Antikorruptions-Beauftragte in der öffentlichen Verwaltung

In Berlin

890 € zzgl. MwSt.
  • Tipologie

    Seminar

  • Niveau

    Anfänger

  • Ort

    Berlin

  • Dauer

    2 Tage

Beschreibung


Gerichtet an: Antikorruptions-Beauftragte (auch zukünftige), Fachkräfte aus den Bereichen Antikorruptionsstelle, Rechnungsprüfung, Interne Revision und interessierte Führungskräfte

Einrichtungen

Lage

Beginn

Berlin
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Invalidenstrasse 38, 10115

Beginn

auf Anfrage

Fragen & Antworten

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Dozenten

Hans-Georg Nagel

Hans-Georg Nagel

Referent

ehemaliger wissenschaftlicher Angestellter, Leiter der Innenrevision und Beratung sowie Antikorruptionsbeauftragter in einem Hamburger Senatsamt

Inhalte

Rolle – Rechte – Aufgaben

Hauptzielbereich der Korruption ist und bleibt weiterhin öffentliche Institutionen – so das neueste Bundeslagebild Korruption des Bundeskriminalamts. Die öffentliche Verwaltung ist daher stärker als je gefordert, offensiver gegen kriminelle Machenschaften vorzugehen, Korruption abzuwehren, aufzudecken und wirkungsvoll zu bekämpfen. Antikorruptions-Beauftragte nehmen hierbei eine wichtige Rolle ein. Sie müssen
– für geeignete Präventionsmaßnahmen Sorge tragen
internen und externen Hinweisen konsequent nachgehen
– bei Korruptionsverdacht adäquate Maßnahmen einleiten.

Zur Aufklärung der Beschäftigten sollten sie darüber hinaus einen Verhaltenskodex und/oder einen Leitfaden zur Korruptionsprävention erarbeiten oder an der Erstellung mitwirken. Um diese und weitere Aufgaben wirkungsvoll erfüllen zu können, bedarf es – wie auch in der Richtlinie des Bundes zur Korruptionsprävention gefordert – der Fortbildung der Antikorruptions-Beauftragten. Das Seminar macht die TeilnehmerInnen fit für die optimale Wahrnehmung der Rolle als Antikorruptions-Beauftragte.

Seminarablauf:

Risiko: „Korruption“ Wichtige Daten und Fakten

  • Korruption: Begriff, Tatbestände, Begleitdelikte
  • Hell- und Dunkelziffer
  • Von der Kooperation zur Korruption: Wann fängt Korruption an?
  • Auswirkungen und Schaden

Kenntnisse und organisatorische Anbindung des Antikorruptions-Beauftragten

  • Einrichtung einer Anti-Korruptionsstelle
    – Gründe, Vorschriften, Regelungen
    – Vertrauensanwalt, Ombudsmann – Abgrenzung
  • Rechte und Pflichten
  • Persönliche und sachliche Voraussetzungen
  • Organisatorische Anbindung

Die praktische Arbeit

  • Beratung: Leitungs- und Mitarbeiterebene
  • Aufklärung und Schulung
    – Gefährdete Bereiche, Korruptionsanzeichen
    – Verhaltenskodex, Leitfaden
  • Umgang mit anonymen Hinweisen
  • Umgang mit externen und internen Hinweisgebern
  • Mitteilungspflicht bei Verdacht
  • Wahrnehmen des Vorschlagsrechts
  • Vorschläge an die Dienststellenleitung hinsichtlich
    – Allgemeiner Empfehlungen
    – Vorschläge „im Falle eines Falles“
    – Maßnahmen bei Konkretisierung des Verdachts
    – Übergabe an Ermittlungsdienststellen
  • Erstellung des Jahresberichts
    – Chronologische oder gewichtete Gliederung?
  • Rechenschaftsbericht des Antikorruptions-Beauftragten


SPECIAL:
Je nach Art der Zusammensetzung der Seminar-TeilnehmerInnen wird in Form von Exkursen eine „Kleine Rechtskunde für Nicht-Juristen“, eine „Kleine Prüfungslehre für Nicht-Revisoren“ und für alle eine Übersicht über „Korruptions-Kriminologie“ (Täter- und Tattheorie, situative und strukturelle Korruption) gegeben. Zusätzlich werden Statistiken zum Lagebild Korruption des Bundeskriminalamtes vorgestellt.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation:

Preis (pro Person) € 890,– einschließlich Dokumentation, Mittagessen und Kaffeepausen zzgl. der gesetzlich geltenden MwSt.

890 € zzgl. MwSt.