Klassische Homöopathie Grundkurs

Akademie zur Berufsausbildung für Heilpraktiker GbR
In Berlin

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Wichtige informationen

  • Kurs
  • Berlin
  • Dauer:
    12 Monate
Beschreibung

Vermittlung der theoretischen und praktischen Grundlagen der Klassischen Homöopathie. Befähigung der Kursteilnehmer zu selbständigem therapeutischem Arbeiten.
Gerichtet an: Heilpraktiker, Heilpraktikeranwärter, Ärzte

Wichtige informationen Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Handjerystraße 22, 12159, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Der Kurs setzt schulmedizinische Kenntnisse in Physiologie und Pathologie voraus.

Themenkreis

Dieser Kurs konzentriert sich auf die Methodik der Klassischen Homöopathie.

Er befähigt Sie, eine Behandlung nach den Grundsätzen der Klassischen Homöopathie am Patienten selbständig durchzuführen und zu steuern. Sie führen mit Abschluss des Kurses eine Patienten-Live-Anamnese durch und verfassen eine Seminararbeit, bei der Sie Anamnese, Repertorisation und Mittelvorschlag schriftlich ausformulieren.

Dieser Kurs ist der erste von zwei Teilen unserer von der Stiftung Homöopathiezertifikat zertifizierten Ausbildung in Klassischer Homöopathie.


Rahmenplan:

Geschichtliche und methodische Grundlagen

Von Hahnemann zur “Medizin der Zukunft”. Große Homöopathen und ihre Denkansätze. Die Homöopathie in der Welt.

Wir schlagen einen Bogen, angefangen bei Hahnemann über den amerikanischen Kentianismus, die Schweizer Schule (Voegeli, Künzli), die Südamerikanischen Ansätze (Ortega, Paschero, Candegabe) bis hin zu zeitgenössischen Ansätzen (Sankaran, Scholten etc.). Insbesondere werden wir erörtern, welche Auswirkung die verschiedenen Denkansätze auf unsere spätere Praxisarbeit haben wird.

Homöopathische Arzneien

Arzneimittelprüfung – Arzneimittelbild - Arzneimittellehren

Nach dem homöopathischen Ähnlichkeitsgesetz kann diejenige Arznei einen Kranken heilen, die bei Einnahme durch einen gesunden Menschen Symptome hervorbringt, die denen es Erkrankten ähnlich sind. Um solche Symptome herauszufinden, werden homöopathische Arzneimittel an gesunden Menschen geprüft.. Über diese Prüfungen ergeben sich für die Arzneien bestimmte Profile oder Bilder. Diese Bilder werden ergänzt durch Erkenntnisse aus der Chemie, Physik, Toxikologie und klinischen Praxis. Die Bilder werden in sog. Arzneimittellehren zusammengefasst

Anamnese, Symptomatologie und Repertorisation

Es handelt es sich um einen Kernbereich homöopathischer Methodik. Sie lernen, wie Sie vom Beschwerdebild des Patienten zum individuellen Arzneimittel finden. Dazu gehört, Krankheitsfall und Krankheitssymptome richtig aufzunehmen und zu dokumentieren (Anamnese), die Krankheitssymptome richtig zu werten (Symptomatologie) und mit der Technik der Repertorisation die für die Symptome passende homöopathische Arznei zu finden.

Anamnese I: Grundlagen und Übungen

Hier lernen Sie, wie Sie die Krankengeschichte des Patienten richtig erfasse.

Jeder Teilnehmer wird zunächst in einem Rollenspiel einen Teil der Live- persönlich planen, gestalten und durchführen. Jeder Einzelschritt von der Begrüßung des Patienten über das Anamnesegespräch, Hierarchisierung der Symptome und Repertorisation wird gemeinsam in der Gruppe eingeübt.

Anamnese II: Live-Anamnese – die Umsetzung des Rollenspiels in die Patientenpraxis

Die Teilnehmer führen in der Lehrpraxis Arche medica an Patienten eine Anamnese nach den Grundsätzen der Klassischen Homöopathie durch. Durch das vorangegangene Rollenspiel sind sie für diese „Live-Situation“ optimal vorbereitet.

Symptomatologie - Vom Symptom zur Arzneimittelfindung.

Klassifikation, Wertigkeit und Hierarchisierung der Symptome

Hier zeigt sich der holistische (ganzheitliche) Ansatz der Homöopathie. Es wird auf den ganzen Menschen eingegangen, nicht nur auf die einzelne Hauptbeschwerde, mit der der Patient zum Therapeuten kommt. Emotionale und psychische Symptome werden in der Homöopathie genauso berücksichtig wie körperliche Symptome. Wichtig ist aber, dass diese verschiedenen Symptome richtig beschrieben (klassifizier) und gewertet werden, um das Gesamtbild der Erkrankung richtig einzuschätzen.

Repertorisation - Die Basistechniken des Repertorisierens anhand von

Fallbeispielen aus der Praxis.

Die in der Anamnese aufgenommenen und hierarchisierten Symptome werden in die Rubriken der Repertorien „übersetzt“. Repertorien sind große Datenbanken, die das hunderte von Jahre alte Wissen aus Arzneimittelprüfungen und klinischer Praxis vernetzen. Repertorien helfen dem Therapeuten, von den herausgefundenen Krankheitssymptomen des Patienten auf die für ihn passende homöopathische Arznei zu schließen.

Dank der Fortschritte in der Computertechnik gibt es für die homöopathische Arbeit inzwischen hervorragende Computer-Software. Dazu steht unseren Schülern Computer und Beamer-Präsentation zur Verfügung.

Gabenlehre: Ich habe mich für das richtige Mittel entschieden. Wie gebe ich es? Welche Potenzart, welche Potenz, wieviel, wie oft, wann, was ist noch zu beachten? Der sinnvolle Einsatz der Potenzarten (D-, C- und LM-Potenzen).

Anstatt zu polarisieren, werden wir lernen, die verschiedenen Ansätze sinnvoll zu nutzen. Der besondere Brennpunkt für die verschiedenen Denkansätze ist die Frage der Potenzwahl (D-Potenzen, C-Potenzen, LM-Potenzen), welches historische und wissenschaftstheoretische Gründe hat (Stichwort: Lohschmidt’sche Zahl). An der ABfH werden alle Potenzarten eingesetzt, Maßstab sind die individuellen Bedürfnisse des Patienten. In dem Zusammenhang wird auch detailliert auf das Herstellungsverfahren homöopathischer Arzneien eingegangen.

Reaktionslehre - Das Mittel wurde gegeben. Ein Prozess wird in Gang gesetzt. Können wir ihn auch angemessen interpretieren und steuern?

Nach der ersten Verschreibung können sehr verschiedene Reaktionen auftreten: Beschwerden können bleiben, sich verschlimmern, verbessern oder ganz verschwinden oder es können neue Beschwerden auftreten. Hier muss der homöopathische Therapeut Bewertungskriterien dafür haben, ob sich der Prozess in die richtige Richtung entwickelt, ob er die Arznei in gleicher oder anderer Stärke wiederholt, abwartet oder das Mittel wechselt.

Miasmenlehre - Wie man auch therapieresistente Fälle “knacken” kann.

Modelle zur Behandlung der Chronischen Krankheiten und ihre praktische Umsetzung.

Hahnemann hat als Miasmen die Psora, Sykosis und Syphilis in die Homöopathie eingeführt. Miasma in dem Sinne der Homöopathie ist eine chronische Grunderkrankung, die sich hinter vielfältig auftretenden Krankheitssymptomen verbirgt.


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