Sichere IPv6-Einführung - Planung, Realisierung, Betrieb

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Beschreibung

Sie lernen an diesem Seminartag, .. was sich hinter IPv6 tatsächlich verbirgt. was IPv6 leisten kann und wo seine Grenzen sind. welche funktionellen und administrativen Veränderungen IPv6 mit sich bringt. wie Sie IPv6 sinnvoll in Betrieb nehmen. wie Sie für Ihre spezifischen Umgebungen ein IPv6-Deployment planen und dessen Aufwand abschätzen.
Gerichtet an: IT-Verantwortliche, IT-Manager, System- und Netzwerkadministratoren, IT-Dienstleister

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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Erfahrung mit TCP/IP in Firmen und Behörden

Dozenten

Benedikt Stockebrand
Benedikt Stockebrand
IPv6, TCP/IP-Netzwerke

Benedikt Stockebrand ist Diplom-Informatiker mit langjähriger Erfahrung im produktiven Betrieb von Unix-Systemen und TCP/IP-Netzen vor allem im Hinblick auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit. Seit 2003 ist IPv6 sein aktueller Themenschwerpunkt, seit 2004 hält er zu dem Thema Seminare und praktische Trainings. Er ist Autor des Buchs „IPv6 in Practice – A Unixer's Guide to the Next Generation Internet“ (Springer 2007). Unter anderem arbeitet er aktuell zusammen mit Hans Peter Dittler an einem IPv6-Leitfaden für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Themenkreis

IPv6 wurde lange Zeit als akademische Spielerei belächelt. Heute ist es eine zukunftsweisende, praxistaugliche Technologie, die immer mehr Einzug in die Infrastruktur von Unternehmen und Behörden hält. Spätestens mit der Abkündigung von Windows XP, dem letzten gängigen Betriebssystem mit deaktiviertem IPv6 in der Default-Einstellung, wird es höchste Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen – und sei es nur, um zu verhindern, dass sich im eigenen Netz ungeschütztes IPv6 zum versteckten Sicherheitsloch entwickelt.


Teil 1. Grundlagen und Einordnung

Wir beginnen mit einer Einordnung von IPv6 in den TCP/IP-Stack und den daraus unmittelbar folgenden Implikationen. Darauf aufbauend werden die grundlegenden Konzepte vorgestellt: Adressaufbau und -notation, Adresstypen, Konfigurationsmechanismen und Routing. Grundsätzliche Fragen zur Portierung von Ipv4-Anwendungen nach IPv6, sowie die Behandlung einiger essentieller Dienste, wie DNS oder http, schließen den ersten Teil des Seminars ab.

Teil 2. Problematische Erweiterungen

Im zweiten Teil werden Ihnen mehrere neue Features von IPv6 erläutert, die oft als revolutionäre Verbesserung präsentiert werden, aber bei näherem Hinsehen mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern: IPsec, Mobile IPv6 und Bandbreitenmanagement mit Integrated Services und Resource Reservation Protocol (RSVP).

Teil 3. Zusammenspiel von IPv4 und IPv6 in der Praxis

Zunächst werden Mechanismen vorgestellt, mit denen Sie die Kommunikation zwischen IPv4- und IPv6-Systemen ermöglichen können. Anschließend widmen wir uns der Frage, wie man IPv6 mit Hilfe von Tunneln über reine IPvP4-Netze transportieren kann, ohne dabei die Sicherheit der eigenen Umgebung zu gefährden.

Teil 4. Planung, Einführung und Betrieb

Der vierte Teil des Seminars stellt Ansätze vor, wie man in produktiven Umgebungen IPv6 effizient und zuverlässig einführen kann. Dazu werden verschiedene Zielsetzungen beim Deployment und die daraus resultierenden spezifischen Anforderungen und wesentliche Schritte und Abhängigkeiten betrachtet. Das Seminar stellt typische Stolperfallen beim IPv6-Deployment vor und zeigt Wege auf, wie man sie vermeidet.

Teil 5. IPv6 und IT-Sicherheit

Das Seminar berücksichtigt durchgehend die Sicherheitsaspekte von IPv6. Es schließt mit einem zusammenfassenden Überblick aller behandelten Sicherheitsthemen und stellt in diesem Zusammenhang IPv4 und IPv6 noch einmal gegenüber.

Sie lernen an diesem Seminartag, ...

  • was sich hinter IPv6 tatsächlich verbirgt
  • was IPv6 leisten kann und wo seine Grenzen sind
  • welche funktionellen und administrativen Veränderungen IPv6 mit sich bringt
  • wie Sie IPv6 sinnvoll in Betrieb nehmen
  • wie Sie für Ihre spezifischen Umgebungen ein IPv6-Deployment planen und dessen Aufwand abschätzen

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 20
Kontaktperson: Edda Schuster

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