Produkthaftung und technische Entwicklung

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  • Seminar
  • Anfänger
  • Stuttgart
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Stuttgart
Hamletstr. 11, 70563, Baden-Württemberg, Deutschland
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Themenkreis

Produkthaftung und technische Entwicklung- Praxisbezogene Informationen zur Produkthaftung

  1. Grundlagen der Produkthaftung und CE-Kennzeichnung
  2. Arbeitsbereiche bei Produkthaftung und CE-Kennzeichnung
  3. Prozesse zur Minimierung von Haftungsrisiken
  4. Verantwortung von Geschäftsleitung und Mitarbeitern
  5. Spezielle Anforderungen des Rechtssystems der USA
  6. Anforderungen an die Technische Dokumentation

Programm

Rechtsgrundlagen der Haftung
- Zuordnung der Produkthaftung
- Definition von Begriffen
- Auswirkung der Produkthaftung in der praktischen Rechtssprechung

Die Haftungsbereiche
- Konstruktionshaftung / Entwicklungshaftung
- Produktionshaftung
- Instruktionshaftung
- Produktbeobachtungshaftung

Fehlerhafte Produkte und Ihre Auswirkungen auf den Hersteller
- Analyse von Gerichtsurteilen über Fehler und Mängel an technischen Produkten

Die Verantwortlichkeiten
- Die Organisationspflicht der Geschäftsleitung
- Die persönliche Haftung von Mitarbeitern
- Die Haftung von Zulieferfirmen

Wechselwirkungen zu EG-Richtlinien und anderen Rechtssystemen
- Erfassen möglicher Gefährdungen während der Entwicklung; Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahren
- Wechselwirkungen zu EG-Richtlinien
- Produkthaftung in den USA

Die Gefährdungsanalyse
- Analysetechniken
- Vorgaben aus Richtlinien und Normen
- Maßnahmen zur Beseitigung von Gefahren

Pflicht zur Dokumentation
- Dokumentieren der erarbeiteten Lösungen
- Informieren über Restgefahren

Diskussion spezieller Fragen der Seminarteilnehmer zur Umsetzung

- Änderungen vorbehalten -

Zum Thema

Jeder Hersteller ist verantwortlich für die Sicherheit seiner Produkte. Die gilt ganz besonders im technischen Bereich. Häufig kommen die Mängel erst zum Vorschein, wenn es zu spät ist. In vielen Fällen zeigen dann Gerichtsverfahren die Schwachstellen auf:

  1. Im Schadensfall analysieren Berufsgenossenschaft, Polizei und Staatswaltschaft die Unfall-Ursachen
  2. Bei den Ermittlungen muß vor allem der Hersteller nachweisen, daß er die gesetzlichen Vorgaben erfüllt hat (Beweislast-Umkehr).

Oft sind Entwicklern und Konstrukteuren die Zusammenhänge über die gesetzlichen Vorgaben nicht bekannt.

  1. Risiken lassen sich rechtzeitigabschätzen. Durch gezielte Untersuchungen können mögliche Gefährdungen bereits im Entwicklungsstadium erkannt und beseitigt werden.

Zielsetzung des Seminars

Die Teilnehmer erkennen die gesetzlichen Vorgaben an die Sicherheit von Produkten, Geräten, Maschinen und Anlagen.
Fallbeispiele zeigen typische Gefährdungs-Potentiale an technischen Produkten. Es werden Wege aufgezeigt, wie sich mögliche Risikenrechtzeitig erkennen und beseitigen lassen.

Zielgruppe
Entwickler, Konstrukteure und Geschäftsführer aus Unternehmen, die technische Produkte herstellen.

Referent:
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Bräuninger, Bräuninger Technologie, Weinstadt

Seit 1994 wird von Herrn Bräuninger eine beratende und unterstützende Tätigkeit im Bereich der CE-Kennzeichnung ausgeführt. Dort entstanden Beziehungen zum Problemfeld Produkthaftung.
Bei einem breitgefächerten Kundenstamm im Bereich Maschinen und Anlagenbau wurden die verschiedensten praktischen Erfahrungen mit dem Problemfeld gesammelt.
Dipl. Ing. im Bereich Maschinenbau. Seit 1994 selbständiges Ingenieurbüro für Technische Dokumentation, CE-Beratung und Konstruktion. Mitglied im Ingenieurverbund für technische Dienstleistungen.


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