Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie

Universität Wien
In Wien (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Master
  • Wien (Österreich)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Ziel ist. die Vermittlung des breiten Spektrums moderner Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie;. die Vermittlung vertiefender Kenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Verhalten und physiologischen Prozessen bei Tier und Mensch;

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Wien
Universitätsring 1, 1010, Wien, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Zulassung zum Masterstudium Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen äquivalenten Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus, soweit die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist.Fachlich in Frage kommend ist jedenfalls das Bachelorstudium Biologie an der Universität Wien.

Themenkreis

Das Ziel des Masterstudiums Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie ist es, das breite Spektrum moderner Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie zu vermitteln. Die Inhalte wurden so angelegt, dass sie die verschiedenen Disziplinen der Neuro- und Verhaltenswissenschaften übergreifend miteinander verknüpfen. Die Studierenden erhalten
vertiefte Kenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Verhalten und physiologischen Prozessen bei Tier und Mensch. Ein breites Spektrum an Lehrveranstaltungen vermittelt Wissen über neurobiologische, ethologische, verhaltens- und sinnesphysiologische Grundlagen sowie über die theoretischen, modellorientierten und technischen Hintergründe.
Durch die frühzeitige Einführung der Studierenden in die Forschungsarbeit wird neben dem Erlernen problemorientierter Arbeitsmethoden ein Verständnis für aktuelle Fragen vermittelt.

Je nach Spezialisierung werden Kernkompetenzen erworben:
Verhaltensbiologie - Behavior: Aufbauend auf die bereits erworbenen Grundlagen, werden weiterführende Kenntnisse über spezielle Bereiche der Verhaltensbiologie, wie z.B. Verhaltensendokrinologie, Kommunikation, Sozialverhalten und Tier-Mensch-Beziehungen vermittelt. Dies führt zu einem vertieften Verständnis von verschiedenen Verhaltensmechanismen, deren Interaktionen mit physiologischen Prozessen,umweltbedingter Variation und evolutionären Hintergründen. Die Studierenden erwerben
erweiterte Fähigkeiten in der Anwendung moderner ethologischer und
verhaltensphysiologischer Methoden, Techniken und Analyseverfahren im Rahmen von spezifischen Fragestellungen. Darüber hinaus sind Erfahrung in Teamarbeit sowie selbständiger Planung und Durchführung von Verhaltensbeobachtungen und Experimenten wesentliche Ziele der Vertiefung Verhaltensbiologie.

Kognitionsbiologie – Cognition: Die Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt werden, Kognition im umfassenden und besonders im biologischen Sinn zu verstehen. Dieses Verständnis beinhaltet stammes- und entwicklungsgeschichtliche Dimensionen, Funktionen und Mechanismen bei Tieren und Menschen, aber auch die Zusammenhänge von Genetik und Umwelt, von Natur und Kultur, und von Evolution und Ethik, wobei die gewonnenen Kenntnisse bei der Durchführung experimenteller Forschung in Kleingruppen praktisch angewandt und vertieft werden. Dieser Schwerpunkt ist als integrativer forschungsbezogener Studiengang konzipiert, da er vielfältige interdisziplinäre Anknüpfungspunkte (zur
Philosophie, Psychologie, Soziologie, Medizin, Künstliche Intelligenzforschung, Linguistik) ermöglicht und in aktuellen Forschungsschwerpunkten der Fakultät für Lebenswissenschaften verankert ist.

Berufsfelder:

  • Lehr- und/oder Forschungstätigkeit an Universitäten, anderen außeruniversitären Forschungsinstitutionen, Museen, Bundesanstalten, Fachhochschulen und im postgradualen Bildungsbereich;
  • Tätigkeiten bei Behörden und Bundesämtern;
  • Forschungsadministration in Ministerien, Parlamenten, Universitäten und Firmen sowie in Organisationen der Forschungsförderung, -planung, und -bewertung;
  • Tätigkeiten in Zoologischen Gärten, Aquarienhäusern und im Bereich der Aquaristik;
  • Beratende Funktionen im Rahmen der Heim- und Nutztierhaltung;
  • Gutachtertätigkeit und Mitarbeit in Naturschutzreferaten auf (inter)nationaler Ebene
  • Tätigkeiten im Rahmen von Umwelt-, Arten- und Tierschutz;
  • Wissenschaftsjournalismus, wissenschaftliche Dokumentation und Lektoratstätigkeiten;
  • öffentlichkeitsbezogene Präsentation (Ausstellungen, Multimedia, „Biotech- und Öko-Events“....);
  • Wissenschaftsmanagement und Labororganisation;
  • Beratung und Mitgestaltung in umweltpolitischen Bereichen;
  • Risikobewertung und -forschung („risk assessment“);

Studiendauer: 4 Semester

Wintersemester 2009

Allgemeine Zulassungsfrist
1. Juli bis 15. Oktober 2009

Nachfrist
16. Oktober bis 30. November 2009

Sommersemester 2010

Allgemeine Zulassungsfrist
11. Jänner bis 15. März 2010

Nachfrist
16. März bis 30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von €16,86 pro Semester zu entrichten. Wird die beitragsfreie Zeit überschritten, so sind der Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 zu entrichten.

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