Ludwig-Maximilians-Universität München

Englisch

Ludwig-Maximilians-Universität München
In Münster

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Wichtige informationen

Tipologie Realschule
Ort Münster
Beginn nach Wahl
  • Realschule
  • Münster
  • Beginn:
    nach Wahl
Beschreibung

Tätigkeits- und Berufsfelder
Anglisten, die ein 1. Staatsexamen abgelegt haben, zeichnen sich durch eine breite Qualifikation in allen Teilbereichen der Anglistik aus. Sie haben nicht nur Ihre Befähigung zu selbständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten unter Beweis gestellt, sondern zudem Ihre Fähigkeit zur Vermittlung und adäquaten medialen Aufbereitung von Inhalten. Sie sind demnach gut qualifiziert für alle Tätigkeiten, die auf die Aufbereitung, Vermittlung und Präsentation von Wissen und Information abzielen. Darüber hinaus verfügen Sie über vertiefte Kenntnisse der englischen Sprache und des anglo-amerikanischen Kulturraums.

Einrichtungen (1)
Wo und wann

Lage

Beginn

Münster (Bayern)
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Beginn

nach WahlAnmeldung möglich

Zu berücksichtigen

· Voraussetzungen

Studienaufbau / Module Das Studium gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Das Grundstudium schließt mit der „Hauptseminaraufnahmeprüfung“ (HAP) ab, das Hauptstudium mit der wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt (1. Staatsexamen). Einige Leistungsnachweise können wahlweise im Grund - oder im Hauptstudium erworben werden; es empfiehlt sich nachdrücklich, diese Nachweise gleichmäßig auf das Studium zu verteilen. Grundstudium Erwerb von Überblickswissen sowie der Erarbeitung von Spezialgebieten für die HAP. Die Einführung in die Fachdidaktik wird in Form einer Vorlesung...

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Englisch
Sprachwissenschaft
Sprache und Literatur
Literatur
Anglistik
Amerikanistik
Texten

Themenkreis

Beschreibung des Studienfachs

Im Anglistikstudium beschäftigt man sich wissenschaftlich mit der englischen Sprache, der Literatur und der Kultur Großbritanniens, Irlands und auch der englischsprachigen Commonwealth- Länder.
Unser Lehrangebot setzt sich zusammen aus den verschiedenen Fachwissenschaften, Englischer Sprachwissenschaft und Englischer Literaturwissenschaft, aus der Didaktik der Englischen Sprache und Literatur , aus Sprach-Praxis und der Landeskunde bzw. cultural studies.
Moderne Sprachwissenschaft, Linguistik oder synchrone Sprachwissenschaft beschäftigt sich mit dem heutigen Englisch, so wie es in den verschiedensten englischsprachigen Regionen der Welt und in verschiedenen Medien gesprochen und geschrieben wird. LinguistInnen analysieren z. B. die sprachlichen Besonderheiten von E-Mails und Chats, von Werbung und Zeitungstexten, die Unterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch oder auch dem Englisch, wie es in Indien und Afrika gesprochen wird, fragen aber z. B. auch nach dem Zusammenhang zwischen Sprache und Kognition, danach, wie wir Wörter im Gehirn speichern und abrufen, wie wir Laute produzieren, wie Sprache erlernt wird, wie Emotionen und Höfl ichkeit Sprache beeinflussen oder auch wie Verstehen funktioniert.
Die historische Sprachwissenschaft oder auch diachrone Sprachwissenschaft befasst sich mit der Entwicklung der englischen Sprache von ihren Anfängen bis zu ihrem heutigen Zustand. SprachhistorikerInnen interessieren sich z. B. für die Frage, wie und unter welchen Einflüssen sich das sog. Altenglisch, das in der Zeit zwischen 450 und 1140 gesprochen wurde, zum Mittelenglisch der Zeit von etwa 1140 bis 1500 gewandelt hat, wie sich grammatikalische Phänomene (etwa die Verlaufsform) über die Jahrhunderte hinweg entwickelt und verändert haben, welche Rolle dabei Einflüsse aus anderen Sprachen spielten. Innerhalb der Historischen Sprachwissenschaft beschäftigt man sich aber auch mit der mittelalterlichen englischen Literatur, man spricht dann von Mediavistik. Hier geht es um Texte, die bis etwa 1500 entstanden sind. Dazu gehören z. B. auch alte Chroniken, Epen (Beowulf), Ritterromanzen (man denke nur an King Arthur und seine Tafelrunde) oder andere Erzählformen wie z. B. Chaucers Canterbury Tales.
Die Literaturwissenschaft befasst sich mit englischsprachigen literarischen Texten, die seit dem 16. Jahrhundert entstanden sind. Sie analysiert Dramen, Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays, aber auch nicht-schriftliche Kunstformen wie z.B. Filme. Dabei fragt sie unter anderem danach, wie diese Texte "gebaut" sind: Sie analysiert z. B. die Sprache, die Struktur oder den Stil von Texten und fragt danach, was daran als typisch für eine bestimmte Zeit oder Epoche oder für eine bestimmte Form oder Gattung oder eine/n Autor/in oder eine Autorengruppe gelten kann. So stellt die detaillierte Einzelanalyse eines Textes, eines Autors oder einer Gattung diese auch in ihren geschichtlichen und literaturgeschichtlichen Zusammenhang. Innerhalb der Anglistik werden sowohl Texte analysiert, die in Großbritannien und Irland entstanden sind, als auch englischsprachige Literatur aus den ehemaligen britischen Kolonien. (Wer sich ganz speziell für die Literatur der USA interessiert, müsste sich in der Amerikanistik umsehen).
Die Didaktik der Englischen Sprache und Literatur befasst sich in Forschung und Lehre mit allen Aspekten der Vermittlung und des Lernens der englischen Sprache sowie der englischsprachigen Kulturen und Literaturen. Im Zentrum des Lehrangebotes stehen die Erfordernisse der Lehramtsstudien. Angehende Lehrkräfte lernen im fachdidaktischen Studium die theoretischen und empirischen Grundlagen des Fremdsprachenunterrichts kennen und erhalten Einblicke in die praktische Gestaltung effektiver Sprachlernsituationen.
Neben diesen zentralen Kompetenzen und Kenntnissen vermittelt das fachdidaktische Studium auch Einblicke in die Entwicklung des Englischunterrichts, seine Ziele und seinen bildungspolitischen Kontext. Durch die Lehrveranstaltungen der sprachpraktischen Abteilung vervollkommnet man seine praktische Beherrschung der englischen Sprache, sowohl im schriftlichen Gebrauch als auch im Mündlichen.
Die Landeskunde vermittelt Faktenwissen über Großbritannien, Irland und die Commonwealth- Länder und damit notwendiges Hintergrundwissen für alle Teilbereiche der Anglistik.
Die cultural studies befassen sich mit verschiedensten Formen, mit und in denen Menschen sich innerhalb ihrer nationalen und internationalen Kulturgemeinschaft organisieren. Hier wird z. B. nach der Rolle von Medien in der zeitgenössischen Gesellschaft gefragt, aber auch danach, wie sich bestimmte Rituale oder Kultformen entwickeln, nach der Bedeutung von Gruppen (race, class, gender) und möglichen Konfl ikten zwischen diesen oder auch danach, wie Menschen andere Fremdes und kulturelle „Andersheit“ erfahren und erleben.

