Maschinentechnik

Hochschule Ostwestfalen-Lippe
In Lemgo

Preis auf Anfrage
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
05261... Mehr ansehen
Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Lemgo
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Studium soll den Studierenden unter Berücksichtigung der Anforderungen und Veränderungen in der Berufswelt die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten so vermitteln, dass sie zur Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden, zur kritischen Einordnung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und zu verantwortlichem Handeln befähigt werden.
Gerichtet an: Wer Maschinentechnik studieren will, sollte einerseits ein ausgeprägtes technisches Interesse, andererseits die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen und zum systematischen Arbeiten mitbringen. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann das Studium in jeder Weise empfohlen werden.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Lemgo
Liebigstraße 87, 32657, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Plan ansehen

Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

- Nachweis eines entsprechenden Schulabschlusses (Fachhochschulreife) und - einer einschlägigen praktischen Tätigkeit (Berufsausbildung oder Praktikum)

Themenkreis

Ingenieurinnen und Ingenieure der Maschinentechnik sind Fachleute für die Konstruktion, die Herstellung und den Einsatz von Maschinen. Sie müssen sich heute aber auch mit Gebieten wie Automatisierungstechnik, Datenverarbeitung, Projektplanung, Umweltschutz und Betriebswirtschaft auseinander setzen.
Neben der Vermittlung des notwendigen Fachwissens hat das Studium insbesondere die Aufgabe, das „ingenieurmäßige" Denken zu schulen und die Fähigkeit heranzubilden, sich in neue Arbeitsgebiete schnell und effizient einzuarbeiten. Daher bedeutet die Wahl einer Studienrichtung keineswegs eine zu enge Spezialisierung oder gar eine endgültige Weichenstellung hinsichtlich der späteren beruflichen Möglichkeiten. Für den zukünftigen Berufsweg stehen weiterhin viele andere Bereiche offen. Außerdem kann das Studium auch ohne Festlegung auf eine spezielle Richtung absolviert werden.
Am Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik wird besonderer Wert auf eine konstruktionsorientierte, technische Ausbildung gelegt, aber auch die weiteren für die berufliche Entwicklung notwendigen Kenntnisse werden nicht vernachlässigt.
Die Konstruktionstechnik ist die klassische Ausbildungsrichtung für Maschinenbauingenieure. Aufgabe der Konstruktionsingenieure ist es, neue, bessere und wirtschaftlichere Maschinen bzw. Anlagen zu entwickeln und so den technischen Fortschritt mit zu gestalten. Sie müssen daher über besonders gute Kenntnisse hinsichtlich des Aufbaus von Maschinen und der technischen Grundlagen ihrer Funktionen verfügen. Die Studierenden werden in Grundlagenfächern wie Mathematik, Physik, Technische Mechanik und Werkstoffkunde ausgebildet. Sie werden geschult, das Verhalten von Maschinen und deren Komponenten durch Berechnungen und Messungen vorherzusagen und zu bestimmen. Sie lernen die zum Entwickeln und Konstruieren von Maschinen notwendigen Arbeitsmittel und -methoden kennen. Hier sei beispielsweise das Technische Zeichnen am Bildschirm, und der Einsatz von Computern für Messungen und Berechnungen genannt. Hierfür ist auch räumliches Vorstellungsvermögen erforderlich. In der Studienrichtung, die die Studierenden gewählt haben, werden sie mit dem aktuellen Stand der Technik und den speziellen Konstruktionsmethoden vertraut gemacht.

Ablauf des Studium
Das Studium gliedert sich in die Pflichtfächer (Pflichtmodule) und in die Technischen Wahlpflichtfächer. Durch die Wahl der Technischen Wahlpflichtfächer wird eine der drei möglichen Studienrichtungen festgelegt. Es können aber auch nach eigener Interessenlage Fächer aus diesem Block zusammengestellt werden. Dabei ist ein Umfang von mindestens 30 Credits einzuhalten.
Außerdem ist eine Bachelorarbeit, d.h. eine selbstständig zu bearbeitende, ingenieurmäßige Aufgabe, anzufertigen, die in den meisten Fällen in direkter Zusammenarbeit mit Industriebetrieben entsteht. Diese Arbeit wird in einem Kolloquium vorgestellt. Sind alle Prüfungen, die Bachelorarbeit und das Kolloquium erfolgreich abgeschlossen, dann ist die Bachelorprüfung, d.h. der berufsqualifizierende Abschluss, bestanden.

Starthilfe
Den Studienanfängern bietet der Fachbereich einen Mathematik-Vorkurs an, in dem „verschüttetes" Mathematikwissen wieder aufgefrischt wird. Er beginnt kurz vor dem Wintersemester (14-tägig). Außerdem findet während des ersten Semesters ein „Orientierungstutorium" statt, in dem „erfahrene" Studierende den „Neuen" wichtige Hinweise und Tipps zur Gestaltung des Studiums geben.

