Ludwig Wittgenstein - der Denker der Logik und der Sprache

VHS Würzburg
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Beschreibung

Aktuelles, das in der Zeitung steht, diskutiert wird zu hinterfragen, politische Streitpunkte, kommunale Ereignisse oder Gedenktage aufzugreifen und zu durchleuchten, ist unser Ziel im Programmbereich Gesellschaft. Aktuelles, heute als NEWS behandelt, ist oft nur noch für wenige Tage ein paar Schlagzeilen wert. "Infotainment" hat in den Medien nur noch 90 Sekunden Raum. Die vhs dagegen will Hintergründe aufspüren, Zusammenhänge erklären, Fachleute zu Wort kommen lassen, Raum zur Diskussion geben und zur eigenen Meinung herausfordern.

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Würzburg
Münzstraße 1, 97070, Bayern, Deutschland
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Logik

Themenkreis



Ludwig Wittgenstein (1889-1951), aus einer wohlhabenden österreichisch-jüdischen Industriellenfamilie stammend, war das Jüngste von acht Kindern. Nach einem Ingenieurstudium begab er sich nach England, wo er sich in Manchester zunächst der Fortentwicklung von Flugzeugmotoren widmete, ehe er sich dann am berühmten Trinity College in Cambridge Fragen der Philosophie und insbesondere der Logik zuwandte. Er lernte den Philosophen und Mathematiker Bertrand Russell kennen, der ihn fortan unterstützte und förderte. Nach dem Ersten Weltkrieg erschien 1921 sein Hauptwerk, den Tractatus logico-philosophicus, mit dem er wichtige Grundlagen für den Logischen Positivismus schuf. 1939 kehrte Wittgenstein nach Cambridge zurück, wo er Professor für Philosophie wurde und die englische Staatsbürgerschaft annahm. Die Denkweise dieses außergewöhnlichen Philosophen des 20. Jh. ist scharf und konsequent, dennoch gab es immer wieder Brüche: 1914 beschloss Wittgenstein, sein nicht unerhebliches Erbe für wohltätige Zwecke auszugeben, nach dem Ersten Krieg entschied er sich, einfacher Volksschullehrer zu werden, und zog sich in die Einsamkeit zurück und im Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Pfleger in einem Londoner Krankenhaus und beschäftigte sich mit medizinischen Fragen. Der Vortrag bietet einen Überblick über das vielschichtige Leben Wittgensteins und seine phliosophischen Vorstellungen über Logik und Sprachphilosophie.

Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.




Kurstermine
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Datum
Uhrzeit




1.
Do., 10.03.2016
18:00–19:30 Uhr


2.
Fr., 11.03.2016
18:00–19:30 Uhr




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