Zwischen Offenbarungsglaube und Evolutionstheorie

Schwäbisch Gmünder Volkshochschule e.V.
In Schwäbisch Gmünd

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  • VHS
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Eine Galápagos-Insel trägt ebenso seinen Namen wie die höchste vulkanische Erhebung der größten Insel des Galápagos-Archipels. Zu seinen Ehren ist ein Gletscher am höchsten ecuadorianischen Anden-Berg, dem Chimborazo, benannt.

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Schwäbisch Gmünd
Münsterplatz 15, 73525, Baden-Württemberg, Deutschland
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Dozenten

Werner K. Mayer
Werner K. Mayer
Leiter

Themenkreis

Zwischen Offenbarungsglaube und Evolutionstheorie: Theodor Wolf, ein bewegtes Forscherleben

Der in Bartholomä auf dem Albuch 1841 geborene FRANZ THEODOR WOLF ist sowohl in seiner Heimatgemeinde wie auch im schwäbischen Raum nahezu unbekannt.
Dabei verbirgt sich hinter seinem Namen eine große Persönlichkeit als Naturwissenschaftler.
Nicht umsonst steht er in Ecuador, wo er lange Jahre tätig war, noch heute in großem Ansehen. Eine Galápagos-Insel trägt ebenso seinen Namen wie die höchste vulkanische Erhebung der größten Insel des Galápagos-Archipels.
Zu seinen Ehren ist ein Gletscher am höchsten ecuadorianischen Anden-Berg, dem Chimborazo, benannt. WOLF gilt nach ALEXANDER VON HUMBOLDT als der bahnbrechende Erforscher Ecuadors. Zunächst als Professor der Naturwissenschaften in Quito, später als Staatsgeologe des Landes, begründete er sein landesweites Ansehen. Sein Hauptwerk über die Geologie und Geographie Ecuadors war über Jahrzehnte unübertroffen. Zurück
in Deutschland arbeitete er für den Vulkanologen ALPHONS STÜBEL zwölf Jahre lang dessen umfangreiche Südamerika-Sammlung auf. Sie fand ihren Platz in der Abteilung für vergleichende Länderkunde im Museum für Völkerkunde in Leipzig. Daneben widmete er sich der Pflanzengattung der Fingerkräuter. In seiner umfangreichen Monographie der Gattung Potentilla untersuchte und beschrieb er alle damals bekannten Arten. Sie gilt noch heute als ein Beispiel ungemein exakter Arbeit und deutschen Forscherfleißes.
Die Republik Ecuador ernannte ihn 1921 zu ihrem Ehrenbürger. WOLF starb 1924 in Dresden-Plauen.
Werner K. Mayer, Mühlberger-Preisträger 2009, hat die spannende Lebensgeschichte WOLFS nachvollzogen. Der Vortrag führt durch die Stationen seines Wirkens.

Zusätzliche Informationen

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