Lehrveranstaltungen und Prüfungen
Das Lehrangebot gliedert sich in Pflichtfächer, Wahlpflichtfächer und ggf. Wahlfächer. Pflichtfächer vermitteln das unbedingt notwendige Wissen. Wahlpflichtfächer sind für die gewählte Studienrichtung eine sinnvolle Fächerkombination. Wahlfächer kann der Studierende frei aussuchen.
Im Rahmen der einzelnen Lehrfächer werden mit unterschiedlicher Stundenzahl Vorlesungen, Übungen, Seminare und Praktika angeboten. In Vorlesungen werden den Studierenden durch Vortrag des Professors fachspezifische Inhalte und Zusammenhänge vorgestellt und erläutert. In Übungen wird der in den Vorlesungen vermittelte Stoff in kleineren Gruppen, u.a. anhand von Rechen- oder Konstruktionsbeispielen, ergänzt und vertieft. In Seminaren wird ein definiertes Problem durch Professoren und Studenten gemeinsam behandelt. In Praktika bearbeiten die Studierenden unter Leitung eines Professors, betreut durch Laboringenieure, in kleinen Gruppen definierte messtechnische oder sonstige Aufgaben. In diesem Zusammenhang müssen auch Ausarbeitungen angefertigt werden. Der Fachbereich bietet eine Reihe von Exkursionen an, bei denen Industriebetriebe besucht werden.
Die einzelnen Fächer werden in der Regel durch eine schriftliche oder mündliche Prüfung abgeschlossen. Es besteht mehrmals im Jahr die Möglichkeit, sich in allen angebotenen Fächern prüfen zu lassen. Die Prüfungen liegen jeweils am Beginn oder Ende der Vorlesungszeiträume. Nichtbestehen ist kein „Beinbruch", da jede Prüfung in der Regel dreimal wiederholt werden kann. Allerdings gibt es eine bestimmte maximale Anzahl an Prüfungsversuchen (Prüfungsversuchskonto der Pflichtprüfungen).

1) Studienrichtung Feintechnische Systeme
Ein relativ neuer Schwerpunkt des Fachbereichs sind die Feintechnischen Systeme.
Als Beispiel für solche feintechnischen Systeme können z.B. Computerfestplatten oder Digitalkameras genannt werden. Aber auch das äußerst vielfältige Feld der elektrischen Steckverbinder, wie sie z.B. in großer Zahl in modernen PKW eingesetzt werden, ist ein spezielles Arbeitsgebiet des Fachbereichs. Hier ist auch eine gewisse fachliche Nähe zum Bachelorstudiengang Mechatronik des Fachbereiches gegeben, was auch in den Fächern des Schwerpunktes zum Ausdruck kommt.

2) Studienrichtung Kraft- und Arbeitsmaschinen
Dieser Bereich des Maschinenbaus umfasst Maschinen zur Gewinnung und Umsetzung von Energie, neben wärme- und kältetechnischen Anlagen insbesondere Kolben- und Strömungsmaschinen.
Zu den Kolbenmaschinen zählen Benzin- und Dieselmotoren, die aus der „automobilen Gesellschaft" nicht wegzudenken sind, die aber von Ingenieuren z.B. hinsichtlich Schadstoffemission und Verbrauch weiterentwickelt werden müssen. Aber auch Kompressoren für Gase sowie Kolbenpumpen für Flüssigkeiten sind Kolbenmaschinen. Pumpen übernehmen zahlreiche Transportaufgaben bei den unterschiedlichsten Anlagen, z.B. in der Chemie- und Lebensmittelindustrie oder bei der Ölförderung. In der Chemieindustrie enthalten große Anlagen bis zu 50.000 Pumpen unterschiedlicher Art und Bauweise. Neben der Förderung von Flüssigkeiten und Feststoffen hat auch die Förderung von Gasen eine große Bedeutung. Die Nutzung der Luft als Energieträger in der Pneumatik ist ohne Kolbenkompressoren und Schraubenverdichter nicht möglich. Strömungsmaschinen dienen auch der Energiegewinnung. Sie werden in Form von Dampf- oder Gasturbinen in fossil oder nuklear befeuerten thermischen Kraftwerken eingesetzt, ebenso finden sie als Wasserturbinen oder Windkraftanlagen zur Gewinnung regenerativer Energien Verwendung. Auch Ventilatoren und Gebläse, mit denen z.B. Gebäude belüftet oder Maschinen gekühlt werden, sind Strömungsmaschinen.

