Photovoltaik- und Halbleitertechnologie

Ernst-Abbe-Hochschule Jena
In Jena

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Jena
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Solarzellen und Mikroelektronik-Chips sind Produkte der Hochtechnologie. Sie werden mit physikalisch-technischen Verfahren in hochmodernen Produktionsanlagen hergestellt. Die Überwachung und Weiterentwicklung dieser Prozesse und Anlagen ist eine interessante und herausfordernde Aufgabe

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Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Jena
Carl - Zeiss - Promenade 2, 07745, Thüringen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Zulassungsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang „Photovoltaik- und Halbleitertechnologie“ ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife. Bewerber ohne studiengangnahe Berufsausbildung müssen ein 12-wöchiges Vorpraktikum absolvieren, das in den Semesterferien bis zum 4. Studiensemester nachgeholt werden kann

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Themenkreis

Inhalt und Ziel des Studienganges

Solarzellen und Mikroelektronik-Chips sind Produkte der Hochtechnologie.
Sie werden mit physikalisch-technischen Verfahren in hochmodernen
Produktionsanlagen hergestellt. Die Überwachung und Weiterentwicklung dieser Prozesse und Anlagen ist eine interessante und herausfordernde Aufgabe. Der anwendungsorientierte Bachelorstudiengang Photovoltaik- und Halbleitertechnologie bereitet auf eine Berufstätigkeit in diesem zukunftsträchtigen Industriebereich vor.
Die Lernziele und Lehrinhalte dieses in Deutschland einmaligen Studienganges wurden gemeinsam mit Vertretern der Industrie ausgearbeitet,um der wachsenden Nachfrage nach qualifizierten Ingenieuren entgegen zu kommen und um den Absolventinnen und Absolventen einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben zu garantieren.
Bei entsprechender Eignung kann das Studium konsekutiv im Masterstudiengang Scientific Instrumentation an der FH Jena fortgesetzt
werden. Das Masterstudium dient der Vertiefung der Kenntnisse und
ermöglicht eine anschließende Promotion.

Aufgaben und Einsatzgebiete

Der Schwerpunkt des Studienganges liegt auf den technologischen
Herstellungsverfahren. In den ersten Studiensemestern wird die notwendige Basis an Kenntnissen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften gelegt. In den folgenden Semestern lernen die Studierenden die Prinzipien der Halbleiterelektronik und Photovoltaik sowie Methoden der Messtechnik kennen. Auf dieser Grundlage baut dann die
Vermittlung der Verfahren der Photovoltaik- und Halbleitertechnologie
auf. Die Fertigung von Solarzellen und Mikrochips ist hochgradig automatisiert. Im Rahmen des Studiums werden daher auch Grundlagen
der Steuerungs- und Automatisierungstechnik sowie der Mechatronik
behandelt. Da der Erfolg der Unternehmen von der Wirtschaftlichkeit
abhängt, muss die Kostenseite und Effizienz der Produktion immer im
Auge behalten werden. Daher werden neben den ingenieurwissenschaftlichen Studieninhalten auch Grundkenntnisse der Betriebswirtschaft sowie der Produktionsplanung vermittelt.
Das Angebot des Studienganges erfolgt in Zusammenarbeit mit dem
Institut für Photonische Technologien in Jena (IPHT). Das Institut arbeitet
seit Jahren in der Forschung auf dem Gebiet der Photovoltaik.
Diese Erfahrungen und die hervorragende gerätetechnische Ausstattung
kommen dem Studiengang zugute.

Studienablauf

Während des gesamten Studiums werden in zahlreichen Laborpraktika
Lehrinhalte in Ergänzung zur Theorie auch praktisch erfahren und
umgesetzt. Im sechsten und letzten Studiensemester absolvieren die
Studentinnen und Studenten ein Industrie- und Forschungspraktikum.
Anschließend fertigen sie, meist auch in der industriellen Praxis, die
Bachelorarbeit an. Hierdurch wird frühzeitig ein Kontakt mit Industrieunternehmen hergestellt, der den Übergang in die Berufstätigkeit
erleichtert.

Berufliche Perspektiven

Mit einem geschätzten Weltmarktanteil von 50% zählt Deutschland
zu den führenden Nationen im Bereich der Produktion von Solarzellen
und -modulen. Insbesondere in Mitteldeutschland sind zahlreiche Betriebe
der Photovoltaikindustrie entstanden. Beispiele sind: Ersol AG
in Erfurt und Arnstadt, SCHOTT Solar GmbH bzw. WACKER SCHOTT
Solar GmbH in Jena und Q-Cells AG in Thalheim. Für die nächsten
Jahre und Jahrzehnte wird ein enormes Wachstum dieses Industriebereiches vorhergesagt. Auch im Bereich der Mikroelektronik nimmt Deutschland international eine Spitzenstellung ein. Jeder zweite
europäische Chip trägt das Label „Made in Germany“. Die ständige
Weiterentwicklung der Verfahren und -anlagen sichert den technologischen
Vorsprung und damit die Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt.
Forschung und Entwicklung sind auf einen Nachwuchs an hoch
qualifizierten Ingenieuren angewiesen.
Das breite Anwendungsfeld von Dünnschichttechnologien eröffnet
auch in anderen Industriezweigen ein weites Tätigkeitsfeld für die
Absolventen. Die solide physikalisch-technische Ausbildung und die
Kenntnisse in der Mess- und Analysentechnik qualifizieren die Absolventen
darüber hinaus auch für andere Arbeitsbereiche
• in der Industrie,
• in Forschungsinstituten,
• in Ingenieurbüros oder
• in Instituten der technischen Überwachung.
Die Bachelorabsolventinnen und -absolventen können bei einer
entsprechenden Abschlussnote ihr Studium z.B. an der FH Jena im
Masterstudiengang „Scientific Instrumentation“ fortsetzen. Dieser
Studiengang bietet eine geeignete Weiterqualifizierung im physikalisch-
technologischen Bereich.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation:

Semesterbeitrag in Höhe von 206,70 € (Rückmelder ohne THOSKA-Gebühr - 191,70 €) Stand SS 2009 In diesem Betrag sind unter anderem der Nahverkehr (Bus und Sbahn) in Jena sowie die Regionalbahn in ganz Thüringen enthalten und somit kostenfrei.


Weitere Angaben:

-Regelstudienzeit 6 Semester -Studienbeginn jeweils zum WS Bewerbungsende: 15.08.2009