Informatik

Universität des Saarlandes
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  • Bachelor
  • Saarbrücken
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    3 Jahre
Beschreibung

Die Berufsaussichten für Informatiker/innen sind exzellent. Der enorme Bedarf an Informatiker/inne/n kann von den deutschen Hochschulen alleine kaum befriedigt werden. Aufgrund der Schlüsselrolle der Informations- und Kommunikationstechnologie im wirtschaftlichen Wachstum wird dieser Trend noch etliche Jahre anhalten.

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Saarbrücken
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife

Themenkreis

Informatik

Informatik ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Salopp gesprochen ist Informatik die Wissenschaft von der systematischen Lösung von Problemen mit Hilfe eines Computers, insbesondere von Rechenproblemen und Problemen der Informationsverarbeitung. Das Fach gliedert sich in vier Bereiche:

In der Theoretischen Informatik werden Fragestellungen zur grundsätzlichen Leistungsfähigkeit von Computersystemen mittels mathematischer Modelle untersucht, so etwa: Gibt es Probleme, die man grundsätzlich nicht mit einem Computer lösen kann? Gibt es Probleme, die zwar lösbar wären, für die der Rechenaufwand jedoch für jede Art von Computer so hoch ist, dass dies in einem Menschenleben nicht zu erreichen ist? Ändern sich die Antworten hierauf, wenn man Parallelrechner verwendet? Ist ein Programm korrekt, erfüllt es also seine Aufgabe vollständig und fehlerfrei? Unter welchen Umständen lassen sich solche Fragen überhaupt beantworten?

In der Technischen Informatik wird die systematische Konstruktion von Computerhardware untersucht. Dies reicht von Entwurf, Test und Fertigung von VLSI-Chips über die Architektur massiv paralleler Computer bis hin zu den Hardwarekomponenten für Hochgeschwindigkeitskommunikationsnetze und "eingebettete Systeme" wie etwa Airbags oder Autopiloten.

In der Praktischen Informatik werden zum einen Algorithmen, also formal beschriebene Problemlösungsverfahren, als Grundbausteine der Programmierung entwickelt und bezüglich ihrer Effizienz analysiert sowie bezüglich ihrer Korrektheit verifiziert. Zum anderen werden geeignete Sprachen, Me-thoden und Werkzeuge entwickelt, mit denen diese Bausteine zu großen Anwendungen zusammengesetzt werden können. Ein wichtiges Ziel ist dabei, Bausteine und Methoden so zu gestalten, dass sie möglichst vielseitig verwendet und angepasst werden können. So kann Software schneller und billiger entwickelt, über eine lange Lebensdauer gewartet und aktualisiert werden und das tun, was der Anwender erwartet. Besonders wichtige Anwendungsklassen sind spezifische Systemkomponenten wie Datenbanken, Netze oder Grafik, die selbst große Forschungsgebiete darstellen.

  • Die Praktische Informatik geht gleitend über in die Angewandte Informatik, die sich mit der Anwendung von Informatiklösungen in anderen Wissenschaften und den vielfältigen Problemstellungen in Industrie und Wirtschaft beschäftigt. Informatik ist heute nahezu allgegenwärtig! Theorie ohne Praxis führt in den Elfenbeinturm; Praxis ohne Theorie führt zur Bastelei. In einer erfolgreichen Wissenschaft müssen sich theoretische und praktische Forschung gegenseitig befruchten.

Im Bachelor-Studiengang Informatik beträgt die Regelstudienzeit bis zum Abschluss der Bachelor-Prüfung im Vollzeitstudium sechs Semester. Für diesen Studiengang besteht die Möglichkeit, auf Antrag teile des Studiums (höchstens acht Semester) in Teilzeit zu studieren.
Als akademischer Grad wird der "Bachelor of Science" (B.Sc.) verliehen.

Außerdem kann Informatik als Schulfach für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sowie für das Lehramt an beruflichen Schulen studiert werden.

Die Berufsaussichten für Informatiker/innen sind exzellent. Der enorme Bedarf an Informatiker/inne/n kann von den deutschen Hochschulen alleine kaum befriedigt werden. Aufgrund der Schlüsselrolle der Informations- und Kommunikationstechnologie im wirtschaftlichen Wachstum wird dieser Trend noch etliche Jahre anhalten. Entscheidend für den beruflichen Erfolg wird sein, dass man mit dem technischen Wandel auch in Zukunft Schritt hält. Beste Grundlage hierfür sind fundamentale Prinzipien und flexible, dauerhaft nützliche Methoden – Prinzipien und Grundlagen, die man in der Saarbrücker Informatik lernt.

Die Aufnahme des Bachelor-Studiums ist in der Regel im Winter- und im Sommersemester möglich.Neben dem üblichen Studienanfang zum Wintersemester wird die Saarbrücker Informatik erstmals das volle Erstsemesterprogramm auch im Sommersemester 2010 anbieten.

Der Bachelor-Studiengang Informatik unterliegt keinen Zulassungsbeschränkungen, d.h. die Einschreibung/Immatrikulation ist

* für ein Wintersemester bis ca. Ende September möglich,
* für ein Sommersemester bis Mitte März.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Für diese Studiengänge ist ab Wintersemester 2007/08 - zusätzlich zu dem Semesterbeitrag von ca. 137,00 € - pro Semester eine Studiengebühr von 300,00 € für die ersten beiden Hochschulsemester und 500,00 € für alle folgenden Semester zu zahlen.

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