Dietrich Bonhoeffer (1906-1945): Leben, Werk und Widerstand -

VHS Würzburg
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Wichtige informationen

Tipologie Seminar
Beginn Würzburg
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  • Seminar
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Beschreibung

Aktuelles, das in der Zeitung steht, diskutiert wird zu hinterfragen, politische Streitpunkte, kommunale Ereignisse oder Gedenktage aufzugreifen und zu durchleuchten, ist unser Ziel im Programmbereich Gesellschaft. Aktuelles, heute als NEWS behandelt, ist oft nur noch für wenige Tage ein paar Schlagzeilen wert. "Infotainment" hat in den Medien nur noch 90 Sekunden Raum. Die vhs dagegen will Hintergründe aufspüren, Zusammenhänge erklären, Fachleute zu Wort kommen lassen, Raum zur Diskussion geben und zur eigenen Meinung herausfordern.

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Würzburg
Münzstraße 1, 97070, Bayern, Deutschland
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Themenkreis



Als Dietrich Bonhoeffer am 9. April 1945 hingerichtet wurde, lag Deutschland in Trümmern. Im Nachkriegsdeutschland galt er vielen – selbst in der Evangelischen Kirche, die sich in weiten Teilen dem Nationalsozialismus angedient hatte – als Aufrührer, der sich gegen den Staat gestellt hatte. Erst deutlich später wurde die theologische und menschliche Größe des gebürtigen Breslauers anerkannt, der es sich selbst und seiner Kirche zu keinem Zeitpunkt leicht gemacht hat. Er verstand Kirche als gelebte Kirche und forderte von ihr eine Rückbesinnung auf Jesus und auf die Bergpredigt, was besonders für junge Menschen attraktiv war und ist. Gebildet, aus gut bürgerlichem Elternhaus stammend, engagiert, kritisch - so ging er seinen Weg in tiefer christlicher Überzeugung. Seine Überzeugungen und die Konsequenz, mit der er sie vertrat, brachten ihn in die Kreise des Widerstands gegen Hitler. Gerd Berghofer begibt sich auf eine spannende Spurensuche, wobei er Leben und Werk dieses Theologen und Denkers und vor allem seine Rolle im Widerstand beleuchtet. In gewohnt präziser Weise wird der Autor ein Bild zeichnen, das Bonhoeffer wieder ins Bewusstsein der Zuhörer rückt und zeigt, wie aktuell die Botschaft des Theologen heute – gerade in diesen Tagen, wo Minderheiten in Deutschland erneut im Fokus stehen – noch ist.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Rudolf-Alexander-Schröder-Haus durchgeführt. Ohne Anmeldung, nur Abendkasse.

Gerd Berghofer arbeitet als Publizist, Rezitator und Kolumnist; er ist freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk und bei den Nürnberger Nachrichten. Er wurde u. a. mit dem Lyrikpreis der Künstlergilde Esslingen, dem Lyrikpreis des Freien Deutschen Autorenverbandes und dem Förderpreis des Verbandes Fränkischer Autoren ausgezeichnet.





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