Symposium Kompetenzcenter Wirtschaftsausschuss 2017

Poko-Institut
In Heidelberg/Leimen ((Wählen))

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Wichtige informationen

Tipologie Seminar
Ort Heidelberg/leimen ((Wählen))
Dauer 16 Tage
Beginn 08.11.2017
  • Seminar
  • Heidelberg/leimen ((Wählen))
  • Dauer:
    16 Tage
  • Beginn:
    08.11.2017
Beschreibung

Wenn wirtschaftliche Entscheidungen im Unternehmen anstehen, benötigt der Betriebsrat einen gut informierten und engagierten Wirtschaftsausschuss, um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und ihre Folgen für die Arbeitnehmer einschätzen und Schaden von diesen abwenden zu können. Der Wirtschaftsausschuss muss dabei den Betriebsrat mit gut aufbereiteten Informationen professionell beraten, Informationen einordnen und bewerten, Unterlagen sichten und auswerten, Unternehmensstrategien und Umstrukturierungen erkennen und die Auswirkungen für die Belegschaft benennen. Nur so kann der Betriebsrat auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung sachorientierte Lösungen finden.

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
08.Nov 2017
Heidelberg/Leimen
69124, (Wählen), (Wählen)
Beginn 08.Nov 2017
Lage
Heidelberg/Leimen
69124, (Wählen), (Wählen)

Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Betriebsrat

Meinungen

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Themenkreis

Wenn wirtschaftliche Entscheidungen im Unternehmen anstehen, benötigt der Betriebsrat einen gut informierten und engagierten Wirtschaftsausschuss, um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und ihre Folgen für die Arbeitnehmer einschätzen und Schaden von diesen abwenden zu können. Der Wirtschaftsausschuss muss dabei den Betriebsrat mit gut aufbereiteten Informationen professionell beraten, Informationen einordnen und bewerten, Unterlagen sichten und auswerten, Unternehmensstrategien und Umstrukturierungen erkennen und die Auswirkungen für die Belegschaft benennen. Nur so kann der Betriebsrat auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung sachorientierte Lösungen finden.

Auf den Punkt: In unserem Symposium bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Vorträgen und frei wählbaren Workshops, um Ihr betriebswirtschaftliches Wissen, aber auch Ihre strategischen Fähigkeiten auszubauen. Entscheiden Sie sich dazu entsprechend Ihrer Vorkenntnisse und Interessen gezielt für zwei zusätzliche Workshops aus unserem facettenreichen Themenangebot. Sie erhalten praxisorientierte Hilfen bzw. Hinweise und haben Gelegenheit, Ihre Fragen und Anliegen mit unseren Experten zu diskutieren und sich mit anderen Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses auszutauschen.

1. Tag

Vorträge (Vormittags):

Wirtschaftsausschuss und Betriebsänderungen

  • Umstrukturierung im Überblick - Fusion, Übernahme, Spaltung, Gesellschafterwechsel
  • Auswirkungen von Veränderungen auf Unternehmens- und Betriebsebene
  • Folgen von Betriebsübergang und Betriebsänderung
  • Einsparungen als wirksamer Schutz vor Übernahme?
  • Wer handelt? - Die Beteiligung von BR, GBR und KBR

Strukturelle Veränderungen und Unternehmensstrategien - wie richtig reagieren?

  • Betriebsänderung: Das Ob, wann und wie beeinflussen - was kann bewirkt werden?
  • Changemanagement: Ziele, Ablauf und Phasen
  • Strategien mit Erfolg: Ziele setzen - Konzepte entwickeln - Handlungsspielräume erkennen
  • Umgang mit dem Arbeitgeber: Rollenklärung und Gesprächsführung
  • Inanspruchnahme externer Berater und Sachverständiger

Workshops (Nachmittags)

Wählen Sie einen der 3 folgenden Workshops aus:

1: Wirtschaftsprüferbericht verstehen und auswerten

  • Vorlagepflicht
  • Vermögens-, Finanz-, Ertragslage - »zwischen den Zeilen lesen«
  • Folgenabschätzung für Arbeitnehmer, Betrieb und Unternehmen
  • Abgrenzung Wirtschaftsprüferbericht / Geschäftsbericht

2: Ethik, Moral und Recht im Wirtschaftsunternehmen

  • Die Grundlagen von Recht, Moral und Ethik
  • Bedeutung für das wirtschaftliche Handeln
  • Bedeutung für die Unternehmenskultur
  • Werteordnung und Gestaltung der Betriebskultur
  • Der Auftrag des Betriebsrats aus § 75 BetrVG

3: Learning by doing: Unternehmenssimulation »FACTORY« – Betriebswirtschaft zum Anfassen

  • Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und steuern
  • Die Wertschöpfungskette des Unternehmens verstehen
  • Wo liegen im Unternehmen nicht ausgeschöpfte Potenziale?
  • Interaktiv wichtige Stellhebel der Unternehmenssteuerung identifizieren

2. Tag

Workshops (Vormittags):

Wählen Sie einen der 3 folgenden Workshops aus:

4: Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat - erfolgreich durch Zusammenarbeit

  • Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss - von der Zusammenarbeit profitieren
  • Problemanalyse, Entwicklung möglicher Ziele, Maßnahmenplan
  • Arbeitsteilung organisieren und koordinieren, Klärung der Arbeitsbelastung
  • Gemeinsames »Berichtswesen« für BR und WA

5: Der Geschäftsbericht als Informationsquelle

  • Grundlagen der Erstellung von Geschäftsberichten (Bilanzrichtliniengesetz, Gewinn- und Verlust-Rechnung, Anhang und Lagebericht als Bestandteil des Geschäftsberichts)
  • Erläuterung des Geschäftsberichts (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung; Analyse des Anhangs)
  • Das »Lesen« des Geschäftsberichts (Beurteilung des Erfolgs, der Vermögenssituation, der Finanzierung und der Investitionstätigkeit)
  • Übersicht über Methoden der systematischen Jahresabschlussanalyse

6: Learning by doing: Unternehmenssimulation »FACTORY« – Betriebswirtschaft zum Anfassen

  • Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und steuern
  • Die Wertschöpfungskette des Unternehmens verstehen
  • Wo liegen im Unternehmen nicht ausgeschöpfte Potenziale?
  • Interaktiv wichtige Stellhebel der Unternehmenssteuerung identifizieren

Vorträge (Nachmittags)

Organisation und Strategien des Wirtschaftsausschusses

  • Der Wirtschaftsausschuss als wichtiges Organ des Betriebsrats
  • Zielorientierte Organisation des Wirtschaftsausschusses
  • Auskunft, Beratung, Einigungsstelle – nur über den BR
  • Einsichtsrecht in Unterlagen
  • Berichtspflicht gegenüber Betriebsrat/Gesamtbetriebsrat
  • Strategien für den Umgang mit der Unternehmensleitung

Informationsquellen gezielt nutzen

  • Informationsrechte und -quellen des Wirtschaftsausschusses
  • Beschränkungen in der Verwertung von Auskünften
  • Geheimhaltungs- und Datenschutzfragen
  • Auskunfts-, Berichts- und Informationsmöglichkeiten
  • Umgang mit Falschinformationen und Verschleierung