International Finance & Entrepreneurship

Fachhochschule Kaiserslautern
In Zweibrücken

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  • Master
  • Zweibrücken
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Der Master-Studiengang International Finance & Entrepreneurship mit seinen beiden Studienschwerpunkten Finance und Entrepreneurship bietet vor dem Hintergrund einer gezielten internationalen Ausrichtung eine fachliche Fortführung eines wirtschaftswissenschaftlichen, speziell betriebswirtschaftlichen Erststudiums auf höherer Ebene, mit der Betonung der finanzwirtschaftlichen, risikopolitischen und innovativ-unternehmerischen Seite des Managements von Betrieben und öffentlichen Verwaltungen.

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Wo und wann

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Zweibrücken
Amerikastraße 1, 66482, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

* Diplom oder Bachelor in Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Technischer Betriebswirtschaft. * Abschlussnote besser als 2,5 (oder ECTS-Grad B) * arbeitsfähige Englischkenntnisse, z.B. durch TOEFL-Test nachgewiesen sowie Deutschkenntnisse (Nicht-Muttersprachler) * positives Votum des Zulassungsausschusses auf der Basis eines Auswahlgesprächs

Was lernen Sie in diesem Kurs?

International

Themenkreis

Integration von Finance und Entrepreneurship in einem gemeinsamen Master-Programm.

Finance und Entrepreneurship sind zentrale betriebswirtschaftliche Forschungs- und Lehrbereiche mit sichtbar steigender praktischer Bedeutung und von großem wissenschaftlichen Interesse. Letzteres manifestiert sich in einer Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen und aktueller Lehrbücher (siehe z. B. die Literaturangaben in den Modulbeschreibungen).

Die Interdependenzen von Unternehmertum mit Bezug auf KMU (Entrepreneurship and Small Business Management, vgl. Zimmer/ Scarborough 2002) sowie Finanzdienstleistungen findet in der aktuellen akademischen Diskussion eine verstärkt Beachtung, wobei u. a. der Begriff „entrepreneurial finance" verwendet wird.

So wurde in Deutschland z. B. 2001 an der TU München ein erster Lehrstuhl für "Entrepreneurial Finance" (Frau Prof. Dr. Dr. Achleitner) eingereichtet, der sich gezielt der Beziehung von Finanzmanagement und Entrepreneurship widmet. Die Forschung des Lehrstuhls konzentriert sich dabei auf die Entwicklung optimaler Strategien, mit deren Hilfe das Wertpotenzial wachstumsorientierter Unternehmen realisiert werden kann. Diese Interdependenz findet in den letzten Jahren zunehmend Beachtung in der Berufspraxis wie in der Wissenschaft.

Finance und Entrepreneurship, das hier in Bezug zu dem Ansatz von Zimmer/ Scarborough „Small Business Management - An entrepreneurial Approach" 2003, bzw. „Entrepreneurship and Small Business Management" 2002, gesetzt werden kann, sind verstärkt Gegenstand von Forschung und Lehre insbesondere im deutschsprachigen Raum. Und in der Wirtschaftspraxis haben im Vergleich mit einer Situation vor 5-10 Jahren Themen wie Börsengang, Risikokapital (Venture Capital), Neuer Markt bzw. TecDax, Unternehmensgründung, Rating, Wachstumswerte u. a. m. an Aufmerksamkeit und Bedeutung gewonnen.

Der ressourcenorientierte Ansatz der Erforschung von Wettbewerbsvorteilen (vgl. Dollinger „Entrepreneurship: Strategies and Resources" 2003) gibt neue Aufschlüsse über die Schaffung neuer unternehmerischer Einheiten (new venture creation) und legt den Focus auf den Zugang innovativer kleiner oder mittlerer Unternehmen zu spezifischen Ressourcen und Fähigkeiten. Der Zugang und die Qualität der Ressourcen werden zu zentralen Faktoren, um den strategischen Erfolg von Unternehmen zu erklären. Zu den entscheidenden Ressourcen zählen - neben technologischen, organisatorischen intellektuellen u. a. Ressourcen - in diesem Zusammenhang die Finanzmittel. Die Akquisition von Kapital (z. B. Venture Capital, Going Public), die Investition, die Finanzanlage, das Finanzmanagement (inkl. Versicherung) und die Finanzkommunikation sind wichtige Herausforderungen für wachstumsorientierte KMU und Unternehmensgründer und beeinflussen das Management dieser Unternehmen direkt. Gerade die Tatsache, dass startende sowie kleine und mittelgroße Unternehmen besonders risikoexponiert sind, macht den engen Bezug zwischen Entrepreneurship und Risk-Management (als Teildisziplin der Finanzdienstleistungen) deutlich.

Der Studienschwerpunkt Finance qualifiziert u. a. für Arbeitgeber wie Banken, Versicherungen, Finanzabteilungen größerer (mittlerer) Unternehmen, Ratingagenturen, Private Equity Gesellschaften, spezialisierte Unternehmensberater oder die Wertpapierbörsen. Ein beachtenswertes Berufsfeld bietet auch die berufliche Selbstständigkeit durch die Gründung oder Übernahme eines mittleren Unternehmen in der Versicherungswirtschaft.

