Gesprächsführung in der Frühförderung

Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung e.V., Fortbild.
In Köln

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  • Kurs
  • Köln
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

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Köln
Rolshover Straße 7-9, 51105, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Dozenten

Matthias P. Dr. Krause
Matthias P. Dr. Krause
Dipl. Psychologe, Psychotherapeut, Supervisor

Themenkreis

Das Gespräch mit den Eltern des behinderten Kindes ist ein bedeutender, vielleicht der wichtigste Bestandteil der Frühförderung. Hier erfahren wir, was den sozialen und emotionalen Hintergrund des Kindes ausmacht und bekommen Gelegenheit, Erziehungseinstellungen, Bewältigungsstrategien und familiäre Probleme der Familie kennen zu lernen.

Andererseits wollen wir etwas von unserem Wissen vermitteln, Stellung beziehen und Impulse geben - etwa zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten oder zur Eltern-Kind-Interaktion.

Nicht erst bei länger dauernden Behandlungen treten wir in Beziehung zu den Eltern des Therapiekindes. Je nach Anliegen der Eltern und Thema dieser Beziehung geraten wir in Situationen, in denen wir uns überfordert, ratlos und unzufrieden fühlen. Unsere Fertigkeiten im Gespräch entscheiden darüber, ob wir den Zugang zu unserem Gegenüber gewinnen können und unsere Gedanken in möglichst effektiver Weise zu Gunsten der Förderung des Kindes vermitteln können.

Das Seminar zur Gesprächsführung in der Frühförderung bietet viel Praxis und wenig Theorie. Überwiegend wird mit Rollenspielen gearbeitet - entnommen aus der Psychodrama-Gruppenarbeit. Es sollen schwierige Gesprächssituationen mit Eltern behinderter oder entwicklungsverzögerter Kinder durchgespielt, experimentiert und nach optimalen Alternativen gesucht werden.

Themen solcher Gesprächssituationen können sein:

Vermittlung von Diagnosen bzw. diagnostischen Ergebnissen, Trauer und Abwehr, Erziehungsschwierigkeiten, Beobachtungen, Vorgehen bei Verdacht auf Misshandlung oder Missbrauch, psychologische Beratung/Therapie für die Familie.

Als Gesprächstherapeut (GwG) wird Herr Dr. Krause Gesprächsführung nach dem Personenzentrierten Ansatz vermitteln. Dabei werden die Grundhaltungen Personenzentrierter Gesprächsführung und das Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun, aber auch Fragetechniken (z. B. aus der Familientherapie - zirkuläres Fragen) eine Rolle spielen.