Gua Sha und Trocken-Schröpfen in der Schmerztherapie

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Heute gilt: E-Learning in all seinen Facetten ist angekommen in der IHK.Weiterbildung. E-Learning-Komponenten sind integraler Bestandteil vieler IHK-Qualifizierungen: als lehrgangsbegleitende Community, als reines Online-Angebot oder – meistens – als Blended-Learning-Angebot, d. h. einer Mischform aus Präsenzunterricht und E-Learning. Die starke Präsenz der neuen Lehr- und Lernformen in der IHK-Weiterbildung macht ein eigenständiges Portal für diese Angebote überflüssig.Zertifikat (Befähigungsnachweis)

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Beschreibung des Seminars

Das Schröpfen ist eine mehr als 5000 Jahre alte Therapieform. Die Haut stellt den sichtbaren Teil des menschlichen Körpers dar und erfüllt eine Reihe kommunikativer Funktionen. Zur Reizaufnahme und damit zur Oberflächensensibilität ist die Haut mit unterschiedlichen Typen von Rezeptoren ausgestattet. Das macht die Haut zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Außen- und Innenwelt.
Die Hauptwirkung der Schröpfkopfmassage basiert auf Entstehung von Hyperämie an massierten Hautarealen, wo die Hautrezeptoren durch Vakuum gereizt werden. Bei der Schröpfkopfmassage wird die Durchblutung des Gewebes erhöht; dieses führt zu einer Erwärmung und Lockerung der Muskulatur. Sie wirkt auch stark entgiftend. Die toxischen Substanzen, wie z.B. Salze, Azeton, Gallensäure, Harnstoff, Bruchstücke von Viren und Bakterien, welche meistens im Bindegewebe angehäuft sind, werden bei der Massage durch die Haut ausgeschieden.

Gua Sha und Trocken-Schröpfen sind sogenannte Volksheilweisen und in verschiedenen Kulturen weltweit verbreitet. Der Wirkungsweise liegen östliche Heilverfahren zugrunde, bei denen Schmerzen und Beschwerden Ausdruck eines gestörten Energieflusses sind. Über die Reflexzonen des Rückens wird die Tätigkeit von Körperorganen angeregt, Ausscheidungsfunktionen gestärkt und das Immunsystem aktiviert.

Als Zubehör für die Gua Sha Therapie werden Schaber aus Jade oder Wasserbüffelhorn und Öl verwendet. Durch das Schaben oder Schröpfen löst sich der Blutstau und an den betroffenen Stellen werden viele kleine Blutergüsse (ähnlich einem `Knutschfleck`) unter der Hautoberfläche sichtbar.

Vorherige Schmerzen und Beschwerden können nach dem Auflösen der Stagnation nachlassen oder sogar verschwinden.

Die weiteren Wirkungen kurz zusammengefasst: Verbesserung von peripherer Blutzirkulation und extrazellulären Flüssigkeiten, Förderung von Lymphabfluss, Verbesserung der Nähr- und Sauerstoffversorgung des Gewebes, Stärkung des Immunsystems, Stoffwechselförderung, Hautstraffung, Verbesserung von Tonus und Elastizität der Muskeln, Öffnung der Schweiß- und Talgdrüsen; auch eine chronische Müdigkeit und allgemeiner Energiemangel werden positiv beeinflusst.

Indikationen: Spannungskopfschmerzen, Migräne, Gelenkarthrosen, Myogelosen, Ischialgie, HWS-Syndrom und andere orthopädische Störungen, Infektanfälligkeit, Erkältungen im akuten Stadium, Asthma, Cellulite usw.

Dieses Seminar soll Theorie und praktische Anwendung vermitteln und durch ausgiebiges Üben Sicherheit geben.