Erwünschtes Profil (Lehramtsstudierende)

Das Studium der Anglistik setzt ein grundlegendes Interesse an der englischen Sprache und Literatur von ihre Anfängen bis zur Gegenwart sowie die nachhaltige Bereitschaft zu eigenständiger, methodisch-kritisch geschulter Auseinandersetzung mit englischsprachigen Texten und sprachlichen Äußerungen voraus.
Hinzu kommt ein Interesse an der englischen und englisch-sprachigen Kultur und Geschichte sowie an der steten Perfektionierung der praktischen Beherrschung der englischen Sprache.
Wer nicht gern liest; wer es unnötig findet, darüber nachzudenken, wieso Briten autumn sagen und Amerikaner fall; wem es egal ist, wie aus thou you wird; wer findet, dass man einen Roman kaputtmacht, wenn man länger darüber redet; und wer nicht einsieht, warum er sich für devolution interessieren sollte, der oder die wird vermutlich mit der Anglistik nicht glücklich werden.
Wer Zweifel hat, ob das Fach für sie oder ihn richtig ist, sollte z. B. probeweise eine Vorlesung besuchen oder auch in einem der gängigen Einführungsbücher lesen (z. B.: Hans-Dieter Gelfert (1998), Einführung in das Studium. Anglistik/Amerikanistik; Berlin: Cornelsen, Uwe Böker & Christoph Houswitschka, Hrsg. (2000), Einführung in die Anglistik und Amerikanistik, München: Beck).


Neben diesem fachlichen Interesse ist aber für das Lehramtsstudium auch ein grundlegendes Interesse am Unterrichten und an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Grundvoraussetzung. Die Arbeit mit jugendlichen Lernenden, ihren unterschiedlichen familiären und sozialen Voraussetzungen oder den individuellen Unterschieden bei Lerngeschwindigkeit oder Sozialverhalten erfordern Geduld, Flexibilität und auch Freude an kommunikativen Herausforderungen. Wer dies nicht mitbringt, sollte seine Berufswahl noch einmal überdenken.

Zusätzliche Informationen

Studiengang: Englisch (LA Berufliche Schule / Unterrichtsfach nicht modularisiert) Abschluss: Lehramt Berufliche Schule Abschlussgrad: - Fachtyp: Unterrichtsfach Studienform: Grundständiges Studium mit erstem berufsqualifizierenden Abschluss Studienbeginn: Das Studium kann nur im Wintersemester begonnen werden. Regelstudienzeit: 9 Fachsemester Mindeststudienzeit: 8 Fachsemester Fakultät: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Fächergruppe: Sprach- und Kulturwissenschaften Beiträge: Es gelten die Bestimmungen der TU München! (Weitere Informationen zu Gebühren und Beiträgen) Formale Studienvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung Zulassungsmodus 1. Semester: Keine Zulassungsbeschränkung – aber Eignungsprüfung Zulassungsmodus höheres Semester: Keine Zulassungsbeschränkung – aber Eignungsprüfung Pflichtkombination mit anderen Fächern: ja Eignungs- feststellungs- verfahren: Die Aufnahme des Studiums setzt die Teilnahme an einem Eignungsfeststellungsverfahren voraus. Informationen zum Eignungsfeststellungs- verfahren: siehe Webangebot des Faches. Link zum Fach:

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