Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
In Hannover

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  • Master
  • Hannover
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Eine spezifische Berufsqualifizierung in den Profilen Lernförderung / Erziehungshilfe oder Sprach- und Kommunikationstherapie bietet der Masterstudiengang Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften. Das gestufte System sonderpädagogischer Unterstützungsmaßnahmen in Deutschland reicht von integrierter Unterstützung bis hin zu separierten Maßnahmen in speziellen sonderpädagogischen oder auch klinischen Einrichtungen.

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Veranstaltungsort(e)

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Hannover
Schloßwender Straße 1, 30159, Niedersachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für die Bewerbung zum Masterstudiengang ist ein akademischer Hochschulabschluss (mindestens Note 2,5) in Sonderpädagogik oder einem fachlich eng verwandten Studiengang erforderlich.

Themenkreis

Eine spezifische Berufsqualifizierung in den Profilen Lernförderung / Erziehungshilfe oder Sprach- und Kommunikationstherapie bietet der Masterstudiengang Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften. Das gestufte System sonderpädagogischer Unterstützungsmaßnahmen in Deutschland reicht von integrierter Unterstützung bis hin zu separierten Maßnahmen in speziellen sonderpädagogischen oder auch klinischen Einrichtungen. Sonderpädagoginnen und -pädagogen klären für den Einzelfall, an welchen Ort die bestmögliche Förderung gewährleistet werden kann, koordinieren die notwendigen Maßnahmen und führen sie auch selbst durch.

Beschreibung des Faches

Sonderpädagogik ist keine andere, besondere Pädagogik, sondern eine Pädagogik, die sich mit speziellen Fragestellungen zu besonderen Problemlagen beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in erschwerten oder problematischen Lebenssituationen und mit spezifischen Beeinträchtigungen der Sprache, des Lernens oder problematischen Verhaltensweisen. Einzelne werden in ihren individuellen Fähigkeiten und persönlichen Grenzen in Förderung, Beratung und Therapie berücksichtigt. Dafür werden Inhalte aus benachbarten Wissenschaften wie Soziologie, Psychologie, Medizin, Sprach- und Kommunikationswissenschaft herangezogen.

Das gestufte System sonderpädagogischer Unterstützungsmaßnahmen in Deutschland reicht von integrierten (innerhalb der Regeleinrichtungen) bis hin zu separierten, auch rehabilitativen Maßnahmen in speziellen sonderpädagogischen oder auch klinischen Einrichtungen. Aufgabe der Sonderpädagoginnen und -pädagogen ist es, für den Einzelfall zu klären, an welchem Ort die bestmögliche Förderung bzw. Rehabilitation gewährleistet werden kann, die notwendigen Maßnahmen zu koordinieren und diese auch selbst durchzuführen sowie zu reflektieren.

Tätigkeitsfelder und Berufsmöglichkeiten

Beide Studienschwerpunkte ermöglichen Tätigkeiten in Lehre und wissenschaftlicher Forschung an Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen. Weitere Bereiche sind Konzeptentwicklung, wissenschaftliche Dokumentation und Evaluation sowie übergreifende Organisation und Management. Je nach Studienschwerpunkt sind die Absolventinnen und Absolventen des Weiteren zur Übernahme von (Leitungs-) Funktionen im Bereich der Lernförderung und Erziehungshilfe beziehungsweise der Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie befähigt. Sonderpädagogen und -pädagoginnen mit dem Studienschwerpunkt Lernförderung und Erziehungshilfe können zum Beispiel in beratenden Einrichtungen der Familienhilfe arbeiten. Der Studienschwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie qualifiziert zur Tätigkeit in sprachtherapeutischen / logopädischen Praxen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen und Kindergärten, außerdem zur Koordinations- und Supervisionstätigkeit in einem Therapeutenteam in der Rehabilitation von Kommunikationsstörungen.

