Luft- und Raumfahrttechnik

Universität der Bundeswehr München
In Neubiberg

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Neubiberg
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Bachelor-Studium der Luft- und Raumfahrttechnik bereitet auf die Tätigkeit des Ingenieurs in anwendungs-, forschungs- und lehrbezogenen Tätigkeitsfeldern der Luft- und Raumfahrttechnik im Speziellen und des Maschinenbaus im Allgemeinen vor. Es soll die Fähigkeit vermitteln, fachbezogene Probleme mit wissenschaftlichen Methoden zu erkennen, zu analysieren und zu lösen.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Neubiberg
Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für ein erfolgreiches Studium der Luft- und Raumfahrttechnik sind gute bis sehr gute Kenntnisse des Abiturstoffes aus den Naturwissenschaften, insbesondere der Mathematik und der Physik, Voraussetzung. Entsprechende Leistungskurse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Studiums ist neben ausreichenden Studienleistungen auch die Ableistung eines Grund- und eines Fachpraktikums. Ein achtwöchiges Grundpraktikum vor Beginn des Studiums ist obligatorisch. Kenntnisse in der englischen Sprache.

Themenkreis

Studiengangbeschreibung

In einem interdisziplinären Ansatz werden den Studierenden zu diesem Zweck nach Vermittlung der traditionellen Lehrinhalte für Ingenieure weiterführende Veranstaltungen, die speziell für die Entwicklung,
den Entwurf und den Betrieb von Luftfahrzeugen von Bedeutung sind, vermittelt. Außerdem werden Veranstaltungen der Raumfahrttechnik angeboten, die aufbauend auf den vermittelten Grundlagen
die physikalischen Besonderheiten von Raumfahrtmission ausführen. Dadurch erhalten die Absolventinnen und Absolventen des Studiums der Luft- und Raumfahrttechnik eine exzellente und umfassende
Basis für ihr späteres Berufsleben. Durch das Studium erhalten sie die Fähigkeit, in der Wirtschaft, in der Wissenschaft oder in der Verwaltung vielfältige Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik selbständig und verantwortlich unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Umweltgegebenheiten lösen zu können.

Vorbereitung auf das Studium

Studienanfänger sollten den Abiturstoff in Mathematik und Physik beherrschen. Als Vorbereitung auf das Studium wird daher empfohlen, an Hand der aus dem Gymnasium vorhandenen Lehrbücher bzw.
spezieller studienvorbereitender Literatur den Abiturstoff aufzufrischen (z.B. Marti, K.; Gröger, D.: „Grundkurs Mathematik für Ingenieure, Natur- und Wirtschaftswissenschaftler", Physica Verlag, 2004).

Fähigkeiten und Neigungen

Die Studierenden sollten Freude am Umgang mit technischen Fragestellungen haben sowie aufgeschlossen und neugierig hinsichtlich technischer Neuerungen sein. Sie dürfen keine Berührungsängste
mit der Technik im Allgemeinen und der Computer- und Informationstechnik im Besonderen haben.
Logisches Denkvermögen, gute dreidimensionale Vorstellungskraft und analytisches Vorgehen prägen darüber hinaus einen erfolgreichen Ingenieur. Teamarbeit ist heute wichtiger denn je. Daher gehören
Kommunikations- und Teamfähigkeit zu den Kompetenzen, die Studierende mitbringen sollten.

Aufbau des Studiengangs

Bei dem Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik handelt es sich um einen Studiengang mit ähnlichen Inhalten wie in klassischen Maschinenbau-Studiengängen, jedoch mit starker Betonung der
Spezialgebiete der Luft- und Raumfahrttechnik, vom ersten Trimester an.
In den ersten fünf Trimestern werden die mathematischen und physikalischen sowie ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen gelegt. Hierzu gehören die Bereiche der Mathematik/Numerik, Physik, Werkstoffkunde, Konstruktion/Maschinenelemente, sowie Spezialdisziplinen der Physik wie Technische Mechanik, Thermodynamik, Strömungsmechanik und andere. In den letzten vier Trimestern findet die
Vertiefung in luft- und raumfahrttechnikspezifischen Spezialdisziplinen statt. Hierzu gehören die Aerodynamik, die Flugmechanik, Flug- und Raumfahrtsysteme sowie der dazugehörigen Antriebe. Eine Studienarbeit stellt eine erste größere Arbeit im Verlauf des Studiums dar. Die Studierenden bearbeiten unter Anleitung eine eng abgegrenzte Aufgabenstellung aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik. Neben der Anwendung ihres Fachwissens zur Problemlösung erwerben sie auch
die Fähigkeit, mit Hilfe von Literaturstudien ihren Wissenshorizont zu erweitern und technischwissenschaftliche Sachverhalte darzustellen und zu dokumentieren. Mit der abschließenden Bachelor-Arbeit stellen die Studierenden unter Beweis, dass sie in der Lage sind, in begrenzter Zeit eine technisch-wissenschaftliche Problemstellung weitgehend selbstständig zu analysieren, zu bearbeiten und die Ergebnisse so darzustellen, dass sie von anderen Mitgliedern eines Teams verstanden und weiterverwendet werden können. Als Bearbeitungszeitraum für die Bachelor- Arbeit sind drei Monate vorgesehen. Das zum Studium gehörige Fachpraktikum wird in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet. Insgesamt
dauert das Bachelor-Studium neun Trimester. Die Module sind im zeitlichen Verlauf aber so aufeinander abgestimmt, dass für leistungsstarke Studierende die Möglichkeit besteht, bestimmte Module ein oder zwei Jahre früher zu hören. Damit kann das Studium im Rahmen eines Intensivstudiums um zwei Trimester verkürzt werden.

VI) Berufsbilder

Für Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studienganges „Luft- und Raumfahrttechnik" bestehen sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel:
- in der nationalen wie internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie
- bei Betreibern von Luftfahrtgerät (Flug- bzw. Luftfahrtgesellschaften)
- in der Flugsicherung (z.B. DFS Deutsche Flugsicherung)
- in zuständigen Bundesbehörden (z.B. Luftfahrtbundesamt LBA, Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU, Bundesministerien für Verkehr und Verteidigung, Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung einschl. seiner Wehrtechnischen Dienststellen)
- in europäischen Behörden (z.B. European Space Agency ESA, European Organization for the Safety of Air Navigation EUROCONTROL)
Im wissenschaftlichen Bereich finden Absolventinnen und Absolventen ein breites Betätigungsfeld an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen (z.B. Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt DLR, Institute der Fraunhofer Gesellschaft FhG). Auch abseits der eigentlichen Luft- und Raumfahrtindustrie können die Absolventen des Studienganges Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt
werden, zum Beispiel in den Industriezweigen des Kraftfahrzeug- und Schienenfahrzeugbaus, der Schiffstechnik und des allgemeinen Maschinenbaus. Auch Unternehmen aus der Windenergieund
Medizintechnik kommen in Frage. Software-, System-, und Beratungshäuser bieten ebenfalls geeignete Beschäftigungen an.

Studienbeginn: Herbsttrimester

Bewerbungsfrist:

Zivilisten richten ihre Bewerbung bis zum 31. März des Jahres des geplanten Studienbeginns.


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