Technische Chemie - Materialchemie

Technische Universität Wien
In Wien (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Master
  • Wien (Österreich)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

AbsolventInnen des Studiengangs 'Materialchemie' haben ein breites, auf chemischen und physikalischen Grundlagen aufgebautes Verständnis der Beziehungen zwischen Zusammensetzung, Struktur und Morphologie von Materialien einerseits und deren chemischen und physikalischen Eigenschaften andererseits.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Wien
Karlsplatz 13,, 1040, Wien, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Das Masterstudium „Materialchemie“ baut auf dem Bachelorstudium „Technische Chemie“ an der Technischen Universität Wien auf. Die Zulassungsvoraussetzungen für die Aufnahme zum Masterstudium werden aber auch durch ein abgeschlossenes facheinschlägiges Studium einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung erfüllt. Als facheinschlägig zählen insbesondere die Bachelor-, Master- und Diplomstudien der Studienrichtungen: * Technische Chemie * Chemie * Physik * Technische Physik

Themenkreis

Masterstudium Technische Chemie - Materialchemie

Die folgenden Angaben beruhen auf dem „European Credit Transfer System“, abgekürzt ECTS. Die ECTS-Punkte sind ein Maß für den erforderlichen Arbeitsaufwand. Den Lehrveranstaltungen sind ECTS-Punkte entsprechend dem Arbeitsaufwand (work load) zugeordnet. Ein Studienjahr wird mit 1500 Arbeitsstunden bzw. 60 ECTS-Punkten gleichgesetzt. Die Regelstudienzeit für das Masterstudium, einschließlich der experimentellen Durchführung und Abfassung der Masterarbeit, umfasst 4 Semester. Der Arbeitsaufwand für das gesamte Masterstudium umfasst 120 ECTS-Punkte.

Es sind Pflicht-Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 40 ECTS zu absolvieren. Die Wahlpflicht-Lehrveranstaltungen (im Umfang von mindestens 20 ECTS-Punkten) sind dem zugeordneten Katalog gebundener Wahlfächer zu entnehmen, der so groß zu gestalten ist, dass eine Wahlmöglichkeit besteht. Zusätzlich sind Wahlübungen im Umfang von 12 ECTS-Punkten zu absolvieren. Diese Wahlübungen sollen in Form von mindestens zwei verschiedenen Lehrveranstaltungen, die
facheinschlägigen Studien an allen anerkannten in- und ausländischen Universitäten zugeordnet sind, in verschiedenen Arbeitsgruppen durchgeführt werden. Die Wahlübungen können nach vorheriger Rücksprache mit dem Studienrechtlichen Organ auch im Rahmen eines facheinschlägigen Ferialpraktikums durchgeführt werden. In diesem
Fall kann das Praktikum mit einem Umfang von bis zu 12 ECTS-Punkten durchgeführt werden.

Darüber hinaus sind gebundene Wahlfächer aus dem Lehrveranstaltungs-Angebot aller Masterstudiengänge der Fakultät für Technische Chemie an der TU Wien im Ausmaß von 9 ECTS-Punkten zu absolvieren.

Die Entwicklung neuer Materialien hat entscheidend zum technischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte in einer Vielzahl von Bereichen beigetragen. Dabei spielen neue Materialkonzepte, z.B. Nanomaterialien, anorganisch-organische Hybridmaterialien, Materialien in Nicht-Gleichgewichtszuständen, oberflächenaktive Materialien oder biomimetische Materialien, eine ganz entscheidende Rolle. Die Entwicklung derartiger Materialien erfordert ein solides Verständnis der Beziehungen zwischen Zusammensetzung, Struktur und Morphologie der Materialien und deren chemischen und physikalischen Eigenschaften.

Der Studiengang Materialchemie vermittelt chemische und physikalische Grundlagen aller wichtigen Materialklassen, von organischen Polymeren, über hybride Materialien bis hin zu keramischen Materialien und Metallen. Absolventen des Studiengangs werden aufgrund Ihrer chemische Kompetenz in die Lage versetzt, Materialien für unterschiedliche Anforderungen zu synthetisieren, zu modifizieren und zu charakterisieren, sowie deren Einsatzmöglichkeiten abzuschätzen und zusammen mit Physikern und Werkstoffwissenschaftlern materialwissenschaftliche Probleme zu lösen.

Die Lösung materialwissenschaftliche Aufgaben ist in unterschiedlichsten Branchen von enormer wirtschaftlicher und technischer Bedeutung; Materialchemie leistet dazu entscheidende Beiträge. Demnach ist der Bedarf an Absolventen sehr hoch. Absolventen dieses Studiengangs stehen breite Betätigungsfelder in unterschiedlichsten Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen offen.

Die Masterarbeit

Das Masterstudium Materialchemie schließt mit einer Masterarbeit ab, welche auf einem der Teilgebiete des Masterstudiums abgelegt werden soll. Diese besteht aus einer eigenständigen, wissenschaftlichen Arbeit, die von einem oder mehreren habilitierten Universitätslehrern angeleitet und betreut wird. Diese dauert in der Regel ein Semester, und wird mit der schriftlichen Abfassung der Masterarbeit (in deutscher oder englischer Sprache) abgeschlossen. Ein integrativer Bestandteil der Masterarbeit ist auch die Teilnahme an einem DiplomandInnen-Seminar, in dessen Rahmen am Ende die Ergebnisse der Masterarbeit in einem ca. 40 min Vortrag zu präsentieren sind.

Den Teilnehmern an diesem Masterstudium werden Vorlesungen und Übungen angeboten, die präparative, theoretische, analytische, physikalisch-chemische und anwendungsbezogene Aspekte klassischer und moderner Materialien zum Inhalt haben. Der Studiengang vermittelt Grundlagen aller wichtigen Materialklassen, von organischen Polymeren, über hybride Materialien bis hin zu keramischen Materialien und Metallen.

Eine vertiefende experimentelle und/oder theoretische Ausbildung findet im Rahmen von Wahlübungen oder der Masterarbeit in einer Reihe international profilierte Arbeitsgruppen statt, wodurch die Teilnehmer Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und Erfahrung in wissenschaftlicher Teamarbeit im Rahmen nationaler und internationaler Projekte und Netzwerke erwerben können.

Bewerbungsfrist
Wintersemester 2009/10:
13. Juli bis 30. Oktober, Nachfrist bis 30. November 2009

Sommersemester 2010:
8. Februar bis 31. März, Nachfrist bis 30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeitrag - 363,36 Euro öh-beitrag - 16,83 Euro

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