Verfahrenstechnik und Versorgungstechnik

Technische Hochschule Köln
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Wichtige informationen

  • Master
  • Köln
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Darüber hinaus soll der Masterstudiengang den Studierenden auf Basis vertiefter verfahrenstechnischer Grundlagen die Fähigkeit zum selbstständigen ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten vermitteln. Die Studierenden sollen lernen, umfangreiche wissenschaftliche Fachliteratur zu lesen, auszuwerten und die angemessenen Schlussfol- gerungen zu ziehen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, verfahrenstechnische Projekte im Team zu planen, termingerecht umzusetzen und fach-gerecht zu dokumentieren.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Köln
Betzdorfer Straße 2, 50679, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

erfolgreicher Abschluss eines Hochschulstudiums in den Studiengängen Anlagen- und Verfahrenstechnik, Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik oder Maschinenbau mit dem Mindestabschlussgrad „Bachelor of Engineering“ und einer Gesamtnote von mindestens „gut“ (2,3; entspricht ECTS-Grade A, B) gefordert. Absolventinnen und Absolventen anderer Studiengänge können beim Nachweis der Einschlägigkeit der Studieninhalte und unter Berücksichtigung eines individuellen Studienplans ebenfalls zum Studium zugelassen werden.

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Themenkreis

Das Studienangebot des Masterprogramms umfasst eine ingenieurwissenschaftliche Vertiefung in den verfahrenstechnischen Grundlagen sowie eine Spezialisierung im Rahmen aktueller Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Dazu gehören Arbeiten aus den Fachgebieten: SpezielleThermische Verfahrenstechnik und Wasseraufbereitung, experimentelle Modellbildung dynamischer Systeme, modellbasierte prädiktive Regelungsalgorithmen und analytischer Regelungsentwurf, Molekulare Modellierung, Spezielle Prozessanalytik und Reaktionsprozesskontrolle, Design und Analyse chemischer Reaktoren und Polymerreaktionstechnik, Betriebliches Umweltmanagement, Instandhaltungsmanagement und Spezieller Apparatebau.

Fachkompetenz zur Studienrichtung Anlagen- und Verfahrenstechnik

Verfahrenstechnik ist die lngenieurwissenschaft, die sich mit der Erforschung, Entwicklung und Technik der Stoffumwandlungen befasst. Die naturwissenschaftliche Basis der Verfahrenstechnik wird durch die Angewandte Chemie, die Physikalische Chemie, die Angewandte Physik sowie die Technische Mikrobiologie bereitgestellt. Die Verfahrenstechnik erforscht Umsetzungs- und Veränderungsprozesse und entwickelt daraus technische Verfahren zur Umwandlung von Stoffen, um andere Zusammensetzungen, höhere Reinheiten und veränderte Eigenschaften zu erzielen. Die Beherrschung der jeweiligen Grundoperationen eines Prozesses und die apparative Gestaltung bilden die Grundlagen der Verfahrenstechnik. Im internationalen Sprachgebrauch entspricht dem „Verfahrenstechniker" der „Chemical (Process) Engineer“.

Die Studierenden erwerben umfangreiche, mathematisch/naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Kenntnisse, die sie als Absolventen zu fundierter Ingenieurstätigkeit und verantwortlichem Handeln befähigen. Insbesondere werden die Studierenden in die Lage versetzt, neue Ergebnisse der Ingenieurwissenschaften unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher, ökologischer und sicherheitstechnischer Erfordernisse in die Industrie und gewerbliche Produktion zu übertragen. Sie lernen, Prozesse zu planen, zu steuern, zu überwachen sowie Anlagen und Ausrüstungen zu entwickeln und zu betreiben.

Fachkompetenz zur Studienrichtung Versorgungstechnik /
Technische Gebäudeausrüstung

Versorgungstechnik mit dem Schwerpunkt Technische Gebäudeausrüstung ("Building Services Engineering") ist die Ingenieurdisziplin, die sich mit der Planung, Erneuerung und Entwicklung von technischen Einrichtungen und Anlagen zur Versorgung, Entsorgung und Raumluftkonditionierung von Gebäuden befasst. Versorgungsingenieure benötigen dazu eine breite Grundausbildung in mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern, die sie dazu befähigt, die weit reichenden Aufgaben im Zusammenwirken von Bautechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik zu bewältigen. Darüber hinaus entwickeln die Studierenden im Hauptstudium vertiefte Ingenieurkenntnisse und Fähigkeiten in den Gewerken Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik sowie zur Gebäudeautomation. Unter Berücksichtigung eines nachhaltigen Ressourceneinsatzes lernen die Studierenden, gebäudetechnische Systeme zur Raumkonditionierung, zur Wasser-, Elektro-und Medienversorgung sowie zur Beleuchtung zu entwickeln, zu planen und zu überwachen.Dabei werden die einzelnen Technologien effizient, ökonomisch und umweltverträglich miteinander verbunden und den unterschiedlichen Gebäudenutzungen und Umwelteinflüssen entsprechend optimal gesteuert und geregelt werden.

Studienaufbau Studium: 1. – 3. Semester
Masterarbeit und Kolloquium: 3. Semester

Berufsfelder

Haupteinsatzgebiete und Arbeitgeber:
Apparate- und lndustrieanlagenbau; Chemische und erdölverarbeitende Industrie; Energieerzeugung und Kerntechnik; Kunststoffverarbeitende Industrie; Pharmazeutische Industrie und Lebensmittelindustrie; Umwelttechnik; Genehmigungs-behörden und Technische Überwachungsvereine; Planungsbüros, Gutachterinnen bzw. Gutachter und Sachverständige, Patentanwälte.

Tätigkeiten:

Planung und Bau von Apparaten und Anlagen;Entwicklung und Konstruktion neuer Apparate;Überwachung, Betrieb und Instandhaltung verfahrenstechnischer Anlagen; Entwicklung und Optimierung von Prozessen und Produkten; Vertrieb, Kundenberatung, Marketing und Einkauf; Genehmigungsverfahren, Gutachten und Patentanmeldungen; Projektmanagement.

Studienbeginn Sommer- und Wintersemester
Bewerbungstermin 28. Februar, bzw. 15. Juli

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Es gilt nur für Wintersemester Gem. unserer Beitragsatzung erhebt die Fachhochschule Köln Studienbeiträge in Höhe von 500, - €. * zusätzlich : Semesterbeiträge Wintersemester 2009/2010 165,50 €