Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im Betrieb

Poko-Institut
In Augsburg und Köln

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Wichtige informationen

Tipologie Seminar
Ort An 2 Standorten
Dauer 28 Tage
Beschreibung

Der Strukturwandel in der Arbeitswelt hat dazu geführt, dass heute in vielen Unternehmen psychische Anforderungen wie Arbeitsverdichtung, Zeitdruck, Leistungsbewertung und -druck, Informationsflut, hohe Verantwortung und zwischenmenschliche Probleme wesentliche Belastungsschwerpunkte darstellen. Diese führen zunehmend auch zu arbeitsbedingten psychischen und psychosomatischen Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen. Die Gesetzeslage im Arbeitsschutz trägt diesen Veränderungen Rechnung. Im Rahmen der Beurteilung von Arbeitsbedingungen sind gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz auch psychische Gefährdungsfaktoren zu ermitteln. Der Betriebsrat hat Sorge dafür zu tragen, dass diese Gefährdungsbeurteilung als zentrales Instrument eines präventiven betrieblichen Gesundheitsmanagements durchgeführt wird.

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Augsburg
86159, Bayern, Deutschland
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Köln
50933, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Ausschuss für Arbeitssicherheit,Betriebsratsmitglied,Personalausschuss,Personalrat,Schwerbehindertenvertretung,Betriebsrat

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Grundlagen der Betriebsverfassung

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René Böhme
4.5 01.03.2013
Das Beste: Die Darstellung der Themeninhalte und Methodik des Referenten.
Zu verbessern: Die Verwendung zu vieler fachspezifischer Abkürzungen für fachlich nicht so sehr im Thema befindliche Teilnehmer .
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Themenkreis

Der Strukturwandel in der Arbeitswelt hat dazu geführt, dass heute in vielen Unternehmen psychische Anforderungen wie Arbeitsverdichtung, Zeitdruck, Leistungsbewertung und -druck, Informationsflut, hohe Verantwortung und zwischenmenschliche Probleme wesentliche Belastungsschwerpunkte darstellen. Diese führen zunehmend auch zu arbeitsbedingten psychischen und psychosomatischen Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen. Die Gesetzeslage im Arbeitsschutz trägt diesen Veränderungen Rechnung. Im Rahmen der Beurteilung von Arbeitsbedingungen sind gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz auch psychische Gefährdungsfaktoren zu ermitteln. Der Betriebsrat hat Sorge dafür zu tragen, dass diese Gefährdungsbeurteilung als zentrales Instrument eines präventiven betrieblichen Gesundheitsmanagements durchgeführt wird.

Auf den Punkt: In diesem Workshop erhalten Sie einen praxisnahen Einstieg in das Erheben psychischer Belastungen im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung, um mögliche Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz frühzeitig zu erkennen und schließlich zu vermeiden oder zu vermindern.

 Das Belastungs-Beanspruchungskonzept

  • Was sind psychische Belastungen und Beanspruchungen?
  • Was sind positive Beanspruchungsfolgen – was bedeutet Fehlbeanspruchung?
  • Stress, Monotonie, psychische Sättigung, psychische Ermüdung nach DIN ISO 10075
  • Stress bei der Arbeit? Was macht krank, und was hält gesund?
  • Gesundheitliche Folgen psychischer Belastungen: Stress und psychische Erkrankungen

Methodenkonzept: Psychische Belastungen und Beanspruchungen erfassen

  • Stufenkonzept zur Ermittlung psychischer Belastungen im Betrieb
  • Objektive, subjektive und komplementäre Verfahren
  • Bedingungs- und personenbezogene Verfahren
  • Instrumente zur Gefährdungsbeurteilung, z. B. IMPULS – Online-Screening-Verfahren zur Erhebung und Bewertung psychisch relevanter Einflüsse der Arbeitsbedingungen, SALSA (Salutogenetische subjektive Arbeitsanalyse), COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire)

Praktische Übungen

  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen als Projekt
  • Vorstellung eines idealtypischen Projektverlaufs
  • Möglichkeiten der Umsetzung im eigenen Unternehmen
  • Erarbeiten von Auswahlkriterien für Instrumente, die im eigenen Unternehmen zur Anwendung kommen können

Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur Prävention psychischer Belastung am Arbeitsplatz


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