ZIMD Akademie

Friedensjournalismus

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In Wien (Österreich)

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Wichtige informationen

Tipologie Praktisches Seminar
Niveau Anfänger
Methodologie Inhouse
Ort Wien (Österreich)
Unterrichtsstunden 4h
Dauer 2 Tage
  • Praktisches Seminar
  • Anfänger
  • Inhouse
  • Wien (Österreich)
  • 4h
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Friedensjournalismus ist Konstruktiver Journalismus, der auf Friedensstiftung hin abzielt. Ziel des Workshops ist ein grundlegendes Verständnis in die Arbeitsweisen im Friedensjournalismus und eine praktische Einübung anhand von aktuellen Themen.

Einrichtungen (1)
Wo und wann

Lage

Beginn

Wien (Österreich)
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Währinger Straße 81/12, 1180

Beginn

auf Anfrage

Fragen & Antworten

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Konfliktanalyse
Impulsvortrag zum 1x1 des Friedensjournalismus
Friedensjournalistische Interviewführung und Recherche
Fertigstellung eines Beitrags im Anschluss an das Seminar

Dozenten

Mag. Andreas H. Landl
Mag. Andreas H. Landl
Deeskalierende Medienarbeit, emanzipatorische Burschen+Männerarbeit,

http://www.zimd.at/mag-andreas-h-landl

Themenkreis

Friedensjournalismus wurde im europäischen Raum erstmals professionell von Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried, einem Vertreter des Pazifismus, als Beruf ausgeübt. Er legte 1901 in der Publikation "Unter der Weißen Fahne - Aus der Mappe eines Friedensjournalisten" zahlreiche seiner Arbeiten vor, um anderen Journalisten zu zeigen, was diese Art des Journalismus von der Konfliktberichterstattung der Yellow Press unterscheidet. 1908 gründete er die "Union de la Presse pour la Paix" (Internationale Presse Union für den Frieden) in Wien, da Französisch damals internationale Arbeitsprache war. Die wichtige friedensjournalistische Arbeit Frieds entsprach auch den Bemühungen um die Verständigung der Völker in Europa, die französische Persönlichkeiten wie z.B. Jean Jaurès entwickelt haben. Im Seminar wird daher besondere Rücksicht auf die Bedeutung der Arbeiten des Friedensnobelpreisträgers 1911 für die Frankophonie genommen.

Heute steht der Begriff international für einen Ansatz des norwegischen Friedensforschers Johan Galtung, der analog auch von "Gewalt-" bzw. "Kriegsjournalismus" spricht. Galtung versteht unter Friedensjournalismus eine kritische Berichterstattung aus Kriegsgebieten, die nicht die Sichtweise des Militärs übernimmt und sich lösungsorientiert für den Frieden einsetzt.