Stadt- und Regionalplanung

Brandenburgische Technische Universität Cottbus
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  • Bachelor
  • Cottbus
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Ziel des Bachelor-Studiums Stadt- und Regionalplanung und des aufbauenden Master-Studienganges ist es, einen Planer auszubilden, der sowohl ausgeprägte Kompetenzen und Fähigkeiten besitzt, formelle und informelle Methoden zur Steuerung von Planungsprozessen anzuwenden, als auch die Gestaltung im großen Maßstab, den städtebaulichen Entwurf beherrscht. Den Kern der Ausbildung bildet also eine doppelte Qualifikation: Neben dem strategischen Vorgehen und dem planerischen Fachwissen werden in besonderem Maße Kreativität, Entwurfsfähigkeit und das Denken in Strukturen und Räumen vermittelt.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Cottbus
Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, freie Einschreibung

Themenkreis

Die Aufgabe von Stadt- und Regionalplanern ist es, die Möglichkeiten und Hindernisse in der städtischen Entwicklung zu erkennen, Lösungsansätze für konkrete Probleme sowie Strategien für eine langfristige Entwicklung zu erarbeiten. Dafür sind Kenntnisse im Entwurf nötig.

Zusätzlich zu einer kompetenten Herangehensweise werden technisches Wissen und die Fähigkeit zum räumlichen Denken geschult. Ebenso wichtig für die Ausübung des Berufs sind Kenntnisse über die Umsetzbarkeit sowie die Vermittlung und Abstimmung von Ideen auf der Verwaltungsebene und mit Experten und Laien.

- praxis- und forschungsorientiertes Studium in 6 Semestern
- Vermittlung von wissenschaftlichen und praxisrelevanten Methoden,
- Fachkenntnissen und Fertigkeiten
- Vermittlung von Schlüsselfähigkeiten wie Teamfähigkeit,
- Präsentationstechniken und freie Rede
- Erlernen des selbständigen gestalterischen Bearbeitens von Projekten

Der Bachelor-Abschluss ist Voraussetzung für die Aufnahme eines Masterstudiums Stadt- und Regionalplanung an der BTU-Cottbus und verwandten Studiengängen an anderen Universitäten.

Mit diesem Abschluss qualifiziert man sich für die Arbeit in der Praxis. Primäres Ziel ist die Erlangung von Kompetenzen, um unter Anleitung, die üblichen Aufgaben der Forschung und Praxis erbringen zu können.

Der Begriff der Planung erhält auf diese Weise eine Neuakzentuierung und reicht von der Gestaltung des einzelnen Objekts über die Ausarbeitung ganzheitlicher Entwicklungskonzepte bis zur aktiven Steuerung und Begleitung der dazugehörigen Planungsprozesse. Es besteht der Anspruch, maßstabsübergreifend - auf der Ebene von Haus, Stadt und Region - Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit zu erlangen, um erfolgreich den Herausforderungen der Transformationsgesellschaften in Forschung und Praxis begegnen zu können.

Der Bachelor ist der erste berufsbefähigende Abschluss des primären Studienabschnittes. Er vermittelt notwendige Kompetenzen und Fähigkeiten, um unter Anleitung die üblichen Aufgaben der Forschung und Praxis erfolgreich bearbeiten zu können. Auch eröffnet er grundsätzlich die Möglichkeit des Zugangs zum Master-Studiengang. Nach dem Bachelor-Abschluss ist eine Studienunterbrechung mit praktischer Tätigkeit oder eine Neuorientierung des weiteren Studienverlaufs möglich. Erst der Master-Abschluss schafft die Voraussetzung für eine eigenverantwortliche Tätigkeit als Stadt- und Regionalplaner/in und für den Eintrag in die Planerliste der Architektenkammer der Mitgliedsstaaten der EU.

Aufbau und lnhalt des Studiums

Das Bachelor-Studium der Stadt- und Regionalplanung vermittelt erste wissenschaftliche und praxisrelevante Grundlagen, Methodenkompetenz, fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten sowie notwendige Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Präsentationstechniken und freie Rede. Die angehenden Stadt- und Regionalplaner/innen werden befähigt, unter Anleitung Standardaufgaben in der Praxis, der Verwaltung oder in der Forschung erfolgreich zu bearbeiten.

Das Bachelor-Studium umfasst sechs Semester und setzt sich aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen zusammen. Das fachübergreifende und integrative Modulangebot gliedert sich in die Modulbereiche:

1. Geschichte und Theorie vermittelt die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, das Fachwissen und die Methoden von Planung, Planungstheorie, Stadt- und Baugeschichte, Kunstgeschichte, Theorie der Stadt, Theorie der Architektur, Bauen im Bestand, Denkmalpflege, Bauaufnahme und Vermessung.
2. Künste, Darstellung, Gestaltung vermittelt das Fachwissen von Darstellungslehre, Plastisches Gestalten, Visualisierung und CAD in der Stadtplanung.
3. Bautechnik vermittelt die Grundlagen der Tragsysteme und der Baukonstruktion.
4. Stadt 1 vermittelt das Fachwissen der Stadtplanung (Methoden und Verfahren), des Stadtmanagements, des Planungs- und Baurechts, der Stadtökonomie, der Umweltplanung, sowie GIS, KIS und Karten- und Luftbildauswertung.
5. Stadt 2 vermittelt das Fachwissen zum Städtebau, zur Landschafts- und Umweltplanung, Stadttechnik, Regionalplanung, Stadtsoziologie sowie zu Wohnungsbau, Wohnungswirtschaft und Standortgefüge.
6. Projekte vermitteln integrierend den Kernbereich des Fachwissens in Städtebau, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Stadttechnik und Regionalplanung.

Die Projektarbeiten bilden die inhaltliche und organisatorische Grundstruktur des Bachelor-Studiums. Sie sind konsekutiv aufgebaut, d.h. Bearbeitungsmaßstäbe und Komplexitätsgrad vergrößern bzw. erhöhen sich im Laufe des Studiums. Die sonstigen Module eines Semesters beziehen sich auf das Projektmodul. So ist sichergestellt, dass die Studierenden, begleitet von Lehrenden, praxisorientierte Aufgabenstellungen erhalten und diese schrittweise und zielgerichtet lösen.
Das Lehrkonzept des Bachelor-Studienganges Stadt- und Regionalplanung in Cottbus unterscheidet sich erheblich von demjenigen anderer Planerstudiengänge in Deutschland. Es basiert auf einer bestehenden sehr engen Zusammenarbeit mit den Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens.

Berufsperspektiven

Das Berufsfeld des Absolventen des Bachelor Studiums erstreckt sich von den stadtplanerisch orientierten öffentlichen Verwaltungen über private Planungs- und Architekturbüros, die Planungsebenen der Länder und Regionen und Forschungseinrichtungen bis hin zur Branche der Projekt- und Immobilienentwicklung.

Das Studium (Regularien)

Studienbeginn/Immatrikulation

Jeweils zum Wintersemester

Freiwilliges Praktikum

Ein freiwilliges Büropraktikum von 8 Wochen kann als besondere Leistung in das Diploma Supplement aufgenommen werden, wenn es den Hinweisen (Anlage 4 der Prüfungs- und Studienordnung) entspricht und anerkannt wird.

Bewerbungsfrist: 09.10.