Symposium Schwerbehinderte Menschen im Beruf

Poko-Institut
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Als Schwerbehindertenvertreter oder Beauftragter des Arbeitgebers vertreten Sie die Interessen schwerbehinderter Menschen, fördern die berufliche Integration und stellen die Einhaltung der Arbeitgeberpflichten sicher. Sie sind diejenigen, die geeignete Maßnahmen suchen, um für die schwerbehinderten Menschen im Betrieb eine möglichst dauerhafte und behinderungsgerechte Beschäftigung zu finden, sich für eine verbesserte Integration einzusetzen und diese nachhaltig zu sichern.

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München
81925, Bayern, Deutschland
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Als Schwerbehindertenvertreter oder Beauftragter des Arbeitgebers vertreten Sie die Interessen schwerbehinderter Menschen, fördern die berufliche Integration und stellen die Einhaltung der Arbeitgeberpflichten sicher. Sie sind diejenigen, die geeignete Maßnahmen suchen, um für die schwerbehinderten Menschen im Betrieb eine möglichst dauerhafte und behinderungsgerechte Beschäftigung zu finden, sich für eine verbesserte Integration einzusetzen und diese nachhaltig zu sichern. Ihr Anliegen muss es sein, Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen zu erwirken, Ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich durch Leistung am Arbeitsplatz zu bewähren und damit die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Arbeits- und Berufsleben zu erreichen. Viele Aufgaben also und eine hohe Verantwortung, um gute Bedingungen für die Teilhabe behinderter Menschen im Beruf zu schaffen.

Auf den Punkt: In diesem Symposium lernen Sie die verschiedenen Facetten der Arbeit schwerbehinderter Menschen im Betrieb kennen und erhalten einen Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen und ihre strategische Umsetzung in die Praxis. Von der Bereicherung des Unternehmens durch Inklusion über aktuelle Rechtsprechung und Tendenzen in der Gesetzgebung bis hin zur Rolle der SBV bzw. des Beauftragten des Arbeitgebers im betrieblichen Gesundheitsmanagement und den Möglichkeiten der erfolgreichen Berufsausbildung und Qualifizierung behinderter Menschen.

1. Tag

Aktuelle Rechtsprechung und Tendenzen der Gesetzgebung

  • Schadensersatz und Entschädigung bei Benachteiligung wegen einer Behinderung
  • Krankheitsbedingte Kündigung schwerbehinderter Menschen
  • Beteiligung am BEM-Verfahren
    • welche Auswirkungen hat das neue Präventionsgesetz?
  • Kündigungsschutz schon in der Wartezeit und bei »leichter« Behinderung?
  • Rechtsprechungsänderung: Gleichstellung auch für den beruflichen Aufstieg
  • Anerkennung eines höheren Behinderungsgrades - alle Lebensbereiche zählen!
  • Achtung: Geringere Festlegung des Grades der Schädigungsfolge (GdS)
  • Rechtzeitige Beteiligung der SBV auch bei Abmahnung
  • Gesetzesinitiative zur Stärkung der Rechtsstellung der SBV

Konflikte schwerbehinderter Menschen aktiv lösen

  • Dynamik von Konflikten, Konfliktgegenstand, -verlauf und Konfliktparteien
  • Konflikte zwischen behinderten Menschen und Kollegen oder Vorgesetzten
  • Konfliktgespräche führen: Rahmenbedingungen, Aufbau, Nachbereitung, Gesprächstechniken
  • Konfliktanalyse, Muster erkennen, Ansatzpunkte eruieren
  • Klärung von Zielen und Konsequenzen der Konfliktbearbeitung

Aufgaben und Rechtsstellung der SBV

  • Beteiligungsrechte, Informations- und Anhörungsrechte
  • Zusammenarbeit von SBV und Schwerbehindertenbeauftragten des Arbeitgebers
  • Beanstandung von Maßnahmen des Arbeitgebers
  • Teilnahme an Betriebsrats, Ausschusssitzungen und Monatsgesprächen
  • Aussetzung von Beschlüssen des Betriebsrats
  • Verhandlung und Abschluss von Integrationsvereinbarungen und Präventionsförderung

Anliegen schwerbehinderter Menschen gekonnt aufs Papier bringen

  • Angelegenheiten der behinderten Mitarbeiter korrekt erfassen und vermitteln
  • Professionelle Unterstützung der schwerbehinderten Mitarbeiter, z. B. bei Mehrarbeit, behindertengerechtem Arbeitsplatz, Anträgen auf Kostenübernahme von Behörden, Stellungnahmen zu Gleichstellungsanträgen, Widersprüchen
  • Gute Argumentation und stichhaltige Begründungen
  • Komplizierte Inhalte verständlich machen
  • Klare Statements formulieren
2. Tag

Meine Rolle als SBV/Beauftragter des AG im betrieblichen Gesundheitsmanagement

  • Gesundheit langfristig sichern durch Prävention - gemeinsame Ziele der SBV und AG-Vertreter (GG, §§ 3, 5, 6 ArbSchG, BetrVG, SGB IX)
  • Grundlegende Handlungsfelder im BGM, wichtige Instrumente
  • Bausteine der Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung: Gesundheitsbericht, Mitarbeiterbefragung und Gesundheitszirkel (ArbSchG, ASIG)
  • Konkrete Schnittstellen: Wo das BGM zum SBV und AG-Vertreter-Thema wird
  • Die Interessenvertretungen von Mitarbeitern und Arbeitgeber als BGM-Gestalter: Ziele formulieren, Partner finden, gemeinsame Strukturen und Handlungspläne

Behinderungsgerechte und barrierefreie Arbeitsplatzgestaltung

  • Wann sind barrierefreie Arbeitsbedingungen erforderlich?
  • Behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung
  • Was ist machbar, wer hilft und wer bezahlt?
  • Arbeitshilfen - konkrete Beispiele aus der Praxis

Weil Unterschiede normal sind - Inklusion im Betrieb

  • Behindertenrechtskonvention umsetzen - was heißt das für den Betrieb?
  • Diskriminierung versus Chancengleichheit: Ansätze zur Umsetzung
  • Das Inklusionsteam: SBV, BR und Arbeitgeberbeauftragter als Wegbereiter
  • Barrierefreiheit und Umsetzung in der Praxis
  • Wie gelebte Inklusion den Arbeitsalltag bereichert

Berufsausbildung behinderter Menschen - erfolgreich mit Unterstützung der SBV und Arbeitgeberbeauftragtem

  • Behinderten Menschen durch Ausbildung eine Chance geben
  • Praktikum zur Erprobung und Eingliederungsqualifizierung
  • Rechte behinderter Azubis kennen - Berufsbildungsgesetz und besondere Regelungen nach dem SGB IX
  • Übernahme behinderter Auszubildender in ein Arbeitsverhältnis
  • Zusammenarbeit SBV - JAV - BR - Arbeitgeberbeauftragter



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