium wird durch die Angewandte Geomorphologie vertreten. Der Schwerpunkt Landschaftsökologie/Nachhaltige Entwicklung enthält sowohl natur- als auch sozialwissenschaftliche Elemente. Der sozial- und wirtschaftsgeographisch ausgerichtete Schwerpunkt im Master beinhaltet vorwiegend sozial-, gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftliche Ansätze.

Das spezielle Kennzeichen des Masterstudiums Geographie an der Universität Salzburg liegt in der Spezialisierung in jeweils einem der drei angebotenen Schwerpunkte (Angewandte Geomorphologie, Landschaftsökologie/Nachhaltige Entwicklung, Sozial- und Wirtschaftsgeographie). Hierbei werden jeweils spezifische Denkweisen, Theorien, analytische Fertigkeiten und Techniken sowie Lösungskompetenzen vermittelt. Die Schwerpunktsetzung lässt in geringerem Umfang auch eine Kombinationsmöglichkeit mit Lehrveranstaltungen aus anderen Schwerpunkten.Diese Kombinationsmöglichkeit sowie zusätzliche Lehrveranstaltungen außerhalb der Schwerpunkte geben Einblicke in die Vielfalt geographischer Themen.

Schwerpunktfach „Angewandte Geomorphologie“

Die Voraussetzung für den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt Angewandte Geomorphologie sind fundierte Kenntnisse in Grundprinzipien der naturwissenschaftlich ausgerichteten Geowissenschaften (z.B. Physische Geographie, Geologie, Geoökologie, Erdwissenschaften).
Vor dem Hintergrund zunehmender Nutzungsintensität und Veränderungen der Erdoberfläche (Global Change) vermittelt der Schwerpunkt „Angewandte Geomorphologie“ Prozessverständnis und Lösungskompetenz. Zu den zentralen Themen gehören die Identifizierung, Erfassung und Bewertung von geomorphologischen Prozessen im Kontext von Naturgefahren und Risiken. Der Masterstudiengang orientiert sich auch am stark wachsenden und nachgefragten Bedarf dieser Kenntnisse durch Ingenieurbüros und öffentliche Behörden (z.B. Wasserwirtschaftsämter, Lawinen- und Wildbachverbauung). Im Schwerpunkt „Angewandte Geomorphologie“ kommen moderne Erfassungs- und Analyseme-
thoden der Oberfläche (z.B. terrestrisches Laserscanning, digitales Kartieren, GIS) und des oberflächennahen Untergrundes (z.B.geophysikalische Feldmethoden, Rammkernsondierungen, korrekte Probennahme im Gelände, diverse Messverfahren) zur Anwendung. Damit können Oberflächenprozesse präzise erfasst, analysiert und interpretiert werden. Eine Verzahnung mit Konzepten und Methoden aus der Geologie, Angewandten Geoinformatik (GIS) und des Naturschutzes werden ebenso im Schwerpunkt umgesetzt.

Schwerpunktfach „Landschaftsökologie und Nachhaltige Entwicklung“

Im Schwerpunkt Landschaftsökologie und Nachhaltige Entwicklung bilden substanzielle Kenntnisse der ökologischen Grundlagen von Stadt- und Landschaftsökosystemen, von Raumentwicklung und Raumentwicklungsplanung sowie von steuernden wirtschaftlichen Prozessen und gesellschaftlichen Grundlagen das entscheidende Fundament. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt im Erlernen interdisziplinärer Zugänge zur Landschaft. Methodisch steht die Ökosystemanalyse im Mittelpunkt, wobei die gewonnenen Erkenntnisse integrativ zusammengeführt werden und zu Bewertungen und Planungsgrundlagen für eine nachhaltige Landschaftsentwicklung führen. Stadtökosysteme und Kulturlandschaften stehen dabei im Mittelpunkt.

Im Rahmen der vorgesehenen Lehrveranstaltungen werden vertiefende Kenntnisse in der Analyse, Bewertung und im Management von Stadt- und Landschaftsökosystemen vermittelt. Biogeographische Methoden, klimatologische und hydrologische Mess- und Analysetechniken sowie Methoden des praktischen Natur- und Landschaftsschutzes und Elemente nachhaltiger Raumplanung werden erlernt und in praktischer Arbeit im Gelände und in Planungsprojekten angewandt. Die Studierenden werden sowohl mit der Modellierung von Landschafts- und Stadtökosystemen als auch mit praktischen Projekten zur Nachhaltigen Entwicklung von Landschaften im In- und Ausland vertraut gemacht und darin einbezogen. Die gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen werden im behördlichen Landschafts- und Stadtmanagement, im praktischen Natur- und Landschaftsschutz und in der Nachhaltigen Landschafts- und Regionalentwicklung (Behörden und Planungsbüros) stark nachgefragt und benötigt.

Schwerpunktfach „Sozial- und Wirtschaftsgeographie“

Der Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeographie fokussiert in seiner sozialgeographischen Ausrichtung die Analyse, Modellierung und Simulation sozialräumlicher Prozesse. Aufbauend auf der Vermittlung allgemeiner Kenntnisse zu theoretischen Ansätzen der gesellschaftlichen Strukturen und Funktionsprinzipien sowie deren Wechselwirkungen mit räumlichen Strukturen und funktionalen Zusammenhängen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen, werden die sich hieraus ergebenden komplexen und dynamischen Prozesse mit den genannten Methoden theoretisch und praktisch erlernt. Damit greift die sozialgeographische Ausrichtung aktuelle und forschungsnahe Diskurse in der Methodenausbildung auf, die im angelsächsischen Raum unter dem Stichwort ‚Social Simulation‘ bereits eine gewisse Kontinuität besitzen (im Gegensatz zum deutschsprachigen
Raum). Durch den engen inhaltlichen Bezug zu grundlegenden wie aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen wie soziale Ungleichheit, technologische Innovations- und Diffusionsprozesse oder die Entwicklung regionaler Identitäten, aber auch wirtschaftsgeographischer Fragestellungen, werden analytische und kontextuelle Fertigkeiten mit Kompetenzen der Visualisierung und ihrer kritischen Reflexion in der Qualifikation sowohl für den wissenschaftlichen Nachwuchs als auch für die Berufsqualifizierung vermittelt.

Aufbau und Ablauf des Studiums

Das Masterstudium Geographie baut sich aus Pflicht- und Schwerpunktfächern mit Wahlmöglichkeiten sowie freien Wahlfächern auf. Pflichtfächer müssen von allen Studierenden des Masterstudiums Geographie absolviert werden. Mit der Auswahl eines Schwerpunktes wird eine thematische Spezialisierung und Profilbildung ermöglicht. Die Wahl eines Schwerpunktes ist obligatorisch. Von den insgesamt benötigten 36 ECTS aus dem Bereich Schwerpunktfächer sind 24 ECTS aus einem Schwerpunkt zu absolvieren. Weitere 12 ECTS sind aus anderen Lehrveranstaltungen im Bereich Schwerpunktfächer zu absolvieren. Es sind zwei Lehrveranstaltungen vom Typ Seminar aus dem Gesamtangebot der Geographie zu absolvieren, davon zumindest eines aus dem gewählten Schwerpunktfach.



Winter Semester 2009

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 6. Juli 2009 bis Freitag, 30. Oktober 2009

Nachfrist Ende
30. November 2009

Sommer Semester 2010

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 11. Jänner 2010 bis 31. März 2010

Nachfrist Ende
30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86 pro Semester zu entrichten. Wird die beitragsfreie Zeit überschritten, so sind der Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 zu entrichten.

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