Maschinenbau

Universität Siegen
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  • Bachelor
  • Siegen
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Maschinenbau ist ein sehr breites Tätigungsfeld, das zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen und Anwendungsgebiete umfaßt. Eine auch nur annähernd vollständige Behandlung der wichtigsten Teilgebiete im Studium ist nicht möglich. Sie anzustreben wäre auch nicht sinnvoll, da Inhalt und Bedeutung dieser Teilgebiete einem stetigen Wandel unterworfen sind und Detailkenntnisse schnell veraltern. Das Studium kann daher nur die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und die wichtigsten Arbeitsmethoden, die für den Berufsanfänger erforderlich sind, vermitteln. ...

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Veranstaltungsort(e)

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Siegen
Paul-Bonatz-Straße 9-11, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Zugangsvoraussetzung für das Studium sind die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die Fachhochschulreife in Kombination mit einer entsprechenden Eignungsprüfung. Gute Noten in Mathematik und in den naturwissenschaftlichen Fächern wären erfreulich und könnten das Studium erleichtern. Für alle Studienanfänger wird empfohlen Brückenkurse und Vorkurse in den Fächern Mathematik, Physik und Englisch zu besuchen, dies gilt insbesondere für Studierende mit Fachhochschulreife. Ein Vorkurs Mathematik wird schon vor Beginn des 1. Semesters im September angeboten.

Themenkreis

Seit dem Wintersemester 2000/2001 gibt es an der Universität Siegen im Fachbereich Maschinentechnik zusammen mit der britischen University of Portsmouth einen binationalen Bachelor-Studiengang Maschinenbau.
Der Studiengang soll eine allgemeine ingenieurwissenschaftliche Ausbildung im Maschinenbau in Form eines abgestimmten Studiums an den beiden beteiligten Partneruniversitäten vermitteln. Der Studienplan sieht eine fundierte Ausbildung in den Grundlagen (Höhere Mathematik, Naturwissenschaften), in der Informationstechnologie und in den Ingenieurwissenschaften vor. Herausragendes Element ist der Auslandsaufenthalt im 5. und 6. Semester - für die Studienenden, die an der Universität Siegen ihr Studium beginnen, dann an der britischen Partnerhochschule University of Portsmouth. In dieser Zeit erwerben die Studierenden zusätzlich die Kernkompetenzen „Sprach- und Kulturkompetenz“ und “Internationalität“, die zur Ausübung einer Ingenieurtätigkeit in einem internationalen Kontext benötigt werden.
Die beteiligten Universitäten verfügen über umfangreiche und gut zugängliche Bibliotheken, Rechner und Rechnernetze sowie Labore, die den Studierenden ein ergänzendes Selbststudium erlauben. Sie werben regelmäßig eine Vielzahl von Forschungsprojekten ein und veröffentlichen ihre Ergebnisse. Dies stellt die Einbindung der Studierende in die Forschung sicher.

Studienziele

Der Maschinenbau ist ein sehr breites Tätigungsfeld, das zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen und Anwendungsgebiete umfaßt. Eine auch nur annähernd vollständige Behandlung der wichtigsten Teilgebiete im Studium ist nicht möglich. Sie anzustreben wäre auch nicht sinnvoll, da Inhalt und Bedeutung dieser Teilgebiete einem stetigen Wandel unterworfen sind und Detailkenntnisse schnell veraltern. Das Studium kann daher nur die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und die wichtigsten Arbeitsmethoden, die für den Berufsanfänger erforderlich sind, vermitteln.

Im Grundstudium sollten dabei das mathematische, naturwissenschaftliche, technologische und konstruktive Grundlagenwissen und die methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten erworben werden, die Voraussetzung sind für ein erfolgreiches Hauptstudium und für die selbständige Erarbeitung neuer Kenntniss im späteren Berufsleben.

Im Hauptstudium wird dann ein mehr oder weniger breites Teilgebiet des Maschinenbaus vertiefend studiert. Dabei liegt im Hauptstudium I (Kurzzeitstudium) der Schwerpunkt bei der anwendungsbezogenen Fächern. Im Hauptstudium II (Langzeitstudium) werden neben anwendungsbezogenen Fächern auch die ingenieurwissenschaftliche Grundlagen erweitert und vertieft. Eine besondere Vertiefung ist in den Fachgebieten

  • Angewandte Mechanik und Regelungstechnik,
  • Konstruktion,
  • Werkstofftechnik,
  • Fertigungstechnik,
  • Energietechnik,
  • Strömungs- und Wärmetechnik sowie
  • Umwelttechnik

möglich, die in Lehre und Forschung hinreichend ausgebaut sind.
Die im Hauptstudium notwendige Beschränkung auf Teilgebiete des Maschinenbaus ist im Sinne eines exemplarischen Studiums zu verstehen. Eine zu große Spezialisierung soll vermieden werden, um die erwünschte berufliche Mobilität sicherzustellen.

Charakteristisch für die Tätigkeit des Ingenieurs ist die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnis in technische Produkte im weitesten Sinne. Diese Brückenfunktion kann jedoch nur wahrgenommen werden, wenn die theoretisch-wissenschaftliche Ausbildung durch eine praktische Ausbildung ergänzt wird.

Die praktische Ausbildung erfolgt vor allem im Industriepraktikum und in den Laborpraktika während des Studiums. Ferner wird empfohlen, ein ganzes Semester in der Industrie als sogenanntes Praxissemester zu verbringen. Dies kann auch mit einem Auslandsaufenthalt verbunden werden.

Das Industriepraktikum gliedert sich, wie oben erwähnt, in Grund- und Fachpraktikum. Dabei dient das Grundpraktikum dem Kennenlernen der Werkstoffe, der Fertigungseinrichtungen und der Fertigungsverfahren. Das Fachpraktikum soll zum Beispiel durch Mitarbeit in Entwicklungsabteilungen und Produktionsbetrieben an die spätere Tätigkeit des Ingenieurs heranführen. Durch die Mitarbeit in einem Industriebetrieb soll auch das Verständnis für die soziale Seite des Arbeitsprozesses geweckt werden. Einzelheiten für das Industriepraktikum sind in der Praktikantenordnung festgelegt.

Das auf freiwilliger Basis durchgeführte Praxissemester ist Teil des Hauptstudiums. Der Student soll dabei nach Abschluß seines Grundpraktikums die bis dahin erworbenen Kenntnisse in der von ihm gewählten Vertiefungsrichtung auf konkrete Probleme der beruflichen Praxis anwenden. Auf diese Weise soll unter anderem der Übergang von der Hochschule in einen Industriebetrieb erleichtert werden. Die Praxissemester werden in Industriebetrieben durchgeführt und vom Fachbereich betreut.

Beginn

Wintersemester


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