3) Studienrichtung Materialflusssysteme
Der geeignete und kostengünstige Transport und die Lagerung unterschiedlicher Güter in den Unternehmen und über die Unternehmensgrenzen hinaus ist eine Aufgabe von beachtlicher Wichtigkeit, die die Wettbewerbssituation erheblich beeinflusst.
Die technischen Mittel zur Durchführung dieser Transporte stellt die Materialflusstechnik bereit. Die Vielfalt dieser Disziplin wird schon dadurch sichtbar, dass Maschinen der Fördertechnik, z.B. Schneckenförderer und Becherwerke, zu den ersten technischen Errungenschaften der Menschheit gehören. Andererseits werden, begünstigt durch die rasante Entwicklung der Automatisierungstechnik, heute vollautomatische Transport- und Lagersysteme realisiert, die vor zwanzig Jahren undenkbar waren. Zur klassischen Fördertechnik zählen z.B. Gurtförderer zum Transport von Massengütern wie Erz, Kohle, Sand, Getreide oder Düngemittel. Schiffsbe- und -entlader bewältigen den Umschlag in den Häfen. Krane heben schwere und schwerste Lasten, Container sorgen für den sicheren Transport auch empfindlicher Güter. In Flughäfen werden die Passagiere mit Rolltreppen und Transportbändern, in Hochhäusern die Menschen mit Aufzügen an ihr Ziel gebracht. In Produktions- und Handelsunternehmen, Vertriebseinrichtungen und Warenverteilzentren sorgen automatische Materialflusssysteme dafür, dass die richtigen Güter zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Dafür werden z.B. rechnergesteuerte Elektrohängebahnen, fahrerlose Transportfahrzeuge und automatische Hochregalläger eingesetzt. Die Materialflusstechnik (Fördertechnik) ist der größte Fachzweig im Maschinenbau.
Eine Besonderheit der Materialflusssysteme liegt darin, dass neben den standardisierten Geräten und Anlagen immer wieder Sonderlösungen entwickelt werden müssen, die für den konstruierenden Ingenieur eine besondere Herausforderung darstellen.

4) Studium ohne Wahl einer Studienrichtung
Um den Studierenden eine möglichst große Freiheit bei der persönlichen Gestaltung des Studiums zu bieten, kann aus dem Bereich der Technischen Wahlpflichtfächer eine eigene Fächerzusammenstellung vorgenommen werden. Vorgegeben ist die Mindestanzahl von 30 Credits, die die Auswahl umfassen muss und es müssen gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden.
Natürlich müssen die Studierenden jetzt selber darauf achten, dass diese Zusammenstellung mit Blick auf die erworbenen Kenntnisse und zu erbringenden Studienleistungen (Prüfungen) sinnvoll ist. Hier steht der oder die Studierende in einer höheren Eigenverantwortung, als wenn eine der vorgegebenen Studienrichtungen gewählt wird, bei denen ja bereits der Fachbereich für eine sinnvolle Kombination gesorgt hat.
Außerdem muss auch beachtet werden, dass die ausgewählten Lehrveranstaltungen zeitlich im Stundenplan untergebracht werden können. Auch hier ist ggf. Eigeninitiative notwendig.
Um Fehler zu vermeiden, ist eine Studienberatung durch die Hochschullehrer oder eine Anfrage beim Prüfungsausschuss anzuraten.

Praktikum
Das Praktikum soll in einem Industriebetrieb abgeleistet werden und möglichst vielseitige Tätigkeiten umfassen, die sich an der folgenden Aufzählung orientieren:
- Handwerkliche Arbeitstechniken an Metallen, Kunststoffen und anderen Werkstoffen
- Maschinelle Arbeitstechniken mit Zerspanungsmaschinen und Maschinen der spanlosen Formgebung
- Wärmebehandlung und Oberflächenbehandlung
- Montage und Inbetriebnahme von Maschinen, Geräten und Anlagen
- Messen und Prüfen, Qualitätswesen
- Betriebsaufbau und Organisation des Arbeitsablaufs.
Für die Anerkennung des Praktikums ist eine Tätigkeitsbeschreibung (z.B. in Form eines Berichtsheftes) und eine Bescheinigung des Betriebes vorzulegen. Einschlägige Tätigkeiten in Ausbildung und Beruf werden angerechnet.
Wird ein Praktikum verlangt, dann ist es spätestens bis zum Beginn der Lehrveranstaltungen im dritten Studiensemester (ein Jahr nach Studienbeginn) nachzuweisen. Bei Studienbeginn dürfen bis zu acht Wochen eines geforderten Praktikums noch ausstehen, die Zulassung erfolgt dann unter dem Vorbehalt, dass die vollständige Ableistung rechtzeitig erfolgt.

Gelenktes Praktikum
Für ein gelenktes Praktikum muss ein Praktikantenvertrag gemäß der Ausbildungsordnung abgeschlossen werden.

Zahlungsmodalitäten und weitere Preisinformationen
Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

Studienbeginn
jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungszeitraum
- 01.04. - bis 15. 07. eines jeden Jahres,
- falls danach noch Studienplätze frei sind, können Sie sich noch bewerben.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.
Praktikum: Das Praktikum soll in einem Industriebetrieb abgeleistet werden und möglichst vielseitige Tätigkeiten umfassen, die sich an der folgenden Aufzählung orientieren: - Handwerkliche Arbeitstechniken an Metallen, Kunststoffen und anderen Werkstoffen - Maschinelle Arbeitstechniken mit Zerspanungsmaschinen und Maschinen der spanlosen Formgebung - Wärmebehandlung und Oberflächenbehandlung - Montage und Inbetriebnahme von Maschinen, Geräten und Anlagen - Messen und Prüfen, Qualitätswesen - Betriebsaufbau und Organisation des Arbeitsablaufs. ...

Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen