Kriege, Katastrophen und Schicksale - vom Ersten Weltkrieg bis zum Neuanfang in Deutschland

VHS Würzburg
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Wichtige informationen

Tipologie Seminar
Ort Würzburg
Beginn nach Wahl
  • Seminar
  • Würzburg
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Beschreibung

Aktuelles, das in der Zeitung steht, diskutiert wird zu hinterfragen, politische Streitpunkte, kommunale Ereignisse oder Gedenktage aufzugreifen und zu durchleuchten, ist unser Ziel im Programmbereich Gesellschaft. Aktuelles, heute als NEWS behandelt, ist oft nur noch für wenige Tage ein paar Schlagzeilen wert. "Infotainment" hat in den Medien nur noch 90 Sekunden Raum. Die vhs dagegen will Hintergründe aufspüren, Zusammenhänge erklären, Fachleute zu Wort kommen lassen, Raum zur Diskussion geben und zur eigenen Meinung herausfordern.

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Würzburg
Münzstraße 1, 97070, Bayern, Deutschland
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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Deutschland

Themenkreis



Thematischer Schwerpunkt des studium generale ist in diesem Semester die Epoche vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges bis zur Teilung Deutschlands in der Nachkriegszeit (1914-1949). Welche geistigen Voraussetzungen und welche politischen Konstellationen waren verantwortlich für den Weg Deutschlands in Despotie und Diktatur, in Krieg und Zerstörung mit seinen zahlreichen menschlichen Tragödien und grausamen Schicksalen. Trotz dieses überaus dunklen und düsteren historischen Rahmens verlor das menschliche Leben nichts von seiner Vielgestaltigkeit, es vollzog sich in allen Schattierungen zwischen Anpassung an und Widerstand gegen das NS-Regime. Nachhaltige „Geistes-Spuren“ haben etwa der evangelische Theologe und Denker Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) hinterlassen, die Intellektuelle Hannah Arendt (1906-1975) oder auch der Freiburger Philosoph Martin Heidegger (1889-1976), dessen Nähe zum Nationalsozialismus immer deutlicher wird. In diesem philosophischen Einführungsvortrag werden die Konturen der Epoche von 1914 bis 1949 grob skizziert, spezielle Themen werden in weiteren Veranstaltungen genauer in den Blick genommen.

Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.





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