Anhand dieser Auswahl lassen sich die vielfältigen Schnittstellen zwischen Finance und KMUs darstellen. Private Equity spielt bei stark wachsenden KMUs, speziell innovativen Gründungsunternehmen, eine wichtige Rolle: Der Finanzierungsprozess geht von der Investorensuche und -bewertung, über die Strukturierung des Finanzierungskontrakts, der laufenden Überwachung des Kapitalnehmers bis hin zur Realisierung von Exitstrategien. Hier lässt sich die Brücke zu Public Equity schlagen: Nachdem das Gründungsunternehmen eine gewisse Reife erreicht hat, ist das IPO oft der gewünschte nächste Schritt - die Erhöhung der Kapitalbasis bei begrenztem Einfluss der neuen Aktionäre schafft neue Handlungsalternativen; gleichzeitig wird durch den Börsengang die Bekanntheit des Unternehmens und somit der Produkte verbessert. In dieser Phase ist das KMU auf eine Vielzahl von Beratungsleistungen von Bankenseite angewiesen, z. B. Auswahl der Börse, Wahl der Investorenzielgruppe, Equity Story, Timing der Börseneinführung etc. Diese wenigen Beispiele aus dem Bereich der Eigenkapitalfinanzierung ließen sich leicht auf die Fremdkapitalfinanzierung übertragen (z. B. KMU-Bonds, Securitization von KMU-Krediten).

Im Rahmen des integrativen Studiengangkonzepts wird durch gemeinsame Lehrveranstaltungen das gegenseitige Verständnis der Finance- und Entrepreneurship-Studierenden für die Denkweise der jeweils anderen Fachrichtung z. B. an Hand von Fallstudien, die thematisch an den Schnittstellen von Finance und Entrepreneurship angesiedelt sind, gefördert und dadurch die Erfolgswahrscheinlichkeit künftiger Partnerschaften erhöht.

Die bislang gezeigten Kernkompetenzen des Studienanbieters sprechen ebenfalls für einen integrativen Ansatz, denn der Fachbereich Betriebswirtschaft der FH Kaiserslautern auf dem Campus Zweibrücken verfügt über langjährige, gute Erfahrung mit Studienprogrammen, die Finanzdienstleistungen und Mittelstandsökonomie kombinieren.

Der Diplom-Studiengang Betriebswirtschaft wurde 1994 mit den beiden Studienschwerpunkten im Hauptstudium Mittelstandsökonomie und Finanzdienstleistungen gestartet und vereinte im Sinne eines „Y-Modells" eine Vertiefungsoption mit einer gemeinsamen Lehrveranstaltungsbasis.

Die Integration der beiden fachlichen Vertiefungen Finance und Entrepreneurship in einem einzigen Master-Studiengang greift also einerseits jüngere und aktuelle wissenschaftliche und andererseits berufspraktische Entwicklungen auf. Zwischen den Studienschwerpunkten besteht deshalb eine tragfähige gemeinsame Fachbasis, die sich in der Nutzung von gemeinsamen Modulen manifestiert, die für die Mission von beiden Vertiefungsrichtungen gleichermaßen relevant sind (z. B. International and Monetary Economics, International Finance, General Managements und Business Studies, International Accounting).

Eine sinnvolle gemeinsame Modulnutzung ergibt sich auch für die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die sich z. B. in den Modulen Management and Communication Skills dokumentieren. Im Bereich der Methodenkompetenzen und (überfachlichen) Sachkompetenzen sind beispielsweise mit den Modulen Econometrcis and Forecasting bzw. Legal Framework Lehransätze vorhanden, die von den Vertiefungen sinnvoll genutzt werden können. Beide Schwerpunkte enthalten eine starke internationale Ausrichtung, weshalb die dafür vorgesehenen Module zum internationalen und interkulturellen Management ebenfalls für eine Integration in einem Studiengang sprechen.

Zu der Erreichung der für Finance und Entrepreneurship spezifischen Objectives enthält das Curriculum einen hohen Anteil separater Module (12 ECTS-Credits pro Semester), die für die Berufsbefähigung im jeweiligen Berufsfeld von hohem Gewicht sind. Zu nennen sind exemplarisch die Module International Insurance, Asset Management oder Investment Banking in der Vertiefung Finance bzw. Finance and Controlling of SMEs, Strategic Management und Marketing bei Entrepreneurship. Auch die auf die jeweilige Studienvertiefung ausgerichtete Master-Thesis und das einschlägige Auslandspraktikum sowie die obligatorische einschlägige Berufserfahrung tragen zu einer ausgeprägten berufsfeldspezifischen fachlichen Qualifikation bei.

Insgesamt soll mit dem Master-Programm „International Finance & Entrepreneurship" ein Studienprogramm geschaffen werden, das an den Schnittstellen der betriebswirtschaftlichen Fachdisziplinen neue Akzente setzt und individuelle Züge im Sinne einer Bereicherung der Master-Landschaft trägt.

Mehr als 25 % der Lehrveranstaltungen in englischer Sprache.
Ein dreimonatiges Auslandspraktikum vor oder während des Studiums ist vorgeschrieben.

Studienbeginn: Wintersemester und Sommersemester ( zum Wintersemester empfohle)

Kosten: 1.950 EUR

Preisinformationen:
Studierenden, denen kein ausreichendes Studienguthaben zur Verfügung steht, müssen je Semester ein Studiengebühr in Höhe von 650,-- € entrichten.
Dies gilt auch für Studierende, die älter als 60 Jahre alt sind und ab SS 2006 für alle Studierenden, die ein Zweitstudium betreiben, sofern kein Studienguthaben mehr vorhanden ist.


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