Gewalt, Arbeit mit Tätern und Täterinnen

Forum Intervention
In Berlin und Schweicheln

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Beschreibung


Gerichtet an: Sozialpädagogen, Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen, Erzieher, Psychologen, Psychologinnen

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Berlin, Deutschland
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auf Anfrage
Schweicheln
Niedersachsen, Deutschland
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Dozenten

Edna Hansen-Beckers
Edna Hansen-Beckers
gewalttätige Mädchen und Jungen, gewalltätige Frauen

Michael Wenzel
Michael Wenzel
Gewalt von Jungen, Gewalt von jungen Männern

Themenkreis

THEMA: In den letzten Jahren ist Gewalt und damit verbunden auch die Arbeit mit Tätern und Täterinnen zunehmend in den Blickpunkt pädagogisch-psychologischen Interesses gerückt.
Viele Fachkräfte kommen bei diesen Klienten mit dem bisher gelernten pädagogischen “Handwerkzeug” nicht oder nur unzureichend weiter. Schließlich haben sie in Ihrem Beruf hauptsächlich gelernt, mit Opfern, traumatisierten oder geschädigten Menschen zu arbeiten.
Mit der gleichen Haltung, den gleichen Mitteln und Methoden versuchen viele nun, auch gewalttätige Klienten zu erreichen – häufig mit sehr wenig Erfolg. Zu widersprüchlich sind die Gefühle, die ein Täter oder eine Täterin bei uns allen auslöst. So reagieren manche Fachkräfte häufig mit Ratlosigkeit, moralisierender Aufklärung, Repression, bewusstem Übersehen oder Bagatellisierung und versuchen so, die Klienten von ihrem Tun abzubringen. Die Klienten nicken manchmal dazu, streiten Tatsachen häufig sogar gar nicht ab - verändern ihr Verhalten jedoch nicht.
Genau bei dieser Problemlage setzt unser Seminar lösungsorientiert an.

SEMINARINHALT:

Im Rahmen dieses Seminars werden wir uns auf verschiedenen Wegen den „Hintergründen“ der Gewalt nähern.
Sie lernen:

  • die gewaltfördernden Sozialisationsmuster der Klienten und Klientinnen kennen und verstehen,
  • die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen gewalttätigem, abwertenden und aggressiven Verhalten zu differenzieren,
  • vor diesem Hintergrund die Gefährlichkeit Ihrer Klienten genauer einzuschätzen,
  • Verhaltens- und Kommunikationsmodelle kennen, mit Hilfe derer Sie sich besser abgrenzen bzw. ihre Interessen besser durchsetzen können.
  • Auf der Grundlage dieses reflektierten Verständnisses können Sie in diesem Seminar Ihre bisherigen Interventionen überprüfen, mit unseren Modellen abgleichen, um dadurch neue zu Ihnen passende und „funktionierende“ Interventionen zu entwickeln. (genderorientierte Gewaltberatung / Gewaltpädagogik nach dem Hamburger Modell.)

METHODEN:

  • Prozeß-, teilnehmer- und handlungsorientierter Seminarablauf
  • Kurzinputs
  • Arbeit in Kleingruppen
  • Möglichkeit zur Besprechung von Fällen aus Ihrer täglichen Praxis
  • Praxisübungen

ZIELGRUPPE: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in psychosozialen Einrichtungen.


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