Sozialanthropologie - Major

Universität Bern
In Bern (Schweiz)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Bern (Schweiz)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Den Studierenden sollen Grundkenntnisse in Sozial- und. Kulturanthropologie vermittelt werden. Diese sind in die beiden. Studienschwerpunkte Fachausbildung und Methodik (1) einerseits. sowie empirische Forschungsausbildung (2) andererseits gegliedert. Studienschwerpunkt 1 bezieht sich auf sozial- und kulturanthropologische. Theorien, auf Methodologie, auf Sachbereiche (Verwandtschafts- und. Religionsanthropologie sowie ökonomische und politische Anthropologie). sowie auf vergleichende Systematik und grundlegende Werke.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bern
Länggassstrasse 49a, 3000, Bern, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

*Aufgrund der MAV oder MAR schweizerisch anerkannte kantonale gymnasiale Maturitätsausweise *Schweizerische gymnasiale Maturitätszeugnisse *Eidgenössische Berufsmaturität in Verbindung mit Ergänzungs-prüfung der Schweizer Maturitätskommission *Bachelor einer schweizerischen universitären Hochschule *Diplom oder Bachelor einer Schweizer Fachhochschule FH

Themenkreis

INHALTE

Sozialanthropologie ist eine Sozialwissenschaft, die ebenfalls unter den Bezeichnungen Ethnologie und Kulturanthropologie bekannt ist und die von den grundlegenden gesellschaftlichen und kulturellen Konditionen des menschlichen Daseins handelt. Zu diesen Konditionen gehören die Art, wie sich Menschen Ressourcen aneignen und sich sozial, politisch und kognitiv organisieren und auch, wie sie sich symbolisch und religiös repräsentieren.

In der klassischen Phase der Völkerkunde beschäftigte man sich vorwiegend mit so genannt traditionellen aussereuropäischen Gesellschaften. Diese wurden erforscht und vergleichend analysiert mit
dem Ziel, ein Verständnis von den "ursprünglichen" Lebensweisen des
Menschen zu erhalten. Heute werden aussereuropäische wie auch europäische Gesellschaften im Spannungsfeld lokaler, nationaler und
globaler Bezüge untersucht. Folgerichtig beschäftigt sich die Sozialanthropologie heute weltweit mit den unterschiedlichsten, meist
kulturpluralistisch aufgebauten Gesellschaften.

Das Fach Sozialanthropologie erhält sein Profil vor allem durch seine qualitativen und analytischen Methoden, mittels derer Anthropologinnen
und Anthropologen lokales Wissen, Lebensweisen sowie Klassifikationssysteme weltweit erforschen. Aufgrund des von ihr
angestrebten holistischen Ansatzes – Menschen sollen letztlich vor dem
Hintergrund sämtlicher Lebensbezüge verstanden werden – eignet sich
die Sozialanthropologie zudem für die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Das Bachelorprogramm Sozialanthropologie soll grundlegendes Fachwissen vermitteln, wobei Studierende sowohl mit der Entstehung
und der Entwicklung der Sozial- und Kulturanthropologie bekannt gemacht als auch zum heutigen Wissensstand des Faches hingeführt werden sollen. Zudem werden Studierende befähigt, einfache Forschungsfragen zu stellen und Forschungsmethoden einzuüben.Obwohl mit dem Bachelorabschluss im Prinzip ein ausseruniversitärer Berufseinstieg möglich ist, soll das Programm doch vor allem dazu dienen, Studierende auf ein Masterstudium vorzubereiten.

STUDIENAUFBAU

Der Bachelor Major Sozialanthropologie ist in das Propädeutikum (1. und 2. Semester) und das Hauptstudium (3. bis 6. Semester) gegliedert.

STUDIENSCHWERPUNKTE

Der Bachelor Major Sozialanthropologie setzt sich zusammen aus folgenden Studienschwerpunkten:
a Studienschwerpunkt 1: Fachausbildung und Methodik,
b Studienschwerpunkt 2: Empirische Forschungsausbildung.

PROPÄDEUTIKUM

Im Propädeutikum werden Studierende mit der Studiumsorganisation, mit ersten Kenntnissen hinsichtlich sozial- und kulturanthropologischer Theorien, mit einzelnen Sachbereichen sowie mit vergleichender Systematik und Methodik bekannt gemacht.

HAUPTSTUDIUM

Das Hauptstudium dient dazu, das Wissen bezüglich sozialanthropologischer Theorien, vergleichender Systematik und Methodik sowie grundlegender Werke zu erweitern und zu vertiefen,selbständiges Forschen einzuüben, die Bachelorarbeit zu verfassen und die Fachprüfung vorzubereiten.

Bewerbungsfrist. - Frühjahrssemester 2010: 15. Dezember 2009
Herbstsemester 2010: 30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studiengebühren betragen 600 Fr. pro Semester Die Semestergebühren betragen 34 Fr. Zusätzlich:Beitrag Vereinigung der Studierenden (SUB) 21 Fr. Studien- und Semestergebühren betragen somit für ordentliche Studierende im Normalfall insgesamt 655 Franken.