Linguistische Informatik

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
In Erlangen

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  • Bachelor
  • Erlangen
Beschreibung

Die maschinelle Bearbeitung und Erschließung von geschriebenen und gesprochenen Texten sowie die Interaktion von Mensch und Computer in natürlicher Sprache konstituieren einen Objektbereich, der unter verschiedenen Perspektiven und mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen. untersucht werden kann. Entsprechend gibt es mehrere Bezeichnungen für dieses neue Gebiet: Computerlinguistik, Linguistische Datenverarbeitung, Informationslinguistik, Linguistische Informatik.

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Erlangen
Bismarckstr. 6, 91054, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

*allgemeine Hochschulreife *fachgebundene Hochschulreife *Fachhochschulreife

Themenkreis

Die maschinelle Bearbeitung und Erschließung von geschriebenen und gesprochenen Texten sowie die Interaktion von Mensch und Computer in natürlicher Sprache konstituieren einen Objektbereich, der unter verschiedenen Perspektiven und mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen
untersucht werden kann. Entsprechend gibt es mehrere Bezeichnungen für dieses neue Gebiet:
Computerlinguistik, Linguistische Datenverarbeitung, Informationslinguistik,
Linguistische Informatik.

Abschluss B.A. und Inhalt des Studiengangs

Der Studiengang vermittelt solide sprachwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten in der Programmierung, die die Grundlage der Entwicklung neuer Anwendungen und Methoden der automatischen Sprachverarbeitung
bilden. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Grammatiktheorien und ihrer praktischen Anwendung auf natürliche und formale Sprachen erhalten die Studierenden einen Überblick über den Stand von Theorie und Technik dieses Fachgebiets, der sie zu einem kritischen Umgang damit befähigt.

Der Studiengang Linguistische Informatik selbst beschränkt sich dabei auf die technischen und praktischen Aspekte speziell der maschinellen Sprachverarbeitung; um Redundanzen zu vermeiden und den unterschiedlichen Interessen der Studierenden an den bestimmten
Sprachen Rechnung zu tragen, sollen die hierfür notwendigen Grundkenntnisse der theoretischen und empirischen Linguistik in einem in Kombination zu studierenden sprachwissenschaftlichen Fach erworben werden.

Berufsperspektiven

Die Berufsperspektiven, die ein Studium der Linguistischen Informatik eröffnet, sind auf dem Hintergrund der allgemein schlechten Beschäftigungssituation für Sprachund Literaturwissenschaftler außerhalb von Schule und Hochschule zu sehen. Es ist wohl mit einiger Sicherheit
vorherzusagen, dass die Informationserschließung mit Hilfe von EDV weiterhin voranschreiten wird und dass dabei die Erschließung von in natürlicher Sprache vorliegenden Quellen immer wichtiger wird. Es wird daher in Zukunft neue Bereiche geben, in denen die Verarbeitung
von Sprachdaten eine Rolle spielt. Neben der Befähigung zur Pflege und Anpassung entsprechender Programme beim Anwender schafft ein Studium der Linguistischen Informatik die Qualifikation, an der Entwicklung von neuen Produkten mitzuwirken. Die Einrichtung entsprechender
Studiengänge an den Universitäten wird also selbst dazu beitragen, dass die Berufsaussichten auf diesem Gebiet mit der Zeit immer besser werden. Gegenwärtig gibt es bereits in folgenden Bereichen einen Bedarf an

Linguisten mit EDV-Ausbildung (bzw. ist ein Bedarf zu vermuten):

  • an Hochschulen in Forschung und Lehre auf dem Gebiet linguistische Datenverarbeitung,
  • in außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), in staatlichen Förderungsgremien, in den Entwicklungsabteilungen bei Computerfirmen und Software-Häusern,
  • im Bereich der Fachinformation und Dokumentation auf den Gebieten der Indexierung, der Referaterstellung und der Recherche,
  • beim Aufbau von Datenbanken und Archiven (z.B. bei Parlamenten und Presseorganen),
  • im Bereich der Texterstellung und Textredaktion bei Verlagen, Zeitungen sowie im Rahmen der Büroautomatisation,
  • bei Informationsanbietern im Rahmen der neuen Medien und des „electronic publishing“,
  • auf dem Gebiet ein- und mehrsprachiger Lexikographie und der Terminologiearbeit (z.B. bei der EU),
  • auf dem Gebiet der computerunterstützten Übersetzung (bei internationalen Organisationen sowie in Übersetzungsbüros),
  • bei der Entwicklung neuer Produkte (wie z.B. Wandlern von geschriebener in gesprochene Sprache und umgekehrt),
  • bei der Entwicklung von computerunterstütztem Sprachunterricht.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Universität Erlangen-Nürnberg erhebt von Ihren Studierenden einen Beitrag von 500 Euro pro Semester.

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