Studienprofil

Das fachwissenschaftliche Spektrum der Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover reicht von der Grundlagenforschung bis hin zu hochspezialisierten Forschungsfragestellungen. Der Studiengang ermöglicht eine spezifische Berufsqualifizierung in den Profilen Lernförderung / Erziehungshilfe oder Sprach- und Kommunikationstherapie. Neben den Bereichen Diagnostik sowie Intervention und Evaluation wird in Hannover ein besonderer Schwerpunkt auf den Bereich der Forschungstheorien und Forschungsmethoden gelegt. Durch die Angebote zu wissenschaftlichen Forschungsmethoden in Psychologie und Soziologie sowie durch die Einbindung von Studierenden in die aktuellen Forschungsprojekte am Institut für Sonderpädagogik und an der Medizinischen Hochschule Hannover wird eine Ausbildung mit hohen theoretisch reflektierten Praxisanteilen, einer reflektierten Auseinandersetzung mit Forschungsergebnissen und dem Sammeln eigener Forschungserfahrungen gewährleistet.

Studieninhalt

Der Studiengang umfasst den Kernbereich „Forschungstheorien und Forschungsmethoden“ sowie die beiden Kompetenzbereiche „Diagnostik“ und „Intervention und Evaluation“. In diesen Bereichen eignen sich die Studierenden zunächst ein vertieftes Grundlagenwissen (zum Beispiel Diagnostik, Forschungsmethoden) sowie ein an den aktuellen Forschungsfragen orientiertes Fachwissen an (Pflichtbereich). Die Vertiefung und Anwendung des Grundlagenwissens sowie die Aneignung spezifischer Kompetenzen erfolgt jeweils in den Schwerpunkten Lernförderung/Erziehungshilfe oder Sprach- und Kommunikationstherapie (Wahlpflichtbereich). Hier setzen sich die Studierenden mit weiteren Forschungstrends und Forschungsfragen, mit speziellen Projekten und deren Präsentation, mit Diagnostik (-verfahren) und deren Auswertung sowie mit spezifischen Interventionsmaßnahmen/ -strategien und deren Evaluation in der Praxis auseinander.

Der Studienschwerpunkt Lernförderung/Erziehungshilfe beinhaltet eine forschungsorientierte Auseinandersetzung mit Formen der sonderpädagogischen Unterstützung, Förderung, Beratung, Konsultation und Kooperation in Kontexten wie Heimerziehung, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendstrafvollzug, Kinder- und Jugendhilfemaßnahmen, schulergänzenden Maßnahmen/Lernbegleitung, vorschulische Förderung und Frühförderung sowie berufliche Rehabilitation.

Der Studienschwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie beinhaltet eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Formen, Schwerpunkten und Arbeitsfeldern der Sprach- und Kommunikationstherapie und Interventionsansätzen und -programmen, die der Unterstützung von Menschen zur Herstellung oder Verbesserung ihrer kommunikativen Möglichkeiten dienen, sowie Evaluationsmethoden zur Überprüfung ihrer Wirksamkeit.

Praktikum

Während des außerschulischen Masterstudiengangs werden praktische Anteile in Form eines Projektes im Kernbereich „Forschungstheorien und Forschungsmethoden“ sowie in Form von jeweils einem Praktikum innerhalb der beiden Kompetenzbereiche „Diagnostik“ (3 Wochen) und „Intervention und Evaluation“ (5 Wochen) absolviert.

Empfohlene Fähigkeiten

Für den Studiengang wird ein Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen und wissenschaftlichem Arbeiten in sonderpädagogischen Handlungskontexten vorausgesetzt. Die Studierenden sollten darüber hinaus die Bereitschaft zu engagierter Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen und in problematischen Lebenslagen mitbringen. Zentral sind Schlüsselkompetenzen wie kooperative und kommunikative Fähigkeiten, die Bereitschaft zur Teamarbeit sowie zur Reflexion eigener Forschungserfahrungen im Anwendungskontext.

Fremdsprachenkenntnisse

Bewerberinnen und Bewerber müssen Kenntnisse der englischen Sprache nachweisen. Es besteht die Möglichkeit, den Nachweis über die Teilnahme an dem Kurs „Englisch für Sonderpädagogik“ des Fachsprachenzentrums der Leibniz Universität im ersten Studienjahr nachträglich zu erbringen.

Studiendauer Regelstudienzeit: 4 Semester

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Bewerbungsfirst :- 15.07.2009

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeitrag 500 Euro pro semester. Studiebeitrag für das Wintersemester 2009 274,06 Euro.

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