Pädagogik

Paris-Lodron-Universität Salzburg
In Salzburg (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Salzburg (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

(a) Kenntnis der wichtigsten theoretischen Grundlagen für das Diagnostizieren, Beraten und Intervenieren sowie exemplarische Kenntnisse von Beratungs- und Interventionsfeldern. (b) Fähigkeit, diese Kenntnisse abgestimmt auf konkrete Situationen und zielgerichtet einzusetzen und Ziele und Tätigkeiten im Bereich des Diagnostizierens, Beratens und Intervenierens kritisch zu reflektieren. (c) Fähigkeit, mit KlientInnen, Ratsuchenden, BildungsteilnehmerInnen und Betroffenen angemessen umzugehen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Salzburg
Kapitelgasse 4-6, A-5020, Salzburg, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

- österreichisches Reifeprüfungszeugnis oder gleichwertiges ausländisches Abitur bzw. Studienberechtigungsprüfung für das beantragte Studium, - in- oder ausländischer postsekundärer, mindestens dreijähriger, Studienabschluss (Fachhochschule, PädAK, anerkannte in- oder ausländische Hochschulabschlüsse), - Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Lehrgangs universitären Charakters

Themenkreis

Aufbau und Ablauf des Studiums

Die Studieneingangsphase enthält Lehrveranstaltungen mit einführendem Charakter und besteht aus Lehrveranstaltungen des 1. und 2. Semesters. Lehrveranstaltungen der Semester 3 bis 6 sowie
Lehrveranstaltungen der Semester 1 und 2, sofern diese nicht der Studieneingangsphase zugeordnet sind, haben vertiefenden Charakter.

Zur Studieneingangsphase zählen folgende Lehrveranstaltungen:
Vorlesung: Einführung in die Erziehungswissenschaft I,
Vorlesung: Theorien der Erziehung und Bildung,
Vorlesung: Einführung in die Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie,

Vorlesung: Sozialwissenschaftliche Methodologie.
Das Vorziehen von Lehrveranstaltungen aus dem Masterstudium ist nicht zu lässig. Die einzelnen Lehrveranstaltungen dieses Bachelorstudiums aufgelistet. Die Zuordnung zur Semesterfolge ist eine Empfehlung und stellt sicher, dass die Abfolge der Lehrveranstaltungen optimal auf Vorwissen aufbaut und der Jahresarbeitsaufwand 60 ECTS-credits nicht überschreitet.

Tätigkeitsfelder, berufliche Praxisfelder und Schlüsselqualifikationen: Eine Eingrenzung der typischen Tätigkeitsbereiche und Praxisfelder künftiger AbsolventInnen ist nur in großen Umrissen möglich. Das Berufsfeld ist heterogen und einem raschen Wandel unterwerfen. Derzeit bietet sich
eine Vielfalt von möglichen Anwendungsbereichen des im Studium erworbenen Wissens, z.B. Jugend- und Sozialarbeit, LehrerInnenaus- und -weiterbildung, Berufs-, Bildungs- und Laufbahnberatung,
Erwachsenenbildung, Gestaltung von Betreuungs- und Freizeitangeboten, Herstellung von Lernmedien, Arbeit in heilpädagogischen Heimen und Betreuungseinrichtungen für Behinderte. Deshalb muss den übergreifenden und grundlegenden Fähigkeiten ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. In diesem Curriculum wird daher von der bisher üblichen vertikalen (fachbezogenen) Einteilung der spezifischen Kompetenzen nach klassischen pädagogischen Fachbereichen
(Sozialpädagogik, Schulpädagogik, Sonderpädagogik, Erwachsenenbildung, etc.) abgegangen. Im Curriculum werden für das Praxisfeld wichtige horizontale (fachübergreifende) Kompetenzen identifiziert und definiert, die im Bachelorstudium erworben werden.

Pädagogische Theorie-Praxis-Kompetenz

Erfahrungsgeleitete Theorie: Ziel ist das Kennenlernen von pädagogischen Berufsfeldern und Schlüsselqualifikationen und insbesondere die Vermittlung folgender Kompetenzen:

(a) diagnostische Kompetenz: theoriegeleitetes Identifizieren und Erklären von Ereignissen und Prozessen in erzieherischen Interaktionszusammenhängen

(b) Beratungskompetenz: basierend auf der diagnostischen Kompetenz die Unterstützung Ratsuchender und

(c) Präventions- und Interventionskompetenz: direkte Einflussnahmen, um erzieherische Interaktionen zu steuern und/oder zu verändern. Inhaltlich geht es insbesondere um die Stärkung von Potentialen, die Bewältigung von Problemen, den reflektierten Umgang mit Krisenerfahrungen und Brüchen, um Vorbeugung, Konfliktvermeidung und Konfliktbewältigung in unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern wie Familie,

erzieherischen Institutionen (z.B. Heime, Beratungsstellen) und weiteren sozialpädagogischen Kontexten, ferner Schule und Unterricht (z.B. Berücksichtigung von Störungen des Lehr-Lern- Prozesses)

Grundwissen Pädagogik

Das Fach soll Studierenden Einblicke in die Organisation und den mehrdimensionalen Charakter der Erziehungswissenschaft gewähren und grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln.
Dazu gehören:
(a) Kenntnis disziplinrelevanter Begriffe (Grundbegriffe wie Erziehung, Bildung, Lernen, Entwicklung, Sozialisation, usw., einschließlich ihrer historischen Entstehung und Entwicklung)

(b) Beherrschen grundlegender Schritte in verschiedenen Methoden (professionelle Betrachtung des erzieherischen Alltags, phänomenologische Beschreibung, empirische Datengewinnung, hermeneutische Interpretation, sprachkritische Analysen und Dekonstruktion von Texten)

(c) Auseinandersetzung mit Theorien und Konzepten individueller und institutioneller Bildung vor dem Hintergrund globaler Entwicklungen im Bereich der Bildungssysteme; und

(d) Grundzüge der Geschichte von Erziehung und Bildung von der Aufklärung bis zur Gegenwart kennen.

Winter Semester 2009

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 6. Juli 2009 bis Freitag, 30. Oktober 2009

Nachfrist Ende
30. November 2009

Sommer Semester 2010

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 11. Jänner 2010 bis 31. März 2010

Nachfrist Ende
30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86 pro Semester zu entrichten. Wird die beitragsfreie Zeit überschritten, so sind der Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 zu entrichten.

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