Inttelligenzdiagnostik mit dem HAWIK IV

Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung e.V., Fortbild.
In Köln

170 
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
0221-... Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Kurs
  • Köln
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Köln
Rolshover Straße 7-9, 51105, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Plan ansehen

Dozenten

Maike Lipsius
Maike Lipsius
Dipl. Pschologin

Themenkreis

Die Intelligenzdiagnostik zählt zu den wichtigsten Bereichen der klinischen Psychologie

und bildet den Schwerpunkt psychologischer Leistungsdiagnostik. Der

HAWIK zählt dabei seit Jahren zu den international am meisten akzeptierten

Intelligenztestverfahren für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Grundlagen von intelligentem Denken

und Handeln haben zu einer grundlegenden Überarbeitung und Neustrukturierung

des Tests geführt, der seit 2003 in englischer Sprache vorliegt und im

Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen

für den deutschsprachigen Raum übersetzt, adaptiert und normiert wurde.

Der HAWIK-IV eröffnet auf eine neue Weise die Möglichkeit, Förderpotentiale zu

ermitteln. Er erfasst differenziert Stärken und Schwächen der Kinder auf der Ebene

von vier basalen Fähigkeiten (Sprachverständnis,wahrnehmungsgebundenes

Logisches Denken, Arbeitsgedächtnis und Verarbeitungsgeschwindigkeit), die in

insgesamt 15, zum Teil neu entwickelten Untertests repräsentiert sind, und

unterscheidet sich damit deutlich von seinen Vorgängern. Dabei haben sich auf

allen Ebenen qualitative und quantitative Veränderungen ergeben.

Der Kurs beginnt mit einer Darstellung des Intelligenzkonzeptes, das dem

HAWIK-IV zu Grunde liegt. Daran schließt sich zunächst auf konzeptueller Ebene

ein Vergleich zwischen HAWIK-III und HAWIK-IV an. Anschließend werden die

verschiedenen Untertests inhaltlich sowie in ihrer Durchführung und Auswertung

vorgestellt. Dabei wird insbesondere auch auf Unterschiede zum Vorgängerverfahren

hingewiesen. Es besteht die Möglichkeit, den Umgang mit dem

Test (Durchführung, Auswertung, Interpretation) in Kleingruppen zu üben.Um

die Interpretation von individuellen Testergebnissen zu erleichtern, werden

außerdem Profile vorgestellt und diskutiert (ADHS, Lernstörungen, Hochbegabung, etc.